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Letraset … wer erinnert sich noch?

Hervorgehobene Antworten

Na, und ob ich mich noch erinnere. Dynamo und Frankfurter

waren unsere Favoriten bei der Plakatgestaltung. Mein Gott, wie

lange ist das schon wieder her...

… Typofix! …

Mann, ich habe mir gestern das Hirn zermartert nach diesem Wort, es ist mir einfach nicht eingefallen. Hatten die Dinger in der DDR eigentlich auch Relevanz in der Druckformenherstellung? Ich kenne das nur als Bastelartikel.

Ich bin ja schon eine andere Generation :-D

... aber kennt ihr noch diese Omnichrom-Geschichte (war, glaube ich auch von Letraset), das wünschte ich mir ja manchmal noch zum Dummybauen :-(

Sieh an, die gute alte Fundamental-Grotesk von Arno Drescher...

Hatte Typoart die eigentlich auch als Bleisatzschrift im Angebot?

Na klar. In mindestens zehn Schnitten.

fundamental.jpg

Aus eigener Anwendung kenne ich Letraset nicht mehr, aber in der ersten Designagentur, in der ich ein Praktikum gemacht habe, gab es noch etliche Kästen mit Letraset-Material, die in einer ungenutzten Ecke des Archivs ihre letzte Ruhe gefunden hatten – und die ich bei der Neuordnung des Archivs (> klassischer Praktikantenjob) wiederentdeckte. :-)

Ich kenne aber noch »Chromatecs« (das Verfahren gibt es sicherlich unverändert), das sind auch so Rubbelbögen, auf die wir für den Dummybau alle Schrift- und Bildelemente drucken ließen, um sie dann später in nervenaufreibender Fummelarbeit auf die Dummies zu übertragen. Und bei manchen Wetterlagen hat der Mist einfach nicht kleben wollen … :neenee:

Auf dem Braunschweiger Bohlweg gab es das Fachgeschäft Fahrig.

Hier trafen sich die Letraset-Junkies des Umlandes, um sich mit den

neuesten Schriften einzudecken. Weiß noch jemand, was ein Bogen kostete?

Bei Kopp kannst du einen aus dem Jahr 1988 für 2,50 € kaufen :-)

typofix oder jürafix , der vorgänger? (hab mal irgendwo gelesen das dieser name

vom 'erfinder/hersteller' jürgen ra... stammt. danach wurde die firma verstaatlicht

und es wurde typofix daraus) hab ich auch noch 'nen packen hier liegen.

maxima, folio, fundamental grotesk und englische schreibschrift.

in der druckvorstufe wurde es glaube weniger genutzt, eher zum beschriften von dingen

oder zur gestaltung von wandzeitungen. auch bei der leiterplattenherstellung und NVA

kamen die buchstaben und taktischenzeichen oft zum einsatz.

Ralf Herrmann schrieb:

Bei uns hieß das Typofix! :-)

Toll, danke! Eine Zeit lang war das in meiner Schulklasse eine richtige Manie und wir haben alles mögliche mit den Buchstaben verziert.

Steht auf deinen Bögen – falls du die Fotos selbst gemacht hast – noch ein Preis? Oder weiß sonst noch jemand, was so ein Bogen gekostet hat? Wenn ich raten müsste … 1,47 M?

Ah, danke! Da lag ich mit meinem Schätzpreis doch einigermaßen nah dran (für die kleineren Bögen). Gab es das eigentlich auch mit anderen Schriften (an die Fundamental-Grotesk erinnere ich mich, aber sonst …)?

Wo lebt ihr denn? Letraset ist quicklebendig. Ich weiß es weil ich manchmal bei "Ihrem Letraset-Händler in Dresden" vorbeikomme. Bei streetview kann man´s im Schaufenster lesen.

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