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Siebdruck (auf Textilien)

Hervorgehobene Antworten

Hat hier jemand eventuell richtig Ahnung, Erfahrung und etwas Zeit und Lust mir Fragen zum Thema Siebdruck (speziell auf Textilien) zu beantworten?

Immer frei von der Leber weg …

  • Ersteller

Moin, Bertel.

Ich will demnächst bei mir zuhause anfangen mit Siebdruck. Mit wasserlöslichen Farben will ich eh ausschließlich arbeiten, weil ich es blöd finde Bio-Shirts o.ä. zu verkaufen, auf denen dann Schwermetalle und Kunststoffe verarbeitet werden...

Was ich aber drigend suche ist eine Kopierschicht, die ich möglichst bei normalem Licht verarbeiten kann und die nur bei UV-Licht aushärtet, aber mit Chlorreiniger (in Kleinmengen ins normale Abwasser) entschichtet werden kann. Und bei dem UV-Licht habe ich bislang nicht verstanden, wie die Belichtungszeit errechnet wird und im DIY-Bereich ein UV-Leuchtmittel aussehen könnte.

Außerdem würde ich gerne wissen, welche wasserbasierenden Farben schlicht die besten sind. Ich habe bislang nur einen Siebdruckkurs gemacht und dort mit Deka-Farben gearbeitet und fand die jetzt nicht so spektakulär.

Außerdem würde mich brennend interessieren, ob es eine Alternative zum scheinbar omnipräsenten Sprühkleber gibt. Da steht halt "Aerosol nicht einatmen" drauf und ich will das Zeug auf keinen Fall benutzen.

Wenn Du mir da weiterhelfen könntest, wäre echt sensationell. Ich habe selten zu einem Thema mehr Halbwissen im Netz gefunden als zu Siebdruck.

Hui, das ist schon sehr speziell. Ich dachte, dass da gediegene Anwenderfragen kommen, das wäre kein Problem gewesen. So tief steck ich aber in der Produktion nicht drin, dass ich das beantworten könnte.

Vielleicht mal das Buch von Steve Hoskins zulegen …

Ne, ne, erstmal noch ein paar Leuten richtig derbe auf die Nerven gehen. :-D

:rockon: Es gibt ja durchaus für jeden Mist ein Fachforum

Und bei dem UV-Licht habe ich bislang nicht verstanden, wie die Belichtungszeit errechnet wird und im DIY-Bereich ein UV-Leuchtmittel aussehen könnte.

Von der Materie habe ich ja ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer, aber die Frage des UV-Lichts beschäftigt mich beruflich schon seit einiger Zeit. Wenn Du irgendwo im DIY-Bereich gute UV-Lampen auftreibst, dann sag mir bitte Bescheid!

Mit welchen Wellenlängen wird denn ausgehärtet? 366 nm? Oder kurzwelliger? Es müssen zudem doch irgendwo Werte angegeben sein, mit welcher Intensität belichtet werden muß für die Aushärtung? Mit UV hast Du im Grunde nur zwei Möglichkeiten. Entweder Du kaufst Dir eine relative billige UV-Handleuchte und ein Radiometer und mißt die Intensität selber (oder aber Du kontaktierst die Firma und läßt Dir genau angeben was eine Handlampe für eine Strahlungsintensität hat; die ist aber natürlich vom Abstand abhängig, Du mußt den dann einhalten um die gleiche Dosis zu kriegen). Oder aber Du kaufst Dir einen Bestrahlungsofen in welchem Du eine definierte Dosis einstellen kannst. Die Öfen sind natürlich teurer, Du sparst Dir aber das Radiometer. Quellen sind wohl in erster Linie Firmen für Labor- und Medizintechnik; ich habe im DIY-Bereich bisher im Grunde keine passenden Lampen gefunden.

Und zur Sicherheit: bitte informiere Dich ausgiebig über die Gefahren beim Umgang mit UV-Licht. Gerade im kurzwelligem Bereich ist damit ganz und gar nicht zu spaßen.

Grüße,

Christian

Die Firmen Hartmann oder Bochonow haben von der Handlampe bis zur Trockenstrecke alles im Angebot … gibt sicher noch zig andere.

Bearbeitet ( von bertel)

  • Ersteller

Ich hab mich jetzt für die Sachen von Siebdruckland entschieden. Hat Vor- und Nachteile, aber die Lampe passt zur Emulsion und die Zeit gibt er einem mit auf den Weg.

Jetzt hoffe ich nur noch, dass ich mir

HELMUT

HELMUT

GERHARD &

ANGIE

verkneifen kann... :lol:

Das hoffe ich auch, hieße es doch, dass du zwei & vergessen hättest :-)

Ich kenn’ nur das Original™:

john-paul-george-ringo.png

Bearbeitet ( von bertel)

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