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Fabiano

Font-OTFs alle Stil: normal, fehlende Schnitte in ID

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Fabiano

Hi! Hoffe jemand kann mir mit meinem Problem weiterhelfen...

Import in den FEX und Aktivierung geht, auch Vorschau aller Schnitte und "Spezifikationen". ID scheint jedoch die einzelnen OTF's der Spezifikationen nicht zu interpretieren. Sie werden auf Hauptschnitte zusammengerafft und nur die Caps oder Expert angezeigt. Die restlichen 5 Spezifikationen (Reg,Italic,...) der Schrift sind nicht wählbar.

FontCaches und AdobeFnt11.lst-Dateien löschen brachte keine Besserung-ist vermutlich auch nicht das Problem.

Das Problem ist soweit ich jetzt gekommen bin, dass alle Schriftschnitte des großen Pakets im Fontexplorer unter Stil Regular heißen, die auf der Original CD dagegen alle sauber benannt sind. Kann ich diese Stile ändern? Die Schriften kommen vom Kunden und hatte das Problem zuvor noch nicht....

LinotypeFontExplorerX, InDesign CS3, OS 10.5.7

Schrift-Ordner TheMix in ExtraLight-Light-... in den Spezifikationen Caps-CapsItalic-..., insgesamt 36 einzeln benannte Open Type Fonts.

Beste Grüße! F.

screenssi.jpg

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Ralf Herrmann

Auch wenn ich jetzt den Spielverderber mime: Was heißt »die Schriften kommen vom Kunden«? Hast du denn keine Lizenz?

Wo stammen die Fonts her? Ich vermute fast, die OpenType-Versionen stammen nicht von LucasFonts selbst und sind deshalb fehlerhaft benannt.

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Fabiano

Also die TheMix Basic-CD als Post-Scripts ist seitens Agentur als Lizenz von LucasFonts erworben worden, die erweiterte Sammlung stammt vom Kunden. Tatsache ist, dass ich die Expert etc. evtl. für den Auftrag noch brauchen werde. Notfalls muss der Kunde halt diese liefern oder wir beschränken uns auf das eigene Basic-Paket.

Mich würde in jedem Fall interessieren, ob man solche, ich nenn es mal "Metadaten-Fehler", einer OTF-Datei korrigieren kann? Die Problematik kann ja eigentlich nur durch Font-Konvertierung oder Manipulation so entstanden sein denke ich....

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Ralf Herrmann
Notfalls muss der Kunde halt diese liefern …

Kunden können keine kommerziellen Fonts wie die Thesis »liefern«. Wer den Font nutzen will, muss eine eigene Lizenz erwerben. Ob der Kunde eine Lizenz hat ist völlig unerheblich.

Siehe auch: http://www.typografie.info/2/content.php?r=152

Die Problematik kann ja eigentlich nur durch Font-Konvertierung oder Manipulation so entstanden sein denke ich....

Davon ist auszugehen. Aber die EULA von LucasFonts verbietet Änderungen an den Dateien ohnehin gänzlich:

You agree not to modify, adapt, convert, translate, reverse engineer, decompile, disassemble, alter, or create derivative works of the fontsoftware.
Somit gibt es da auch nichts zu »reparieren«. Es sollten gleich die Originalfonts eingesetzt werden und nicht an dieses Konvertierungen aus fraglichen Quellen herumgedoktert werden.

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Fabiano

Also ich habe den rechtlichen Ansatz verstanden und wir haben ja auch die Nutzungsrechte des Basic-Pakets wie schon erwähnt. Das mit dem "liefern" war so gemeint, dass wir diese dann erwerben und er die die Kosten trägt, wenn es ihm das wert wäre. Egal...habe mich missverständlich ausgedrückt.

Es hätte mich trotzdem interessiert ob man so eine verunstaltete Font-Datei "retten" kann oder woher dieser Fehler stammt. Danke trotzdem.

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Ralf Herrmann

Technisch kann man das mit einem Fonteditor wie FontLab Studio oder FontForge korrigieren. Den Fehler der falschen Stilzuweisungen hast du ja schon identifiziert. Aber so etwas würde ich allenfalls bei einzelnen Freewarefonts empfehlen. Bei größeren Schriftfamilien ist eine korrekte Namensvergabe, die in verschiedensten Anwendungen funktioniert, eine komplexe Aufgabe, die eigentlich nur von erfahrenen Typedesigner übernommen werden sollte.

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Kathrinvdm

Wenn man eine gültige eigene Lizenz für die Schriften hat, kann man ja auch einfach mal bei der Foundry nachfragen, ob denen der Fehler geläufig ist und was man zur Behebung tun kann. Ich könnte mir vorstellen, dass man die Schrift(en) dann sogar neu herunterladen dürfte, um den Fehler zu beheben und die kaputten Fonts (so sie denn kaputt sind) zu ersetzen. Das ist aber eine reine Vermutung meinerseits – weil die Foundries oft sehr nett und entgegenkommend sind bei auftretenden Problemen mit ihren Fonts. :-)

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Fabiano

Ja ich denke in dem Fall ist das auch die einzig sinnvolle Variante. Kapputte Schriften sind wirklich keine Bereicherung für den Workflow ;)

LG

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Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold
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