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Ein Tool zur schnellen Satzspiegelberechnung …

Hervorgehobene Antworten

http://www.boooks.org/index.php?page=20&lng=0

Sehr nett, wenn’s mal schnell gehen muss. Was mir fehlt, ist die Bundzugabe, die erachte ich für sehr wichtig.

Mhhh, genau diese sturen Verhältnis-Satzspiegel benutze ich zum Beispiel nie.

Viel nützlicher fände ich, wenn andere Werte automatisch ausgegeben werden. Etwa der untere Abstand, bei vorgegeben oberen Abstand + X × Grundlinienraster. Solche Sache, wo auch noch Punkt und Metrische Angaben zusammentreffen, fände ich nützlicher.

Das wäre die Kür und zum professionellen Arbeiter sicher nicht verkehrt. Für "Auf die Schnelle" ist das Tool aber schon mal nicht schlecht. Btw.: Wenn du bei Methode > free wählst, kannst du die Werte für l/r/i/a vorgeben …

Aber was ist dann der Mehrwert im Vergleich dazu, mit diesen Werten im Layoutprogramm herumzuspielen?

Wie ich schrieb: "Wenn’s mal schnell gehen muss". Ich muss nicht bei jeder Kindergeburtstagskarte zwei Stunden aufs Feinfrinkeln des Satzspiegels verwenden …

Wie ich schrieb: "Wenn’s mal schnell gehen muss". Ich muss nicht bei jeder Kindergeburtstagskarte zwei Stunden aufs Feinfrinkeln des Satzspiegels verwenden …

Hey, ist das jetzt ein Seitenhieb oder was? :mrgreen:

Sorry, ist natürlich nicht ernst gemeint; konnte ich mir gerade nicht verkneifen!

:shock::-| Schockschwerenot … jetzt, wo du’s sagst, erinnere ich mich. Nein, das war natürlich nicht auf dich gemünzt! :lol::trost:
  • 2 Monate später...

Mhhh, genau diese sturen Verhältnis-Satzspiegel benutze ich zum Beispiel nie.

Viel nützlicher fände ich, wenn andere Werte automatisch ausgegeben werden. Etwa der untere Abstand, bei vorgegeben oberen Abstand + X × Grundlinienraster. Solche Sache, wo auch noch Punkt und Metrische Angaben zusammentreffen, fände ich nützlicher.

 

Wow, ja, das wärs! Und es erinnert mich an die späteren 1980er-Jahre, als das mit einer (deutschen) Satz- und Bild-Workstation möglich war. Mit den sogenannten rechnenden horizontalen und vertikalen Tabulatoren der Mannesmann-Scantext-Software haben wir damals Dinge automatisiert, die andere Systeme – wie etwa Berthold – erbleichen ließen. Satzspiegelberechnungen nach Verhältnissen (goldener Schnitt, Modulor, Fibonacci-Reihen-Konstrukte, Tschichold etc.) oder nach freier Maßeingabe inklusive Zeilenabstände im Verhältnis zur gewählten Versalhöhe, automatische vertikale Satzkante unter Berücksichtigung einer zwingenden Erhöhung des Zeilenabstandes bei Schrägsatz und so weiter …

 

:-)

Meine Zeilenabstände richten sich ja nicht selten nach dem Seitenformat und Layoutraster, nicht so stur nach der (ohnehin nur nominellen) Schriftgröße.

 

Erst mache ich eine rein optisch/erfahrungsgeprägte Einrichtung von Schrift, Textgröße, Zeilenlängen und Zeilenabstand, möglichst ohne Blick auf Ganzzahlenwerte und Mathematik. Dabei justiere ich lieber die Schrift"größe" im letzten Detail passend zur pragmatisch am Satzspiegel orientierten Zeilenhöhe nach (und verbanne den krummen Wert in ein Absatzformat), als umgekehrt mit dem Seiten-Layout-Raster nochmal Kopfstände machen zu müssen, weil rechnerisch 9pt x 1,josef nun mal 4,283mm ergibt ...

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