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Querformat nach rechts oder links drehen?

Hervorgehobene Antworten

Hallo zusammen,

in einem hochformtigen Buch kommt eine Grafik mit Text, Überschrift und Fußzeile vor.

Die Frage ist, soll diese seitenfüllende Grafik nach rechts oder nach links gedreht auf die Seite gesetzt werden.

Muss der Titel zum Bund zeigen oder die Fußzeile?

Mit freundlichen Grüßen

Intuitiv würde ich ein Buch, das ich drehen muss um ein querformatiges Bild anzusehen, im Uhrzeigersinn drehen wollen. Was sagen andere dazu?

Das hieße dann:

- auf der linken Seite muss die Oberkante des Bildes außen sein

- auf der rechten Seite muss die Oberkante des Bildes innen sein

(Keinesfalls beide nach außen oder innen - wenn du zwei Bilder hast, hättest du zwei Drehrichtungen.)

Würde das genauso handhaben.

Der Text sollte, wenn man das Buch nicht gedreht vor sich hat, von unten nach oben zu lesen sein.

Intuitiv würde ich ein Buch, das ich drehen muss um ein querformatiges Bild anzusehen, im Uhrzeigersinn drehen wollen. Was sagen andere dazu?

So is es. Nicht nur intuitiv, sondern auch DINgerecht.

DIN hin oder her, es ist im Prinzip völlig egal. In Fachzeitschriften z.B. kommt das relativ häufig vor und wird nicht einheitlich gehandhabt. Das Auge erfaßt aber natürlich sofort in welche Richtung gedreht werden muß. Es mag einen nerven daß gedreht werden muß, in welche Richtung genau ist dann aber wirklich eher unerheblich. Da kann man dann auch einfach mit der DIN gehen! :wink:

Grüße,

Christian

Intuitiv
DINgerecht

Logisch und sinnvoll wäre: die Seite immer mit dem Kopf zur Bindung. Als Leser/Betrachter möchte ich die Seite der ich gerade meine Aufmerksamkeit widme möglichst nah bei mir haben, und nicht noch eine kopfstehende Seite dazwischen :D

Der Lesefluss verläuft von links nach rechts (in unserer Kultur). Aus diesem Grund ist bei einer gestürzten Seite der Kopf immer links. Man dreht dann auch das Buch von links nach rechts, eben im Uhrzeigersinn.

Sicher wird dies auch in Fachzeitschriften fallweise nicht berücksichtigt, da man oft die Lesbarkeit der Gestaltung unterordnet.

linkshänder - rechtsäugler? wer im buchladen oder bei sich zuhause im regal einen buchtitel lesen will dreht den kopf nach links....und liest von unten nach oben? naja, bei den meisten deutschen ausgaben ( beim katalog documenta umgekehrt!). bei dvd's und cd's gehts quer durch den nationen mal links mal rechtsherum: angelsachsisch kopf nach rechts, in holland auch. nervig ist das allemal. wie - die angelsachsen kennen unser heiligtum den din nicht? pfui, wie ungebildet.

daher, zum thema querformat im hochformat, also auch bei querformatigen anzeigen hochkant in einer schmale spalte: ich drehe nach links, gegen den uhrzeiger (und was wenn ein querformatige anzeige auf der rückseite des "spiegels" erscheint. - ok dann würde ich im uhrzeigersinn verfahren...).

aber, einheit und ordnung müssen her: das wäre doch eine schöne aufgabe für unser gurkenkrümmungsgrad-europaparlament und dann weltweit für die uno.

linkshänder - rechtsäugler? wer im buchladen oder bei sich zuhause im regal einen buchtitel lesen will dreht den kopf nach links....und liest von unten nach oben? naja, bei den meisten deutschen ausgaben ( beim katalog documenta umgekehrt!). bei dvd's und cd's gehts quer durch den nationen mal links mal rechtsherum: angelsachsisch kopf nach rechts, in holland auch.

Ohne dass ich grad eine Quelle hätte: Buchtitel von unten nach oben ist für’s Regal, Buchtitel von oben nach unten ist für den Bücherstapel. ;)

Wenn gekippte Abbildungen/Texte von oben nach unten verlaufen, also nach rechts (im Uhrzeigersinn) gekippt sind, wirkt das auf mich immer, als drohe die Abbildung/der Text nach unten zu rutschen. Ich würde also wie ihr die umgekehrte Form wählen.

Bei Buchtiteln hat es noch einen Grund, so zu drehen:

Verlaufen die Titel von unten nach oben, man steht am linken Anfang des Regals, und dreht den Kopf nach links, so bilden die Buchtitel sozusagen aufeinanderfolgende Zeilen, wobei der erste Titel oben steht. Man läuft nun von links nach rechts am Regal entlang und kann so, wie wir es gewohnt sind, von links nach rechts und von oben nach unten die Titel wie Textzeilen lesen.

Verlaufen die Titel aber von oben nach unten, und man möchte (in unserer üblichen Leserichtung) von links nach rechts das Regal durchgehen, bildet der am linken Regalanfang stehende Titel die unterste „Zeile“, und man muß ungewohnterweise von unten nach oben lesen.

(Diese wirre Erklärung hat hoffentlich auch jemand verstanden … :oops:)

Ich habe übrigens in Erinnerung, daß die DIN ursprünglich vorgeschrieben hatte, die Titel müßten von unten nach oben verlaufen (was wohl auch die üblichere Form bei uns ist), dann aber die Norm zur umgekehrten Form geändert hat, weil das „international“ so üblich sein soll – dabei wird das weltweit verschieden gehandhabt.

An meinen amerikanischen und britischen Büchern ist der Rückentitel meist gegenläufig zu den deutschen Titeln. Was dem Bücherregal ein unruhigen Gesamteindruck verleiht. "Regaltypo" – ein neues Unterthema. Spaß bei Seite. Beim technischen Zeichnen müssen Beschriftungen entweder, wie gewohnt, von "unten" gelesen werden können. oder, von rechts. Also Kopf nach links neigen.

Wenn ich mal so überlege; ich glaube, ich würde immer so drehen, dass die Oberkante der Grafik am Bund liegt und ich das Buch/Heft dann wie einen Kalender halte.

Also linke Seite im Buch = im Uhrzeigersinn, rechte Seite = gegen. Wobei: Auf der linken Seite eventuell auch gegen den Uhrzeiger, eine rechte Seite würde ich aber nie nach rechts drehen, denn wenn ich das Buch dann so gehalten zuklappe, habe ich die Rückseite oben. Und eine Doppelseite immer gegen den Uhrzeigersinn. Links rechts links rechts. :oops:

An meinen amerikanischen und britischen Büchern ist der Rückentitel meist gegenläufig zu den deutschen Titeln.

Andere Laender andere Sitten.

Das ist die Norm in Amerika und England.

Mir gefaellt es auch nicht. Es ist aber so.

  • Ersteller

Vielen Dank für die zahlreichen Stellungnahmen.

Damit komme ich weiter.

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