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Schrift mit Schatten. Plötzlich weißer Balken im PDF. HILFE!

Hervorgehobene Antworten

Hallo zusammen,

ich habe in meinem InDesign-Dokument eine Schrift mit Schatten versehen. Dies macht anscheinend Probleme beim PDF-Export, aber ich weiß nicht warum. Wenn ich ein EPS aus ID exportiere, verreckt mir ID (shit, warum?). Exportiere ich die Datei direkt aus ID als PDF scheint erst alles zu klappen, allerdings habe ich dann im PDF (siehe Bild) immer diesen weißen Balken, der da nicht hingehört. Meine Versuche beinhalteten bis jetzt den direkten Export als PDF aus ID, einmal Schrift in Pfade, einmal nicht in Pfade gewandelt. Export als EPS funktioniert ja nicht, keine Ahnung warum. Ich habe die Schrift dann durch eine Photoshopdatei, inkl. Schatten ersetzt und habe das gleiche wie vorher versucht. Problem bleibt bestehen. Danach habe ich versucht das ganze als PostScript zu drucken. Abgesehen von dem Problem das mir ID die Maße von 693x452mm nicht als PS drucken möchte, bleibt auch da das Problem bestehen. Hiiiilfe, ich bin mit meinem Latein am Ende. Am liebsten würde ich auf den Schatten verzichten, aber das geht leider nicht.

Meine Druckerei und ich sind uns einig das es wohl an dem Schatten liegt, aber die hatten die gleichen Lösungsversuche wie ich.

Bin für jeden Tipp dankbar.

Bastian

Der Schatten ist sicher der Auslöser, aber nicht das Problem. Schatten erzeugt Transparenzen und die werden beim Export als PDF 1.3 herausgerechnet. Dabei scheint was schiefzulaufen. Üblicherweise, weile die Farbräume nicht stimmen, Sonderfarben verwendet werden oder ähnliches. Das lässt sich aber alles dem Screenshot nicht entnehmen.

  • Ersteller

Das mit den Sonderfarben könnte es sein!

Der Rest ist ohne wenn und aber 4C.

Dann probier ich das jetzt mal, danke!

Stell doch mal ein Druck-PDF zum Download bereit, dann kann man sich das ansehen und findet vielleicht die Lösung. So allgemein tippe ich aber auch auf Sonderfarben.

PS. an Ralf: Offenbar steht Dein Server noch auf Winterzeit. Jedenfalls stimmt die Uhrzeit des Beitrags nicht.

  • Ersteller

Juchu! Mein Kunde wird mich jetzt doch nicht umbringen, es hat funktioniert.

Danke Ralf, danke GRIOT. Es waren die Sonderfarben. Darauf wäre ich nie gekommen!

Auch vorher beim googeln habe ich nichts dergleichen gelesen.

Der Abend ist gerettet!

  • Ersteller

Bei meiner Freude habe ich gerade etwas vergessen. Der Export als EPS funktioniert immer noch nicht, aber der direkte Export als PDF läuft einwandfrei. Keine Fehler zu erkennen!

Das könnte daran liegen (aber Vorsicht, das ist nur eine Vermutung), daß das EPS nur eine Form des Postscripts ist und mit Transparenzen nicht so richtig klarkommt. Beim PDF-Export dagegen wird (sofern man z.B. PDF 1.3 für ein PDF-X/3 verwendet) die Transparenz in ein Bitmap (was in Deinem Fall das „Problem“ war) umgewandelt oder aber (bei einer höheren PDF-Version) die Transparenz beibehalten.

  • Ersteller

Das könnte sein. Die Datei enthält recht viele Daten, Bilder, Schatten, Transparenzen. Sonst hatte ich eigentlich noch nie Probleme bei Export als EPS.

Klären konnte ich allerdings auch noch nicht, warum ich beim drucken als PS nicht die Dokumentgröße auswählen konnte, sonder immer nur kleinere Formate.

Da kann ich Dir leider auch nicht helfen. Seit Jahren exportiere ich nur noch druckfähige PDFs (als PDF-X3) und hatte damit noch nie Probleme. Auch Quark kann das ja mittlerweile. Ich sehe keinen Grund mehr für einen Weg über eine PS-Datei. Eher im Gegenteil. PDF kann mittlerweile viel mehr darstellen und verarbeiten als Postscript (z.B: Transparenzen). Da exportiere ich lieber und prüfe anschließend das PDF (inkl. der Kontrolle der einzelnen Auszüge).

So, und nun ist Feierabend. Ab in den Biergarten und das herrliche Wetter genießen. Schönen Abend.

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