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Textparameter automatisch aus Text auslesen?

Hervorgehobene Antworten

Können aus einem pdf spezielle Textparameter automatisch ausgelesen werden?

Hintergrund dieser Frage ist Folgender: Ich muß (mal wieder) ein Dokument einreichen, bei welchem die Fontgröße 10 pt nicht unterschreiten und die Laufweite nicht verändert werden darf. Formal läßt dies natürlich die »übliche« typografische Formatierung von Versal-Abkürzungen (leicht gesperrt, etwas verkleinert) nicht zu. Da dies aber natürlich eine kosmetische Veränderung ist und das Textvolumen nicht beeinflußt frage ich mich gerade ob ich wirklich drauf verzichten muß. Ich weiß, daß alle eingereichten Dokumente einer automatischen Kontrolle unterzogen werden. Die Frage ist also ob diese minimalen Veränderungen explizit irgendwo im pdf hinterlegt werden und einfach ausgelesen werden können. Wenn das der Fall wäre, dann würde das Dokument einfach von vornherein nicht angenommen werden, ein Szenario welches ich lieber vermeiden würde.

Weiß jemand von Euch ob solche Daten im pdf stecken?

Grüße,

Christian

Hallo Christian,

Ich habe mal mit meinem Acrobat v7 Professional herumgespielt. Interessant wird es mit selbst definierten Preflight-Profilen. Schau Dir mal den Screenshot genauer an. Ich nehme mal an dass die aktuelle Version 9 noch mehr kann.

Grüsse Alfons

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Können aus einem pdf spezielle Textparameter automatisch ausgelesen werden?

Hintergrund dieser Frage ist Folgender: Ich muß (mal wieder) ein Dokument einreichen, bei welchem die Fontgröße 10 pt nicht unterschreiten und die Laufweite nicht verändert werden darf. Formal läßt dies natürlich die »übliche« typografische Formatierung von Versal-Abkürzungen (leicht gesperrt, etwas verkleinert) nicht zu. Da dies aber natürlich eine kosmetische Veränderung ist und das Textvolumen nicht beeinflußt frage ich mich gerade ob ich wirklich drauf verzichten muß. Ich weiß, daß alle eingereichten Dokumente einer automatischen Kontrolle unterzogen werden. Die Frage ist also ob diese minimalen Veränderungen explizit irgendwo im pdf hinterlegt werden und einfach ausgelesen werden können. Wenn das der Fall wäre, dann würde das Dokument einfach von vornherein nicht angenommen werden, ein Szenario welches ich lieber vermeiden würde.

Weiß jemand von Euch ob solche Daten im pdf stecken?

Grüße,

Christian

Klingt ja nach einem interessanten Programm.

Kann nur mutmaßen, aber ich meine, dass bei eingebetteten Schrifen alle Informationen implementiert sind. Wenn ich eine PDF in Illustrator öffne, bin ich mir ziemlich sicher, dass auch Schriftgröße, Kerning & Co korrekt übernommen werden – vorrausgesetzt ich habe ich habe die Schrift. Habe aber hier zuhause kein Illustrator und kann es nicht nachprüfen. Aber wenn Illustrator die Einstellungen auslesen kann, müsste es doch auch mit anderen Programmen möglich sein.

Das wäre jetzt so mein Gedankenweg.

  • Ersteller

Hallo Alfons,

auf preflight-Profile hätte ich eigentlich auch selber kommen können. Wenn ich sicher gehen will/muß erübrigt sich damit natürlich jede weitere Diskussion. :x

Herzlichen Dank für Deine Mühe,

Christian

  • Ersteller

Klingt ja nach einem interessanten Programm.

Welches Programm meinst Du genau? :?

Klingt ja nach einem interessanten Programm.

Welches Programm meinst Du genau? :?

Ja hat sich schon erledigt. In meinem geistigen Feierabend hatte ich ein Zauberprogramm vor Augen, dass alle alle Eigenschaften einer PDF analysieren und in einen schicken Report zusammenfassen kann.

Dann lese ich Alfons Post – Stichwort »Preflight« – und versinke jetzt in Scham.

8)

Vergessen wir das ganz schnell!

Naja, der "übliche" Trick wäre ja eine Umgehung dieser Sinnlos-Parameter durch eine entsprechende Schriftwahl, aber das ist sicher auch reglementiert.

Einen hab ich noch: Die Zeichenskalierung horizontal und vertikal auf 95% stellen - nominell hast du dann weiterhin Schriftgröße 10pt, digital-virtuell 9,5pt, und am Bleikegel ist sowieso nochmal alles anders.

Ob der Preflight diesen himmelschreienden Betrug dann aufdeckt, müsste man genauer eruieren.

Das ist per default im Preflight nicht enthalten, kann aber definiert werden. Wenn das getan wurde fällt die Datei entsprechend raus …

Bildschirmfoto 2009-11-04 um 09.40.26.png[/attachment:1mut4hth]

post-14085-1355407655,0538_thumb.png

Und wenn man das entsprechende Wort einfach in Pfade umwandelt? Wenn es nicht zu viele sind und die PDFs nicht von Hand geprüft werden, ob man die Wörter mit dem Textwerkzeug markieren kann, fällt das doch in keinem Preflight durch. Ist ja dann kein Text mehr.

Wäre es da nicht eleganter einen Font zu kreieren, der zwar 10 pt heißt, aber nur 9,5 pt groß ist?

  • Ersteller

Ich glaube das schießt etwas über das Ziel hinaus. Wenn die unbedingt schlecht gesetzte Dokumente haben wollen, dann ist das ja nicht meine Schuld.

Nein, ein anderes Problem bereitet mir jetzt viel mehr Kopfzerbrechen: Werden Wortabstände über Skalierung von Leerzeichen angepaßt? Oder funktioniert das irgendwie anders? Wenn die nämlich über eingehende Dokumente einfach einen preflight drüber laufen lassen, dann könnte es ggf. passieren daß mein pdf schon rausfliegt nur weil ich InDesign anstelle von Word genommen haben, da InDesign ja selbst beim platzieren von Word-Dokumenten einen Wortabstand von 80% erlaubt. Formal können die mir natürlich nicht vorschreiben, in welchem Programm ich ein Dokument verfasse, aber ich weiß eben nicht was geprüft wird.

Es ist zum Haare ausraufen! :blabla:

Nein, das geht nicht über eine darstellbare Skalierung von Leerzeichen:

Bildschirmfoto 2009-11-04 um 12.04.05.png[/attachment:33608bpz]

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  • Ersteller
Nein, das geht nicht über eine darstellbare Skalierung von Leerzeichen:

Ei fein, eine Sorge weniger! :gimmifive:

nein das läuft übers Kerning, so du es manuell machst (cmd-shift-alt-backspace) bzw. über die Blocksatz-Berechnung.

edit: klassischer Fall von tab aufmachen, abgelenkt werden, viel später antworten und merken dass die Sache erledigt ist.

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