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Hervorgehobene Antworten

hallo leute,

betrachte grad eine bleiwüste, die in meiner schrift gesetzt ist, nun seh ich,

das der text ab und zu fleckig ist. die verdächtigen buchstaben oder wörter sind:

'g' gg' 'ag' ag' etc...

ist es normal, das die 'drei- und vierstöckigen' zeichen etwas dunkler erscheinen?

habe diesen schon schmalere strichstärke gegeben, aber irgendwann kann ich nicht

mehr feilen...

gruß

Du hast den Unterschied zwischen Schau- und Leseschriften entdeckt. :)

Wenn es eine Leseschrift werden soll, wird dir nichts anderes übrig bleiben, als weiter auszudünnen. Die Buchstaben werden dadurch "hässlich", aber funktionieren in Lesegröße (sieh dir mal das "a" in verschiedenen Gill Sans-Schnitten an).

Wenn es eine Schauschrift werden soll, die Buchstabenformen selbst also als solche wahrnehmbar sind, ist irgendwo eine Grenze erreicht, wo der "dickere" Eindruck nicht mehr stört und der Buchstabe "schön" bleibt.

Und: wie bewertest du die "Fleckigkeit": Am Bildschirm? Laserdruck? Digitaldruck? Offset?

Zumindest bei den ersten beiden darfst du dich nicht so sehr darauf verlassen – hier spielen Rasterung, Hinting, etc. eine Rolle – wenn das nicht optimiert wurde, kannst du den Eindruck kaum einschätzen – am ehesten noch in Indesign oder in einem PDF, hier wird ein sehr akkurater Rasterer verwendet, im Gegensatz zu dem, den das Betriebssystem bietet.

Auch manche Druckertreiber (HP?) interpretieren auf ihre Weise das Hinting und "optimieren" die Schrift, dann wirds endgültig "unberechenbar".

  • Ersteller

ja also ich denke mal das es bei mir auch sehr sehr extrem

an meinen anschauungsmöglichkeiten liegt

(17'' und tintenstrahldruck auf 80g).

aber dann hat sich das ja geklärt!

werden dann normaler weise

verschiedene versionen einer schrift gemacht,

oder muss man sich da entscheiden?

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ganz andere frage, mal hier gestellt:

ich habe python installiert, fontlab zeigt aber an:

python is not installed.

wie los ich das problem?

gruß

Gut, der Ausdruck könnte dir zumindest einen Hinweis geben, dass das Zeichen unter Umständen noch zu dick ist - aber verlass dich nicht drauf.

Besonders gute Schriften haben verschiedene Versionen der selben Grundformen. Die einen sind aber besonders robust und eben pragmatisch – für kleine Texte, die anderen sind filigraner und detailreicher, optisch "schöner", die sind dann für größere Darstellungen geeignet. Es liegt dann am Typografen, die richtige Variante zu wählen.

Adobe bietet in der Opticals-Reihe Schriften mit 4 Abstufungen an:

- Caption: sehr gedrungen, breiter, kräftig, für winzige Texte

- Regular: für normale Textgrößen

- Subhead: mit erhöhtem Strichstärken-Kontrast zwischen Senkrechten und Waagrechten, für Zwischenüberschriften

- Display: mit feineren Details für optische "Schönheit", für große Kapitelüberschriften, Titel, ...

http://www.adobe.com/de/type/topics/opticalsize.html

(früher, im Bleisatz, wurde sowieso jede Schriftgröße gesondert entworfen und ensprechend den Erfordernissen angepasst - dass das nicht mehr so ist, "verdanken" wir der Digitalisierung/Vektorisierung und damit einfacher linearer Skalierbarkeit)

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