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Angeben der Wortherkunft


Airblader

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Hallo,

eine zweite Frage schiebe ich gleich hinterher. Wie sieht die Regelung aus, wenn ich z. B. die Variable "BCOR" erklären möchte und dann etwas schreibe wie:

[...] wird die Bindekorrektur (engl. "binding correction") eingeführt. [...]

Ich habe gleich mehrere Fragen:

  1. Wie wird abgekürzt - "eng.", "engl.", ... ?
  2. Wird das "binding correction" hervorgehoben (z. B. kursiv)? Falls ja - und diese Frage gilt allgemein -, werden die Anführungszeichen ebenfalls kursiv gestellt oder nur der Inhalt?

Alternativ wäre natürlich einfach eine korrekte Form des Beispiels schön.

Vielen Dank im Voraus,

Ingo.

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Wie wird abgekürzt - "eng.", "engl.", ... ?

engl.
Wird das "binding correction" hervorgehoben (z. B. kursiv)?

Das ist Ermessensfrage.
Falls ja - und diese Frage gilt allgemein -, werden die Anführungszeichen ebenfalls kursiv gestellt oder nur der Inhalt?

Die Anführungszeichen werden ebenfalls kursiv gestellt, falls sie eindeutig einen kursiven Textteil einschließen. Zu achten wäre vor allem aber auf korrekte Anführungszeichen, also

„binding correction“

bzw.

»binding correction«

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Gast bertel

Nachdem du binding correction in Klammern stellt, ist der Begriff schon hervorgehoben. Auf die Anführungszeichen kannst du daher verzichten.

[...] wird die Bindekorrektur (BCOR, engl. binding correction) eingeführt. [...]

bearbeitet von bertel
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Hallo,

Danke für eure Antworten.

@ Pachulke

Das mit den korrekten Anführungszeichen ist mir bewusst. Der Editor, den ich verwende, passt da praktischerweise automatisch drauf auf.

@ bertel

Nun haben wir zum Einen zwei Meinungen, zum anderen muss ich gestehen, dass ich die Version ohne jegliche Anführungszeichen spontan beim Lesen als merkwürdig empfinde. Ist es eine "Geschmackssache" oder gibt es hier ein klares typografisches "Für und Wider"? Was, wenn ich im selben Text noch etwas anderes in die Klammer packe - spätestens dann bräuchte ich Anführungszeichen. Wäre es nicht inkonsequent, zu variieren?

Grüße,

Ingo.

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Ich hab auch noch einen ... ;-) Ich würd das so setzen:

[...] wird die Bindekorrektur (BCOR, engl. binding correction) eingeführt. [...]
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Hallo,

Danke. Die gefällt mir rein optisch wiederum. Gibt es da eine feste Regelung oder sind diese Regeln typografisch gesehen alle okay, solange man eben konsistent bleibt?

Grüße (und vorerstmal gute Nacht),

Ingo.

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Moin,

ich würde es wie der Max... Mininmalist auszeichnen. Grundsätzlich würde ich immer nur eine Auszeichnungsart verwenden, nicht mehrere am selben Wort (z. B.: lat. Lorem ipsum).

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Dann können wir auch ganz auf die Klammern verzichten:

[...] wird die Bindekorrektur BCOR, engl. binding correction, eingeführt. [...]

Richtig. Ausklammern und keine Infos in Klammern verstecken. Auch eine Grundregel für verständliches Schreiben.

Zeit für ein Honigbrötchen ... :-P

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Richtig. Ausklammern und keine Infos in Klammern verstecken. Auch eine Grundregel für verständliches Schreiben.

Zugegebenermaßen finde ich diese Lösung allerdings eher unschön. Spontan und rein gefühlsmäßig würde ich die Klammern dann weglassen, wenn das Erklären der Wortherkunft eine wichtige Information darstellt, was bei mir allerdings nicht gegeben ist, da es eher eine Art Zusatzinformation ist.

Da ich primär mathematische Texte schreibe, kann ich eigentlich auch davon ausgehen, dass der Leser keine Probleme mit Klammern hat (okay, ein eher schwaches Argument - übrigens sieht man auch hier gut, dass ich eigentlich ganz gerne Klammern setze ;) ).

Die oben genannte Version

[...] wird die Bindekorrektur (BCOR, engl. binding correction) eingeführt [...]

gefällt mir bisher am Besten.

Grüße,

Ingo.

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Gast Schnitzel

Die oben genannte Version

...

gefällt mir bisher am Besten.

Grüße,

Ingo.

Na dann ...

Ich kenne das sonst auch so aus Pressetexten u. ä., dass in der Klammer die Abkürzung steht, die im weiteren Text das Wort ersetzt. Und wenn der Einschub nicht so wichtig sondern nur eine Ergänzung ist, finde ich die Klammer durchaus angebracht. Dennoch würde ich aufpassen, dass der gesamte Text nicht allzu oft von solchen Einschüben unterbrochen wird. Das spricht nämlich nicht für guten Stil ;-)

bearbeitet von Schnitzel
’n Komma aus der Schublade geholt und eingefügt
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Ich denke auch, daß die vom Minimalisten vorgeschlagene Fassung die beste ist (Klammer, keine Anführungen, kursive Auszeichnung).

Das Weglassen der Klammer verbessert den Lesefluß durchaus nicht.

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@ Schnitzel

Ich setze zwar gerne mal Klammern, aber keienswegs zu oft. Ich habe mir auch abgewöhnt, mich in zeilenlangen Sätzen mit zig Nebensätzen zu verlieren. ;)

Danke für eure Hinweise/Meinungen!

Grüße,

Ingo.

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Darüber, ob die Anführungszeichen kursiv zu setzen sind, gehen die Meinungen auch auseinander. Meiner Meinung nach nicht, da sie zum umschließenden (Haupt-)Text gehören. Und spätestens wenn gemischt aufrecht-kursive Ausdrücke (sowas wie „Bindekorrektur-Einstellungen“) dazukommen, wird’s uneinheitlich, wenn man die kursiven Ausdrücke mit kursiven Anführungszeichen umschließt.

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Ja, dem würde ich zustimmen. Ich hatte Anführungszeichen bisher auch nie kursiv gesetzt. Entschieden habe ich mich nun allerdings sowieso für die Version ohne Anführungszeichen und mit Kursivschrift.

Grüße,

Ingo.

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Im Allgemeinen setzt man Klammern und Anführungszeichen etc. so, wie der überwiegende Teil des Inhalts gesetzt ist, wobei ich die Ränder dabei stärker gewichten würde.

Das (und nur das) ist …

Das Lied und sein Text (Freude schöner …) sind …

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Was allerdings eben wie gesagt zu Uneinheitlichkeiten führt, wenn nebeneinander Aufrechtes und Kursives in Klammern steht. Beispiel:

Nach der dritten Defibrillation (während des 4. Zyklus) werden 300 mg Amiodaron (Handelsname Cordarex®) sowie 1 mg Adrenalin (Suprarenin®) i.v. verabreicht.

Ich setze deshalb, aber auch aus logischen Gründen, Klammern immer wie den umgebenden Haupttext.

bearbeitet von Joshua K.
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