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Schmales geschütztes Leerzeichen wirklich verwenden?

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In der Wikipedia steht bzgl. Abkürzungen wie z. B. man solle ein schmales geschütztes Leerzeichen verwenden:

 

Falls verfügbar, sollte ein schmalerer Zwischenraum als der zwischen normalen Wörtern verwendete gesetzt werden, ein sogenanntes schmales Leerzeichen, das ebenfalls einen Zeilenumbruch an dieser Stelle verhindert.

 

Wenn ich das Leerzeichen allerdings über die Charakterpalette oder den Unicode U+202 einfüge, erscheint kein Abstand. Das Zeichen ist definitiv vorhanden, da ich die die Cursortaste 2x bewegen muss. Persönlich finde ich ein normales geschütztes Leerzeichen auch ein wenig zu viel. Was macht man in diesem Fall, um auch z. B. auf Webseiten relativ konsistent einen visuellen Abstand zu erhalten?

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Jaja, das Web und die Feintypografie. ;-)

 

Prinzipiell werden alle Zeichen aus dem Font entnommen – auch Leerzeichen. Der NARROW NO-BRAKE SPACE wird aber kaum in Fonts angelegt. Der Browser müsste da eigentlich einspringen und einen eigenen Fallback-Mechanismus anbieten. Ist aber aktuell nicht der Normalfall, meine ich. 

 

Recht gängig und gut unterstützt ist dagegen:

Wenn das Zeichen nicht umbrechen darf, müsste man noch ein SPAN drumrumbasteln und entsprechend formatieren. 

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Recht gängig und gut unterstützt ist dagegen:

Das hätte ich eigentlich auch vermutet, aber dann habe ich mal getestet. :shock:

 

Zumindest Firefox behandelt   anscheinend genauso wie U+2009 (thin space). Ich vermute, dass   einfach ein Alias für U+2009 ist. Soweit so gut.

 

Die zweite gute Nachricht ist, dass in allen getesteten Font-Stack-Kombinationen U+202F genauso breit dargestellt wird wie U+2009 (und  ).

 

Die schlechte Nachricht ist, dass U+2009,   und U+202F in praktisch allen von mir getesteten Schriften (incl. vieler gängiger Systemschriften, die im Browser gezeigt werden) einfach viel zu breit sind, d.h., kaum (wenn überhaupt!) schmaler als das normale Leerzeichen.

 

Damit scheint die sicherste Lösung wohl doch reines CSS zu sein, z.B.:

z<span style="letter-spacing: 0.1em; white-space: nowrap;">.</span>B.

EDIT: Und hier ist mal eine heiß gestrickte Testseite. Ich habe die Fonts verwendet, deren »schmale Leerzeichen« noch am ehesten als solche erkennbar (also von normalen Leerzeichen unterscheidbar) waren: Verdana als Systemfont und (warum auch immer) Comic Jens als Webfont.

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Die schlechte Nachricht ist, dass U+2009,   und U+202F in praktisch allen von mir getesteten Schriften (incl. vieler gängiger Systemschriften, die im Browser gezeigt werden) einfach viel zu breit sind, d.h., kaum (wenn überhaupt!) schmaler als das normale Leerzeichen.

 

Oder das Zeichen wird wirklich gar nicht dargestellt – kann ich hier auch je nach gewählter Schriftart und Browser reproduzieren. 

Somit fehlt der Abstand entweder ganz oder ist nicht wirklich als schmaler Abstand zu erkennen. Tja. 

 

Die SPAN-Lösungen werden ja auch immer wieder für Telefonnummern und ähnliches vorgeschlagen, aber gerade bei der Pflege von Texten über WYSIWYG-Editor ist das ja auch nicht wirklich praktikabel. 

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Bei den Browsern scheint definitiv Nachholbedarf zu bestehen. Auch ist so manche Web-Anwendung einfach nicht dafür ausgelegt, um mit „Sonderzeichen“ umzugehen, frei nach dem Motto: „Wie? Es gibt noch andere Zeichen als den ASCII-Satz und Umlaute, die ein Anwender eingeben kann?“. Gestern habe ich selbst gemerkt, dass mein geschütztes Leerzeichen in einen Asterisk verwandelt wurde, so dass 100*g anstatt 100 g herauskamen.

 

Mir ging es auch um das Eingeben auf Betriebssystemebene, in diesem Fall unter OS X Mavericks. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass es systemweit unterstützt wird und Lucida Grande das Zeichen mit sich bringt. Wenn ich es allerdings eingebe, so sieht das schmale geschützte Leerzeichen so aus, als ob es gar keinen Abstand hätte. Hat jemand die selbe Erfahrung gemacht oder kann es auch auf seinem System nachvollziehen?

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