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Vorsatzpapier bei Buchbindungen, die keins brauchen

Hervorgehobene Antworten

Hallo Leute,

 

wie steht ihr zu Vorsatzpapieren, die gar nicht nötig sind?

Ich gestalte gerade ein Buch, dass eine Buchschraubenbindung bekommen wird und ich frage mich, ob ich bei einem Softcover dieses Blatt auslassen soll oder nicht. Das Buch hat oben und unten einfachen Deckel – das Vorsatzpapier hätte keine Aufgabe.

 

Auf den Schmutztitel möchte ich nicht verzichten, aber beim Vorsatzpapier bin ich mir unsicher.

 

Anregungen?

 

Danke!

 

Das Vorsatz hat in erster Linie die Aufgabe, den Einband mit dem Buchblock zu verbinden. Darüber hinaus soll es die erste und letzte Seite des Buchblockes schützen. Da der Buchblock verschraubt ist und somit keine feste Verbindung mit dem Einband besteht, hat das Vorsatz in deinem Fall keine Funktion (maximal eine ästhetische). Hinzu kommt, dass bei Softcovern ohnehin in den seltensten Fällen ein Vorsatzblatt verwendet wird. Daher würde ich auch auf das Vorsatz verzichten.

Ich würde da zustimmen. Vorsatzpapier wird ja trotz fehlender Funktion noch bei manchen Hardcovern oder Tradepaperbacks benutzt, aber bei einem Softcover, wie hier beschrieben, würde ich es auch weglassen. 

Es stört aber auch nicht wirklich ...

Wenn es auch nicht die ursprüngliche Funktion hat, kann es aber das Buch hochwertiger wirken lassen. Man könnte das Vorsatzpapier ja auch bedrucken lassen und in die Gestaltung entsprechend mit einbeziehen. Es wäre auf jeden Fall eine bewusste Entscheidung und nicht der Produktion oder Bindung geschuldet. Es könnte eine Referenz an gebundene Bücher sein und den meisten Lesern ist wahrscheinlich eh nicht klar warum vorne und hinten immer diese bunten Blätter im Buch sind.

Ich versteh nicht, wie du das technisch lösen willst, damit das Vorsatzpapier auch als solches erkannt wird?

Es stört aber auch nicht wirklich ...

Wenn es auch nicht die ursprüngliche Funktion hat, kann es aber das Buch hochwertiger wirken lassen. Man könnte das Vorsatzpapier ja auch bedrucken lassen und in die Gestaltung entsprechend mit einbeziehen. Es wäre auf jeden Fall eine bewusste Entscheidung und nicht der Produktion oder Bindung geschuldet. Es könnte eine Referenz an gebundene Bücher sein und den meisten Lesern ist wahrscheinlich eh nicht klar warum vorne und hinten immer diese bunten Blätter im Buch sind.

 

Das kann man machen, aber dann ist es eben nur noch ein buntes Blatt am Anfang und am Ende. Das hat dann mit einem Vorsatz (und dessen Funktion) nicht mehr viel zu tun.

Was wir auch schon gemacht haben bei Softcover ist, die Innenseiten des Covers flächig (dezentes Muster in Unternehmensfarbe) zu bedrucken – so war es zwar eine günstige Softcover-Produktion, hatte aber rein "dramaturgisch" etwas von hochwertig gestaltetem Buch.

Muss natürlich zum Kommunikationsziel passen wen man sowas macht, obwohl es keinen produktionstechnischen SInn mehr hat, sonst ist es nur noch "gewollt".

Du könntest vielleicht ja auch eine Doublure in Betracht ziehen, wenn du was außergewöhnliches machen willst. Nur noch so als Vorschlag, der mir heute Mittag so kam . . . 

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