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Hervorgehobene Antworten

hallo, ich glaube, dass das thema kein neues ist, aber ich habe keine präzise antwort gefunden.

 

woran kann es liegen, dass eine schriftart, die laut glyphen-palette in indesign echte kapitälchen besitzt, diese nicht verwendet, sondern lediglich falsch erzeugte moeglich macht?

 

danke!

  • 2 Monate später...

hallo, ich glaube, dass das thema kein neues ist, aber ich habe keine präzise antwort gefunden.

 

woran kann es liegen, dass eine schriftart, die laut glyphen-palette in indesign echte kapitälchen besitzt, diese nicht verwendet, sondern lediglich falsch erzeugte moeglich macht?

 

danke!

Wie jetzt. Ich hab noch nie Probleme mit Kapitälchen gehabt. 

  • 2 Wochen später...

Sofern die verwendete Schrift echte Kapitälchen mit sich bringt, benutzt InDesign diese auch automatisch. Diese werden aber nicht durch shift-drücken erzeugt ;-)

Eine hilfreiche Antwort können wir dir vermutlich erst dann geben, wenn du uns noch ein paar weitere Informationen zu deinem Problem mitteilst (Schrift, Format etc.).

Mir fallen keine Szenarien ein, bei denen korrekt eingebundene Kapitälchen in InDesign nicht funktionieren würden. 

Entweder ist der Font also defekt – dann kann das nur der Hersteller beheben – oder der Font ist überhaupt nicht im Originalzustand und jemand hat dranrumgedoktert. 

 

Du bist natürlich auch mit Informationen recht sparsam und verrätst uns nicht, was du schon alles probiert hast, wie du beim Formatieren vorgehst, ob nur ein einzelner oder mehrere Fonts betroffen sind usw. 

Woran es liegen kann: Der Font hat zwar Kapitälchen-Glyphen, aber kein SMCP oder C2SC-Feature das die Ersetzung machen würde. Indesign verlässt sich da auf den Font und aktiviert je nach aufgerufener Kapitälchenart die beiden Features (Kapitälchen-Button: SMCP; Alles-in-Kapitälchen-Menüeintrag: SMCP+C2SC).

 

Warum der Font kein entsprechendes Feature hat:

a) der Hersteller hat's nicht eingebaut (oder nicht ausreichend getestet).

Lösung: Hersteller kontaktieren mit Font-Version, Indesign-Version und ggf. Betriebssystem-Version, er wird am ehesten weiterhelfen können.

b) der PDF2Font-Extrahierer hat sich nicht die Mühe gemacht, Features zu restaurieren, sondern es bei den Zeichenformen belassen.

Lösung: Kontemplieren über Wert und Sinn von schlecht kopierten Font-Daten. Wenn der Leidensdruck groß genug ist, das Original kaufen.

 

Andere, nicht so einfache Lösung: wenn die Font-Lizenz es erlaubt, den Font mit einem Schrifteditor öffnen und nachsehen was falsch ist ...

 

(edit: Antwort-Fenster seit 4 Stunden offen, Ralf hat mich überholt)

Andere, nicht so einfache Lösung: wenn die Font-Lizenz es erlaubt, den Font mit einem Schrifteditor öffnen und nachsehen was falsch ist ...

Gibt es Lizenzen, die ein reines Anschauen verbieten? Das tut das die Schrift verarbeitende Programm ja auch ...

Selbst "reparieren" wäre was anderes ...

Gibt es Lizenzen, die ein reines Anschauen verbieten? Das tut das die Schrift verarbeitende Programm ja auch ...

Selbst "reparieren" wäre was anderes ...

 

Um ehrlich zu sein: weiß ich nicht ... das ist wohl abhängig von der exakten Formulierung in der jeweiligen EULA.

Ein Dekompilieren der fertigen Font-Dateien - was für ein ausführliches "Anschauen" notwendig wäre, könnte da schon mal untersagt sein.

Mit einem Opentype-Interpreter (wie Indesign ja auch einer ist) rangehen und sehen ob ein SMCP/C2SC-Feature vorhanden ist und was es macht, müsste aber auch ohne das volle Öffnen möglich sein.

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