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Seltene Buchstabenform

Hervorgehobene Antworten

Hallo mitnander,

bin dieser Woche dreimal an einem Wirtshaus vorbeigefahren.

Altvertrauter Name, aber was ist mit dem "w" (grrrh, das man erst nach Anzeige des ganzen Bildes sieht ...) passiert?

23i790m.jpg

Hallo mitnander,

bin dieser Woche dreimal an einem Wirtshaus vorbeigefahren.

Altvertrauter Name, aber was ist mit dem "w" (grrrh, das man erst nach Anzeige des ganzen Bildes sieht ...) passiert?

23i790m.jpg

ganz schön avantgardistisch :hammer:

ich glaube, manchmal denken die Leute nicht weiter drüber nach. Letztens hatte ich eine PDF für ein Plakat bekommen, in der sämtliche Umlaute anstatt in einer Futura in einer fetten Verdana oder Tahoma gesetzt wurden. Hab natürlich angerufen … »Absicht!!!«.

Kam raus, dass es einen Fehler mit der Schrift gab (Futura-Klon) und die dann das Ergebnis gut fanden, weil dann ja die Leute hingucken.

:biglove:

Ich würde da nicht zu viel reininterpretieren. Typofundstück allemale ;)

Das „w“ wurde in Anlehnung an die früher gebräuchliche Form-Variante der Lateinischen Schulschrift gestaltet. Für viele ist diese Form nicht bekannt, da es sich eben um eine heute nur noch selten zu findende Variante handelt. Es gab in der Lateinischen Schreibschrift zwei verschieden „w“.

Also: nicht avantgardistisch sondern nostalgisch.

Das „w“ wurde in Anlehnung an die früher gebräuchliche Form-Variante der Lateinischen Schulschrift gestaltet. Für viele ist diese Form nicht bekannt, da es sich eben um eine heute nur noch selten zu findende Variante handelt. Es gab in der Lateinischen Schreibschrift zwei verschieden „w“.

Also: nicht avantgardistisch sondern nostalgisch.

Und: eher österreichisch als lateinisch, richtig? :)

Ich sehe es gerade hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Schu ... t_1969.jpg

http://de.wikipedia.org/wiki/Ausgangsschrift

Ist mir noch nie zu Gesicht gekommen.

Hallo Johannes und Frakturfreak.

Danke für den Hinweis, dass es sich hier um ein österreichisches Unikum handelt. Hab ich nicht gewusst.

Aber auch bei uns gab (gibt?) es beidei Varianten.

Ich meine mich erinnern zu können dass ich jenes w auch schon in Schwaben gesehen habe. Wenn ich mir die Kurrentschrift so anschau könnte das durchaus eine Ableitung daraus sein.

Die Form geht auf die gebrochene Schrift zurück. Dort ist es üblich, daß im w die beiden ersten Stämme oben und nicht unten verbunden sind. Beim y ist es genauso. Als Beispiel die Kleist-Fraktur:

20z1op3.png

Mit Österreich hat das also nichts zu tun. (Außer vielleicht, daß die Form dort durch die Schulschreibschrift möglicherweise etwas bekannter ist.)

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