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Nivea – redesign zum 100.

Hervorgehobene Antworten

  • 4 Wochen später...

Die neue Nivea-Typografie ist weichgespült bis zur Gesichtslosigkeit. Irgendein Trade Gothic-Derivat wovon der Name anscheinend noch nicht mal erwähnenswert ist. Siehe der Artikel in die PAGE von vor einem Monat. Werbefloskeln ohne Ende aber kein Wort über die neue Schrift. Nicht nur die neue Flaschen sind gender-neutral, mit der neuen Schrift hat die Marke jeden Charakter verloren. Sie hat weder etwas mit der Marke noch mit seiner Geschichte, ihre Anmutungsqualitäten (Reinheit, Basic usw.) zu tun. Die bisherige Schrift war sicherlich nicht immer ideal, die neue ist aber eine verpasste Chance! Der Ikea-Wechsel von Futura auf Verdana scheint Schule zu machen. Post Design? Gestalterische Unwille! Beiersdorf sollte das für die Typografie gezahlte Geld zurückfordern. Ein Glück: Der Nivea-Schriftzug ist nicht auch noch verunstaltet worden. Und der blaue Kreis trennt auf jede noch so blöd gestaltete Packung oder Anzeige der nicht gestaltete Spreu vom gestalteten Weizen.

Bearbeitet ( von Albert-Jan Pool)

»Ein Glück: Der Nivea-Schriftzug ist nicht auch noch verunstaltet worden.«

 

Wobei es die NI-Spationierung* ja noch in sich hat ; )

Hingegen bzgl. neuer Hausschrift volle Zustimmung … das ist wirklich sehr schade!

*Nivea – das Logo mit der Lücke (Fontblog.de)

nicea_original.png

nivea_korrigiert1.png

 

 

Ich denke, die Abstandsfrage ist durchaus streitbar. Man sieht da einfach zwei verschiedene Ausrichtungsansätze. Das Original versucht die entstehenden Räume unter den Diagonalen von IVEA auch bein N anzuwenden und die 5 Buchstaben so zu vermitteln, dass das prägende V optisch in der Mitte steht. Die vermeintlich korrigierte Fassung hat daher eine deutliche »Unwucht« nach rechts. 

Für den normalen Anwender, der keine Abstände misst, sondern die Wortmarke als ganzes wahrnimmt, könnte die Originalvariante durchaus die bessere sein, finde ich. 

Ich denke, die Abstandsfrage ist durchaus streitbar.

Unbedingt. Ich finde nämlich auch, dass die vermeintlich korrigierte Fassung keinerlei Verbesserung darstellt. Die Absicht hinter der »Lücke« ist in meinen Augen klar ersichtlich.

Müßte man bei der Korrektur nicht auch das A und das N auf die Größe des IVE reduzieren? Durch die Lücke sieht das recht harmonisch aus, dass das N und das A die Versalhöhe der anderen überragen.

Das V ist nach unten aber länger als I und E …

 

34e6lwm.png

Das Original versucht die entstehenden Räume unter den Diagonalen von IVEA auch bein N anzuwenden und die 5 Buchstaben so zu vermitteln, dass das prägende V optisch in der Mitte steht.

Stimmt, so hatte ich es bisher eigentlich auch immer gedeutet. Kann aber auch nicht leugnen, die entstandene Lücke als auffällig bemerkt zu haben. Gar nicht so einfach …

Die herausragenden Spitzen bei N, V und A (oh … wie schnell man bei einem anderen Thema sein kann), finde ich dagegen so in Ordnung, Phoibos. Sonst würden die drei doch optisch zu klein wirken. Oder hast Du etwas anderes gemeint?

Ich empfinde die korrigierte Fassung als unharmonischer, was ich an der Überlänge von N und A (und V, Dank an Bertel!) festmachte. Mir scheint, dass die Lücke im Original durch dies etwas kompensiert wird. 

Ich könnte mir ebenso vorstellen, dass das ganze ein Zugeständnis an die nichtplane Darstellung auf den Produkten selbst.

Die herausragenden Spitzen bei N, V und A (oh … wie schnell man bei einem anderen Thema sein kann), finde ich dagegen so in Ordnung, Phoibos. Sonst würden die drei doch optisch zu klein wirken.

Naja, meines Erachtens hat man es beim Überhang etwas übertrieben. Die Spitzen sind dominanter gezeichnet, als es für eine optische Korrektur notwendig wäre. Bei einer Schrift in Textgröße würde mich das stören (siehe ›Nivea Bold‹), bei einer Wortmarke finde ich es allerdings vollkommen okay.

@Phoibos: Achso, ja. Wieder ein Pluspunkt für die Ursprungsfassung : )

 

@Stefan: »Naja, meines Erachtens hat man es beim Überhang etwas übertrieben … bei einer Wortmarke finde ich es allerdings vollkommen okay.«

Ähm … reden wir nicht die ganze Zeit von der Wortmarke? ; )

Ähm … reden wir nicht die ganze Zeit von der Wortmarke? ; )

Ja, allerdings wurde aus der Wortmarke ein Font entwickelt, der für Überschriften etc. auf der Website verwendet wird. Und in diesem Fall stören mich die markanten Überhänge doch ein wenig, da sie die Funktion des von dir angesprochenen optischen Ausgleichs ins Gegenteil umkehren.

Oh, ja bei der Schrift auf der Website haben sie wirklich übertrieben - oder kann das an der Bildschirmdarstellung/Aliasing liegen?

Im Logo finde ich es weder störend noch übertrieben. Man muss auch bedenken, dass wir dieses Logo analytisch betrachten, und, wenn wir einmal diesen Überhang entdeckt haben, immer wieder d’ran hängen bleiben. Da fällt eine optische, objektive Beurteilung schwer.

Aber kein ›normaler‹ Mensch nimmt, glaube ich, diesen Überhang bewusst wahr. Zumal das Logo im normalen Umfeld auch nie in dieser ›relativen‹ Größe wie hier im Forum dargestellt wird.

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