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Schriftartlizenzen für den digitalen Bereich

Hervorgehobene Antworten

Hallo allerseits,

ich habe nebenbei mitgekriegt, dass der Erwerb von Schriftlizenzen für Web und Digital-Publishing etwas anders abläuft wie der übliche Erwerb eines Lizenzen für den Druck. Zum Beispiel Webfonts von myfont und die Digital Publishing Suite von Adobe. Kann jemand mir einen Link mit Infos dazu nennen was das Ganze auf sich hat. Müssen nun alle, die digitale Inhalte veröffentlichen wollen, sich hier "anpassen" mit Abos wie bei Adobe Digital Publishing Suite oder myfonts? Sprich wenn ich einen Kundennewsletter für ein iPad erstelle, worauf muss ich beachten bzgl. Schriftlizenzen oder Kosten an Adobe für die Veröffentlichung für solche oder ähnliche Inhalte?

Freue mich auf Infos, nützliche Links, usw.

Grüß

M

Bearbeitet ( von Typoneuling)

Als Einstieg zum Thema Webfonts siehe hier:

http://www.drweb.de/magazin/author/ralf-herrmann/

Prinzipiell brauchst Du immer eine spezielle Webfont-Lizenz. Entweder gemietet über einen Webfont-Dienst oder als Webfont-Paket mit einmaliger Lizenzzahlung.

Bei iPad und Co. kommt es darauf an, ob und wie die Fonts konkret benutzt werden. Eine Lizenz wird meist nur fällig, wenn der Font selber »installierbar« mitgegeben wird. Für ein iPad-Magazin, das nur Grafiken der InDesign erstellten Seiten ausliefert ist keine zusätzliche Lizenz nötig – für PDFs oder eBook gegebenenfalls schon. Aber das ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Da musst du beim Anbieter in der EULA schauen und gegebenenfalls eine spezielle Lizenz aushandeln. Eine allgemeingültige Antwort gibt es darauf leider nicht.

  • Ersteller

Hi Ralf,

recht herzlichen Dank für die Info. Um ein weiteres Thema anzuschneiden, gibt es eine Info von Adobe konkret was für Lizenzen oder Zusatzkosten bei Digital-Publishing für Mobilgeräte wie iPad, etc.? Auf der Seite von Adobe steht eine gebühr von $495/im Monat zzgl. $5.500 für die günstigste Lösung. Das finde ich irgendwie schon sehr kostenungünstig zumal man die Adobe-CS-Suite erwerben muss, vermute aber, da die Druckkosten ggf. entfallen könnten, sieht Adobe hier eine Marktnische, um ihre Umsätze zu steigern und dabei die Druckereien langsam vom Markt zu fegen oder?

Gruß

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