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"Tinten- bzw- Farbverbrauch" von Schriften

Hervorgehobene Antworten

Als ich das http://www.bild.de/geld/wirtschaft/computer/usa-koennen-370-millionen-dollar-sparen-mit-anderer-schriftart-35281182.bild.html gelesen hatte, kam mir (obwohl ich einiges in diesem  Artikel für zumindest fragwürdig halte) der fragende Gedanke: gibt es eigentlich tatsächlich ernstzunehmende Untersuchungen, was den Farbverbrauch von Schriften betrifft?

Und wenn: dann wäre ja wahrscheinlich irgendeine ultralighte Groteske die am wenigsten farbverbrauchende Schrift ...?

Als Drucker im kleinauflagigen Letterpressgeschäft spielts m.E. keine messbare Rolle, welche Schrift ich drucke - natürlich verbrauche ich bei der Benutzung von Plakatschriften mehr Farbe als bei einer Visitenkarte mit 8p-Schrift ... aber wie ist das großtechnisch gesehen?

Ich möcht mich entschuldigen, den oben verlinkten englischsprachigen Blogeintrag nur überflogen zu haben und statt dessen auf die dt. Boulevard-Meldung einzugehen: da steht, der Schüler - "Rechen-Genie"! - hätte ausgerechnet, seine Schule könnte 21000 US-Dollar sparen mit einer anderen Schrift. Grübel, grübel: Rechne ich mit satten 100$ für eine Toner-Kartusche für 10000Seiten, so kann ich für einem Betrag von 21000$ über 2Mio Blatt Papier bedrucken. In einer Schule mit 1000 Schülern kann man dann jedem Schüler jeden Schultag 10 Seiten Handouts in die Hand drücken. Nun kann die Schule aber mit den Tintensparschriften 21000$ sparen, offenkundig gibt sie vielleicht 50000$ oder aber 100000$ für ihre Handouts aus, weil sie jedem ihrer 1000 Schüler jeden Tag 50 selber bedruckte Seiten in die Hand drücken.

 

Hey sagt mal, wer braucht den hier den Hintern voll? Die Schule, die solche Papiermengen bedruckt oder der Sysadmin, der das auf Tintenstrahldruckern zu Apothekenpreisen machen lässt oder die Journalisten, die solche Scheißmeldungen ungepüft und sensationsgeil abdrucken oder wir alle, die sowas noch ventilieren und verbreiten oder ich, der ich meine wertvolle Zeit mit solchem Quatsch versemmele ... ? Mann, mann, mann :huhu:

die amerikaner könnten milliarden an energiekosten sparen wenn sie ihre kühlschränke öfter schließen würden. in fast jedem film ist ein kühlschrank offen und die haben eine menge filme.

Journalisten, die solche Scheißmeldungen ungepüft und sensationsgeil abdrucken

 

Nun, veröffentlicht wurde das im Journal of Emerging Investigators, eine Open-Access-Publikation, die von Studenten betrieben wird, um Schülern an wissenschaftliches Publizieren und Rückmeldungen heranzuführen. Die Ziele sind erreicht: Journal und Autor bekommen öffentliche Aufmerksamkeit und der pädagogische Mehrwert durch Feedback wurde auch erreicht.

  • 4 Monate später...

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