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Schriftart unserer Kirchengemeinde mit Bild gesucht!

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

 

ich bin neu hier und hoffe, dass Ihr mir helfen könnt.

 

Ich soll für meine Kirchengemeinde einen Schriftzug erstellen, doch leider weiß keiner der Verantwortlichen mehr, um welche Schriftart es sich dabei handelt.

 

Ich habe mal ein entsprechendes Bild angehängt.

 

Wäre echt super, wenn mir jemand helfen könnte.

 

Viele Grüße und Danke im Voraus

Christian.

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Hi chriboo,

 

mal ein Gedankenanstoß in eine andere Richtung: immer mehr Landeskirchen verfügen über ein recht anständiges Corporate Design. Vielleicht wäre es auch im Sinne des Einheitsgedankens, Eure Kirche in das entsprechende Erscheinungsbild einzugliedern und mit der empfohlenen Schriftart zu arbeiten.

  • Ersteller

Hallo,

 

dazu kann ich nicht viel sagen. Ich habe die Auflage, diese abgebildete Schriftart zu verwenden und daran halte ich mich, bloß weiß ich halt leider nicht, welche es ist.

 

Vielen Dank für Deinen Hinweis, aber der hilft mir leider nicht viel weiter.

 

Gruß

Christian.

Ich würde sagen, das ist eine ITC Clearface. Das leicht eingeschwungene r spricht dafür.

 

  • Ersteller

Hallo Schnitzel,

 

[Warum bekomme ich gerade Hunger ?!?]

 

das scheint sie tatsächlich zu sein.

 

Ich danke Dir recht herzlich, jetzt kann ich ja endlich weiter machen.

 

Lieben Gruß und vielen, vielen Dank noch mal.

 

Christian.

immer mehr Landeskirchen verfügen über ein recht anständiges Corporate Design. Vielleicht wäre es auch im Sinne des Einheitsgedankens, Eure Kirche in das entsprechende Erscheinungsbild einzugliedern und mit der empfohlenen Schriftart zu arbeiten.

 

Für Schriftstücke vielleicht, aber bei Gebäudebeschriftungen, besonders wenn wie hier so groß und direkt auf dem Bauwerk? Sollte man da wirklich die konkrete Architektur und das Umfeld des Gebäudes ignorieren und ein von oben verordnetes CD setzen? Und überhaupt, würdest du wollen, dass es in deiner Region praktisch nur noch zwei Schriften an Kirchengebäuden gibt (jeweils aus den CDs der RKK und der jeweiligen EKD-Kirche)?

Gute Frage! Das hängt wahrscheinlich auch etwas davon ab, wo die Priorität liegt: Sichtbares zu verschönern oder Unsichtbares zu visualisieren oder vielleicht besser zu »visionieren« (ein Leib, viele Glieder und so). Wie schon angeklungen, war das auf die Schnelle nur ein Gedanke, ohne diesen bis ins letzte Detail durchdekliniert zu haben. Vom Bauch her bin ich aber schon beim zweiten Ansatz. Einfach, weil schon genug auf Trennendes geschaut wurde, und das Positive so eines großen gemeinsamen Vereines ; ) dabei vielleicht etwas ins Hintertreffen gerät. Warum also nicht äußerlich ein Zeichen setzen, dass darin erinnert: man gehört zusammen. Fänd’ ich jedenfalls charmant.

Es gibt ja auch nicht nur die beiden Großkirchen. Und die CDs, die ich kenne, enthalten eher neutrale Schriften, bei denen ich weniger die Gefahr sehe, damit etwas »kaputt machen« zu können. Im Gegenteil. (Darüber hinaus werden an historischen Sakralbauten in der Regel aufgrund des Denkmalschutzes eh keine neuen Beschriftungen angebracht.)

Zu guter Letzt scheint mir das Thema CD für Kirchen auch etwas unterbelichtet. Für viele (ehrenamtlich Gestaltende) wäre das sicher eine Erleichterung, so einen kleinen Leitfaden zu haben. Daher der Hinweis mal danach zu suchen, weil möglicherweise vorhanden. : )

Aktive Kirchenmitglieder können da vielleicht mehr zu sagen, aber nach meinen Erfahrungen haben die Leute eine starke emotionale Bindung zu ihrer Gemeinde, nicht zu ihrer Landeskirche. "Das ist die Kirche, in der Mutter, Oma etc. getauft und konfirmiert wurden, geheiratet haben usw. usf." In meinem Umfeld bleiben Menschen auch nach einem Umzug gern in "ihrer" Gemeinde, obwohl eine andere Kirche derselben Landeskirche direkt vor der Tür ist. In der sehr katholische Gegend, in der ich mich gerade rumtreibe, ist es ganz ähnlich: da flippen bei einer Kirchenschließung alle aus, wenn von nun an die "Polen" mit den "Slowaken" (die tatsächlich seit Generationen englischsprachige Amerikaner sind) in eine Kirche gehen sollen. Dass sie ja eigentlich alle römisch-katholisch sind, interessiert nicht.

Ja, so ist es gerade in kleineren Ortschaften. Bei Städten könnte da schon ein anderer Wind wehen. Aber so tief stecke ich da nicht drin, um das objektiv beurteilen zu können.

Dass ich einen persönlichen Bezug zur Ortsgemeinde aufbaue, liegt (hoffentlich) sicher nicht an den Äußerlichkeiten, wie Architektur, Altarbild und Gestaltung der Fassade, sondern vielmehr an den lieb gewonnen Personen und damit entstanden Beziehungen, oder? Und natürlich den vielen Lebens-Höhepunkten, die man mit ihr verbindet …

Dass sie ja eigentlich alle römisch-katholisch sind, interessiert nicht.

Jo, bedauerlich. Daher der Ansatz dem (wenn auch subtil) etwas entgegen zu wirken, um es Ihnen wieder vor Augen zu führen. So als Erziehungsmaßnahme quasi! ; )

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