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FontForge - Hints werden offensichtlich nicht gespeichert

Hervorgehobene Antworten

Hallo Font-Profis,

irgendwie drehe ich mich im Kreis.

 

Ich habe einen Font erstellt und möchte Ihn zwecks besserer Bildschirmdarstellung mit FontForge überarbeiten.

Also markiere ich per Strg-A alle Zeichen und wähle Auto-Hinten. Dieses wird auch ausgeführt.

Öffne ich ein Zeichen werden die die Hints auch in grüner und blauer Farbe angezeigt.

Wenn ich jetzt auf "Fonts herstellen..." klicke, wird zwar ein Font gespeichert, aber ohne die Hinting-Informationen.

Die größe der Font-Datei bleibt gleich und beim Öffnen der Datei werden die Hints auch nicht mehr angezeigt.

 

Was läuft hier falsch?

 

Schöne Grüße!

  • Ersteller

Hallo catfonts,

hab ich schon mit verschiedenen Einstellungen versucht. Ergebnis war nicht so toll.

 

Aber trotzdem Danke! ;-)

Automatisches Hinting ist ohnehin immer nur eine Notlösung. Wenn dies so einfach wäre, könnte man den dazu nötigen Algoritmus ja gleich in den Font-Renderer einbauen, und könnte sich das im Font selbst sparen. Besonders wenn der Font irgendwie vom Mainstream abweicht, kann eine Software eben nur schwer erkennen, welche Linien jetzt im Notfall etwas breitet, und welche schmäler werden dürfen.

Letztlich kommt man, gerade wenn der Font für die Bildschirmdarstellung in rel. kleiner Schriftgröße gedacht ist, um ein händisches Hinting nicht herum, und gerade dies ist es ja, was einen Font teuer macht, da hier mehr Arbeit drin steckt, als im zeichnen der Glyphen selbst - und dann auch viel Testerei.

Microsoft bietet hierzu das grafische Tool VTT an ( http://www.microsoft.com/typography/tools/vtt.aspx ) allerdings ist es mir bisher nicht gelungen, da heran zu kommen, da ich das Beantragungsverfahren nicht so ganz durchschaue, vielleicht hilft man mir ja auch auf die Sprünge ;-)

  • Ersteller

An der Arbeit sollte es nicht liegen! Die würde ich mir machen. :-)

Was fehlt ist ein günstiges bis kostenloses Programm, bei dem selbst ich durchsteige... :-?

Nun, VTT ist ja eigentlich kostenlos. Das einzige, was hier stört, ist der undurchsichtige Weg, wie man dieses bestellt.

To receive Microsoft Visual TrueType 4.2, please fax us the following:

A completed, signed copy of the Visual TrueType license agreement - Updated for VTT 4.2

A covering letter outlining your involvement in font production (required if this is your first VTT application)

und dann sucht man sich nach der Fax-Nummer tot. Zudem warum nicht online oder per E-Mail?

Und dann gilt die Lizenz auch nur ein Jahr.

Und dann habe ich mir mal das anual herunter geladen, 12 Word-Dateien. Und darin kommt das gleich der nächste Knackpunkt, der es für mich sinnlos macht:

Starting and Quitting

You start and quit Visual TrueType at the Finder just like any other Macintosh program.

Äh? Wie jetzt? das Programm ist von Microsoft? Und jetzt brauche ich zu Windows (für Fontlab) und Linux (für FontForge) auch noch n Mac? Da könnte ich ja gleich zu Glyphs wechseln

...

  • 2 Wochen später...

Microsoft bietet hierzu das grafische Tool VTT an ( http://www.microsoft.com/typography/tools/vtt.aspx ) allerdings ist es mir bisher nicht gelungen, da heran zu kommen, da ich das Beantragungsverfahren nicht so ganz durchschaue, vielleicht hilft man mir ja auch auf die Sprünge ;-)

Da ich gerade einen Rechner neu aufsetze und ca. 1024 Programme installiere, die auf der alten Klapperkiste drauf waren oder auch nicht, stolper ich gerade über paar Softwareteile von Microsoft, auf deren Seiten auf das Fontlab-Forum verwiesen wird, wo es auch eine, ähm, *hüstel* rege VTT-Gemeinde gibt ... Oder irgendwo nebenan
  • 9 Monate später...

Die Fax-Nummer steht übrigens am Schluss des "VTT license agreement". Aber ob die nach 13, 14 Jahren noch aktuell ist?

Fax:  +1 425 936 7329

 

Grüße

Und jetzt brauche ich zu Windows (für Fontlab) und Linux (für FontForge) auch noch n Mac?

Das Geheimnis heißt Virtualisierung (folgende Beispiele können auf einem heimischen PC alle relevanten Betriebssysteme virtualisieren): VirtualBox (frei) oder VMware (mehr oder weniger kostenpflichtig)

Nun ja, FontForge gibt es ja endlich auch in einer prima laufenden Windoof-Version.

 

Was ich aber eben gar nicht durchblicke, warum ein Softwarehersteller, und noch dazu ja keine kleine Klitsche für ein Programm, das sie kostenlos abgeben und für das sich ja wohl auch nur Leute interessieren, die einen Grund dafür haben, nämlich in der Erstellung von Schriften tätig sind, dann das per Fax machen sollen, vielleicht ja noch einen handgeschriebenen Lebenmslauf hinzu fügen?

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