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Antiquaschrift mit allen wichtigen Buchstaben für deutsch

Hervorgehobene Antworten

Vielleicht kann mir wer einen Tip geben!

Suche Antiquaschrift — mit allen wichtigen deutschen Schriftzeichen — für Mengentext, als internationaler OpenType-Font.

Das bedeutet das ch, ck, ?t, tz der Schrift enthalten sind. Diese Buchstaben fehlen ja in den meisten Fonts, aber vielleicht findet sich was.

Meinst du wirklich „Antiqua“ (da sind die Ligaturen nett aber nicht zwingend) oder „gebrochen“ (da sind solche Sachen wie ch nicht optional)?

  • Ersteller

Die Andron ist wirklich vielversprechend, danke für den Tip! Mal sehen was noch für interessante Vorschläge kommen.

Eine der groBen Schriften … No comment.

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Das bedeutet das ch, ck, ?t, tz der Schrift enthalten sind. Diese Buchstaben fehlen ja in den meisten Fonts, aber vielleicht findet sich was.

Was ist mit der Minion Pro? ch, ck und ?t sind vorhanden sowie eine ganze Reihe weiterer Ligaturen. Bei tz bin ich nicht fündig geworden, die mag ich aber übersehen haben. :?

Und was ist mit der Arno Pro? Ich weiß daß die viele Ligaturen hat; habe sie aber nicht und kann nicht nachsehen.

Grüße,

Christian

  • Ersteller

Was ist mit der Minion Pro?

Hab mir bei der Minion Pro das ch und ck unter die Lupe genommen, konnte die Buchstaben jedoch nur als etwas zusammengerückte Zeichen erkennen, nicht aber eigene Form, so was ist nicht so das gesuchte, schade.

Warum nimmst du bei Mengentext (das war deine Eingangsvoraussetzung) etwas "unter die Lupe"? Und warum sollen ch und ck unbedingt als eigenständige Formen im Mengentext auffallen?

  • Ersteller

Eingangsvoraussetzung war das ch, ck, ?t und tz als eigene Form (Schriftzeichen) in der Schrift vorhanden sein müssen. Wenn sie nicht als eigene Formen auffallen, haben sie schlicht keinen Sinn. Aber es soll ja Sinn der Sache sein, daß sie auffallen um den Lesenden eine Hilfe zu sein.

Die Andron entspricht dem eher, sie kommt mit vielen Buchstabenverbünden daher, sogar das Runde-r ist im Font. Nur konnte ich mich für den Font noch nicht durchringen. Vielleicht ist er mir zu venezianisch …

… Wenn sie nicht als eigene Formen auffallen, haben sie schlicht keinen Sinn. Aber es soll ja Sinn der Sache sein, daß sie auffallen um den Lesenden eine Hilfe zu sein. …

Nein, es sollte vielmehr Sinn der Sache sein dass sie nicht auffallen, eben um dem Lesenden eine Hilfe zu sein. Eine Unterbrechung im Lesefluss ist keine wirkliche Hilfe.

Wenn sie nicht als eigene Formen auffallen, haben sie schlicht keinen Sinn.

wie bertel schon schrieb. ich glaube du hast den sinn von ligaturen nicht verstanden.

ligaturen sollen nicht auffallen, sie sind keine zierbuchstaben. ligaturen sollen das lesen

erleichtern.

es gibt eigentlich nur wenig gründe ligaturen heute einzusetzten. z. b. wenn die oberlängen miteinander kollidieren (siehe fi, lt). früher im bleisatz wurde das eher gemacht um zeilen auszugleichen, bzw. sich einen griff in den setzkasten zu sparen oder aufgrund von unterscheidungen, die technisch bedingt waren. heute sind aber gute schriften so gekernt das diese lücken nicht entstehen sollten.

ich finde ligaturen, genau wie ein langes s im antiquasatz eher schlecht lesbar und das auge stolpert doch häufig über die eigenwilligen formen und lengt vom lesen ab.

Naja es gibt doch durchaus Ligaturen die nur als Zierbuchstaben funktionieren und auch so gedacht sind.

Ich finde das im Mengensatz aber grausam. Wirklich störend wird’s dann, wenn Ligaturen auch noch automatisch gesetzt werden und man über zusammengesetzte Substantive stolpert, weil die Ligaturen mitunter die Wortfugen überbrücken.

  • Ersteller

Nun ch, ck, ?t, tz, sind eigene Laute, daher hat es sehr wohl Sinn, daß sie als eigene Zeichen erkennbar sind.

Aber ich will nicht über Sinn oder Unsinn diskutieren, sondern ich suche nach einer Antiquaschrift mit allen wichtigen Buchstaben für deutsch.

Jepp, den Antiqua-Fraktur-Streit hatten wir ja nun schon oft genug in anderen Threads. Die Frage ist doch, wer die Leser von Blackletters Text sind. Wenn es die »Fraktur-Freunde« sind, dann erwarten und schätzen sie diese Zeichen – für alle anderen sind sie Fremdkörper und damit hinfällig. Über richtig und falsch, Sinn und Unsinn kann man sich ewig streiten.

Aber es dürfte klar sein, dass praktisch keine Antiqua-Schrift heute diese artfremden Zeichen komplett drin hat. Warum auch?

Vielleicht bei den Typoart-Digitalisierungen? Die hatten zumindest damals in den Bleisatzvarianten manchmal noch diese Frakturüberbleibsel drin.

http://www.fontblog.de/typoart-schrifte ... nts-4-ever

http://www.primetype.com

Wie sieht es denn mit der Livory von Hannes von Döhren aus? tz fehlt, soweit ich es gesehen habe, die anderen Ligaturen sind aber dabei und zwar großteils auch als Schmuckformen, bei welchen sich die Formen eben deutlich von der normalen Zeichenkombination unterscheidet.

Grüße,

Christian

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