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Malzeichen


Klaus2002

Empfohlene Beiträge

Klaus2002

Hallo

Ich habe hier gerade eine PDF-Datei in der folgendes steht: 2×2

Wenn ich den Text jetzt aber rauskopiere erhalte ich nicht 2×2 sonder 2∗2

Jetzt stehe ich vor der Frage wie man so etwas technisch macht. Ich benutze indesign und scribus. Würde mich über einen Tip sehr freuen.

Gruß

Klaus2002

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Dieter Stockert

Welche Schrift ist im PDF, mit welcher Schrift wird der Text nach dem Rauskopieren angezeigt?

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Klaus2002
Welche Schrift ist im PDF, mit welcher Schrift wird der Text nach dem Rauskopieren angezeigt?

Als Schrift wird TheSans genutzt. Wenn ich die Zeichen rauskopiere, befindet sich unformatierter Text in der Zwischenablage. (und dort halt das *)

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bertel
… Wenn ich die Zeichen rauskopiere, befindet sich unformatierter Text in der Zwischenablage.

Normalerweise wird der Text nicht unformatiert in der Zwischenablage abgelegt. Die Formatierung verliert er erst beim Einfügen in einen Texteditor.

Wenn ich mit TextEdit unter MacOS die Zeichen in plain text umwandle, wird aus dem × ein x. Es scheint wohl Ersetzungstabellen im Betriebssystem oder im jeweils verwendeten Texteditor zu geben.

bearbeitet von bertel
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Sebastian Nagel

Noch eine Möglichkeit:

Die The Sans liegt in einem Expert-Schnitt vor, in dem auf dem *-Zeichencode die ×-Glyphe platziert ist.

Die Maskerade zerfällt, wenn die Schriftformatierung wegfällt, dann sieht man, was codiert wurde.

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Klaus2002
Noch eine Möglichkeit:

Die The Sans liegt in einem Expert-Schnitt vor, in dem auf dem *-Zeichencode die ×-Glyphe platziert ist.

Die Maskerade zerfällt, wenn die Schriftformatierung wegfällt, dann sieht man, was codiert wurde.

Danke, genau danach habe ich gesucht.

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CRudolph
Noch eine Möglichkeit:

Die The Sans liegt in einem Expert-Schnitt vor, in dem auf dem *-Zeichencode die ×-Glyphe platziert ist.

Die Maskerade zerfällt, wenn die Schriftformatierung wegfällt, dann sieht man, was codiert wurde.

Ist das eine Vermutung oder gibt es das? Ich hätte ja spontan eher gedacht, daß das eine OT-Spielerei ist (denn man braucht »*« ja schon ab und zu). Im Sinne von »ersetze * mit × wenn zwischen zwei Zahlen stehend«. Dann müßte man das aber auch InDesign »zerlegen« können indem man das Konstrukt abändert.

Aber ich habe ja in Wirklichkeit gar keine Ahnung! :oops::mrgreen:

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Sebastian Nagel
Ist das eine Vermutung oder gibt es das? Ich hätte ja spontan eher gedacht, daß das eine OT-Spielerei ist (denn man braucht »*« ja schon ab und zu). Im Sinne von »ersetze * mit × wenn zwischen zwei Zahlen stehend«. Dann müßte man das aber auch InDesign »zerlegen« können indem man das Konstrukt abändert.

Aber ich habe ja in Wirklichkeit gar keine Ahnung! :oops::mrgreen:

Bei Nicht-Unicode-Schriften (Postscript Type1, ...), deren Codierung ja auf 8bit (also 256 Zeichen) beschränkt waren, gab es ja recht oft neben dem "Regular"-Font noch einen zweiten namens "Regular Expert", der dann andere Ziffern, Sonderzeichen aller Art, ... enthielt, also den Zeichensatz einfach durch Wechsel des Fonts ergänzt hat. Als Typograf konnte man dann da manuell aus diesem Ergänzungssetzkasten rausholen was man wollte.

Nicht selten war im Expert-Font dann auf dem Platz des * das × abgelegt. Optisch sieht's dann richtig aus, im Code steht aber ein "*", der halt im Font "TheSans Expert" aussieht wie ein "×".

(... oder reden wir grade komplett aneinander vorbei?)

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CRudolph

Nein, überhaupt nicht! Ich weiß natürlich daß es Expert-Schnitte gibt, wußte aber nicht daß dort derartige Ersetzungen auch vorkamen. In diesem Sinn ist Deine Ausführung hochgradig spannend.

Ich meinte allerdings etwas anderes. Es ließe sich doch heutzutage vermutlich als Opentype-feature programmieren, daß die Kombination »(\d)*(\d)« durch »(\d)×(\d)« ersetzt wird, oder? Ist satztechnisch ziemlicher Schwachsinn, man könnte aber auf den Gedanken kommen wenn man davon ausgeht, daß in der Kombination von »Zahl * Zahl« normalerweise das × gemeint ist (Microsoft könnte so einen Unsinn z.B. glatt bringen!).

Das ist aber nur eine rein theoretische und dazu noch ziemlich dumme Überlegung. :-|

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Ralf Herrmann

Klar, das ginge entweder im Font per OT oder als »Auto-Korrektur« des Anwendungsprogramms. Aber das sind genau diese Dinge, die sich dann verselbstständigen und Sachen erzeugen, die man gar nicht wollte. Siehe schließendes Anführungszeichen statt Apostroph usw.

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CRudolph

:gimmifive:

Deswegen auch meine Erwähnung des Namens Microsoft. Die Automatisierungen z.B. im Office-Paket sind eine Katastrophe. Deppenapostroph und Anführungen sind da noch das kleines Übel. Sogenannte »intelligente« Kopierer sind aber auch ganz furchtbar, um nur ein weiteres Beispiel zu nennen.

Aber das schweift jetzt ab ...:-|

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