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Hervorgehobene Antworten

Guten Tag

Kennt jemand das Druckverfahren, bei dem mehrere Aufträge (Drucksachen von verschiedenen Kunden) gedruckt werden?
Was bedeutet das in Bezug auf die Qualität, vor allem bei den Bildern, (Farbwiedergabe, ...?)

lass mich raten, das ist 'ne frage von der berufschule oder vom studium?

 

das ist kein druckverfahren, im sinne von druckart (wie siebdruck oder offsetdruck) sondern eher eine art der druckbogenmontage. der druckbogen wird so effektiv in nutzen aufgeteilt, dass sich mehrere aufträge und druckauflagen auf einem bogen befinden. macht im grunde jede onlinedruckerei.

wenn jetzt ein vollflächig bedruckter flyer neben einem normalen flyer steht, kann das zu beeinträchtigungen führen. liegt aber auch immer am drucker etc.

  • Ersteller

Vielen Dank für die Antwort. Jedoch was bedeutet: Kann das zu beeinträchtigungen führen. Heisst es, es ist mehr oder weniger dem Zufall überlassen, wie meine Bilder am Ende farblich aussehen!

nein.

normalerweise™ sollte es bei sauberen druckdaten und einem drucker der sein handwerk versteht keine probleme geben. vorrausgesetzt die druckdaten haben das richtige farbprofil. das ist aber natürlich alles nur theorie und die praxis sieht leider anders aus. der drucker schlotzt die unterschiedlichen daten und aufträge auf dem bogen in der regel einfach durch, dort wird meist kein wert auf einzelne aufträge und farben gelegt. bei onlinedruckern zählt meistens mehr masse als klasse. in der weiterverabeitung gehts weiter, schief geschnittene ergebnisse sind hier nicht selten, auch innerhalb einer auflage – ich hab da schon alles möglich erlebt.

es gibt sicher ausnahmen und man kann dem auch heutzutage schon vorbeugen, mit proofs und so weiter. die regel zeigt aber die datei kann noch so sauber sein, im endeffekt liegt es am drucker der an der maschine steht. sobald der etwas mehr wasser zu gibt sieht das druckbild ganz schnell anders aus. dies liegt ist aber nicht unbedingt an onlinedruckereien oder an druckbögen mit mehreren aufträgen, sondern kann dir in jeder druckerei passieren.

Ganz so schwarz würde ich die schwarze Kunst nicht sehen. Die Onlinedrucker waren sehr schnell auf einem hohen Niveau, weil Reklamationen ihren engen Takt nur durcheinanderbringen würden. Zudem drucken sie nachprüfbar nach PSO und die erzielten Ergebnisse sind nicht schlechter als von der kleinen Druckerei vor Ort. Immer vorausgesetzt: es handelt sich um Standard-Artikel. Schief geschnitten hab ich genau so oft erlebt wie von der kleinen Haus- und Hofdruckerei.

 

Bei hohen Auflagen kann es je nach Druckerei passieren, dass die Gesamtauflage an verschiedenen Standorten gedruckt wird. Das kann zu einem unterschiedlichen Ergebnis führen, das aber immer noch innerhalb der Toleranzen ist.

 

Die wilde Zeit der Online-Druckereien ist aber schon lang vorbei. Wie gesagt, die Qualität steht der einer kleinen Druckerei in nichts nach.

Heisst es, es ist mehr oder weniger dem Zufall überlassen, wie meine Bilder am Ende farblich aussehen!

 

Nein, natürlich nicht. Wenn die Daten von dir richtig vorbereitet wurden (Farbraum, Profilierung etc.), kommen sie genau so, wie das ein Proof nach PSO auch zeigen würde.

nein, der qualität stehen sie natürlich nicht nach, die fehlerquelle ist aber eindeutig höher als bei der kleinen hausdruckerei von nebenan. dort kannst du dich halt auch neben die maschine stellen und dem drucker sagen "das blau entspricht aber nicht dem fächer...". geschäftsausstattungen würde ich auch eher dort drucken lassen. es ist halt eine frage des preis-leistungsverhältnisses. die 20.000 flyer die per postwurfsendung ins haus kommen benötigen sicherlich nicht so einen farbgenauigkeit wie die imagebroschüre oder die visitenkarte.

