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E-Book zur Typografie im Nationalsozialismus erschienen

Hervorgehobene Antworten

Das Image der Frakturschrift ist heute stark beeinträchtigt, da sie zusammen mit der nationalsozialistischen Symbolik entscheidend zum Erscheinungsbild des „Dritten Reichs“ beigetragen hat. Daher scheint eine Instrumentalisierung in der NS-Zeit nahe zu liegen. Bei eingehender Analyse stellt sich die nationalsozialistische Schriftpolitik jedoch weit weniger geordnet und reglementiert dar, als in einem totalitären Systems zu erwarten wäre. Obwohl die Nationalsozialisten die Fraktur zunächst intensiv für ihre Propaganda nutzten, wurde sie 1941 auf Hitlers Anordnung hin verboten.

Anhand ausgewählter Plakate diskutiert Autorin Sarah Lisa Wierich deshalb, ob die Fraktur in der Nazipropaganda gezielt eingesetzt wurde oder ob sich ihre Verwendung eher als eine Zeiterscheinung bewerten lässt.

 

Wierichs 63-seitige Arbeit „Typografie im Nationalsozialismus – Instrumentalisierung oder Zeiterscheinung?“ ist am 8. Juli 2013 in der Reihe „Initialen“ erschienen. Dabei handelt es sich um eine von neun ausgewählten Bachelor- und Magisterarbeiten des Instituts für Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die Studierende im Rahmen der Übung „Das Buch im Medienverbund“ veröffentlichen und vermarkten.  Fachlich unterstützt werden sie dabei von ihrem Dozenten Dominique Pleimling (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Peter Schmid-Meil (Programmleiter, Grin Verlag) und Albrecht Mangler (Creative & Marketing Director, Bilandia). Die Titel liegen als E-Book (PDF und EPUB) bei Grin vor und können dort auch via Print on Demand bestellt werden.

Link zu Grin (mit Leseprobe)

Link zur Reihe „Initialen“

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