Nein, natürlich nicht. Wenn die Daten von dir richtig vorbereitet wurden (Farbraum, Profilierung etc.), kommen sie genau so, wie das ein Proof nach PSO auch zeigen würde.

 

normalerweise™

tun sie aber in der regel nicht.

Ich kann nur von flyeralarm berichten, da hab ich von der Visitenkarte bis zum DIN-A0-Poster schon alles mögliche drucken lassen. Bislang gab es keinen Grund zur Reklamation.

  • Ersteller

Soll ich die Bilder etwas aufhellen, wegen dem Tonwertzuwachs? Oder geht das gar nicht!

Wenn du die Bilder richtig profilierst, wird der Tonwertzuwachs durch das eingebettete Profil bereits berücksichtigt.

  • Ersteller

Ich habe bei CMYK Bildern das Profil ISO Coated v2 300% (ECI). Ist doch gut für Offset oder?


Kann ich RGB Bilder in InDesign einbauen und im Modus belassen. Wenn ich zum Druck PDF/X erstelle macht das PDF aus RGB Bilder dann automatisch CMYK? Oder besser vorher alle Bilder in CMYK wandeln, in InDesign einbauen und PDF erstellen. Druckerei will CMYK!

Das von Dir erwähnte Profil ist ja im Bogenoffset ein echter Klassiker, damit geht nach meinem inzwischen ja veraltetem Wissen doch eigentlich immer alles? Noch besser ist immer nur ein individuelles Profil des Geräts, egal, ob es sich dabei um eine Rollenoffsetmaschine oder einen Monitor handelt.

 

Ich weiß nicht – mag ja altmodisch klingen, aber ich würde für *alles* im Printbereich mit Proofs arbeiten, selbst wenn die Headline oder der Slogan oder piepapo noch geändert werden müssen. Aber das man schon mal die Bilder sieht. Und zwar richtig. Am besten mit Darstellung des Papiertons, das Optimum ist das, was im Offset »fortdruckgerechter Andruck« genannt wurde. Gleicher Gerätetyp, gleiche Farben, gleiches Papier.

 

Aber das lässt sich doch im Digital-, Laser- oder Sonstwiedruck eigentlich genauso machen. So und am besten auf dem Gerätetyp, auf dem es später produziert werden soll. Du kannst doch ein Exemplar, soweit wie es fertig ist, an Dich selbst versenden? Oder die Farbbilder für den Druck sowieso woanders optimieren lassen?

Ich kann nur von flyeralarm berichten, da hab ich von der Visitenkarte bis zum DIN-A0-Poster schon alles mögliche drucken lassen. Bislang gab es keinen Grund zur Reklamation.

 

hatte von denen schonmal nen ungleichmäßigen Farbauftrag, verschmierte Exemplare usw. – war aber alles im Bereich dessen, was eine heimische Druckerei auch teilweise so fabriziert – hab hier grad die »City of Pop« vom Bayerischen Rundfunk (Zündfunk) rumliegen und da ist die Sofa auf dem Titel dermaßen dick und verschmiert draufgefahren ... puh – Druckerei steht im Impressum ... sollten sich schämen

Kennt Ihr eigentlich den Begriff »inverses Farbprofil«? Das war vor 20 Jahren eine Neuerung in der Farbgebung, jedenfalls im Offset. Statt die Farbzonen in solchen »Mischformen«, von denen Ihr hier ja sprecht, motivbedingt einzufärben, wurden etwa Magenta und Gelb genau dort, wo viel Rot gedruckt werden sollte, zurückgefahren. Ich gebe offen zu, dass ich nie wirklich verstanden habe, wie das funktioniert. Aber ich bin ja auch kein Drucker.  :party:

Das diente nur dazu, beim Andruck die Makulatur gering zu halten und schnell in den Zustand des Fortdrucks zu kommen.

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