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GREP im Absatzformat auf ein bestimmtes Zeichenformat beschränken

Hervorgehobene Antworten

Bei dem betreffenden Dokument wird auf bestimmte Informationen im Anhang hingewiesen. Diese Hinweise im Haupttext werden in einer anderen Schriftart dargestellt. Leider hat diese Schriftart keine proportionalen Ziffern. Daher reißt die 1 unschöne Lücken in die Ziffernfolge.

 

Um das zu vermeiden, habe ich im Absatzformat zwei GREP-Stile angelegt: Der erste sucht nach der 1 und weist ein Zeichenformat zu, dass die Laufweite auf –50 setzt; der zweite sucht jede Ziffer, die vor einer 1 steht, also \d(?=1), und weist ein Zeichenformat zu, dass die Laufweite auf –25 setzt.

 

So angewendet wirken sich die GREP-Stile aber natürlich auch auf die Ziffern aus, die in der normalen Schriftart gesetzt sind. Da die normale Schrift im laufenden Text das Zahlenformat »Proportionale Mediävalziffern« hat, wird die 1 hier nun zu eng gesetzt.

 

Ist es möglich, den GREP-Stil innerhalb eines Absatzformats auf ein bestimmtes Zeichenformat oder eine bestimmte Schriftart zu beschränken?

 

 

Spontan und nur mit minimaler Google-Suche: ich glaube kaum daß dies direkt geht. GREP ist sprezifisch für Text-Muster, nicht für Formate (bitte korrigieren wenn es einen workaround geben sollte!). Allerdings würde ich genau hier noch mal nachdenken: normalerweise lassen sich ja Verweise wiederum über ein Textmuster erkennen. Wie genau hängt vom spezifischen Text ab (es kann ein einfaches und wiederkehrendes »siehe Seite« sein oder komplexer), aber wenn Du mehr als 3 unterschiedliche Muster bräuchtest würde ich mal über die Struktur der Verweise nachdenken. Einfach mal in paar GREP-Zaubereien im Netz ansehen: durch oder-Funktionen, positive look ahead/behind etc. lassen sich enorm komplexe Sachen abfragen.

Habe ich das richtig verstanden, dass es um ein Absatzformat geht, in den damit formatierten Absätzen aber zwei verschiedene Schriften/Schnitte vorkommen? Solang die Schrift mit den »schönen Ziffern«

  • mit einem GREP-Stil formatiert wird, der in der Liste der GREP-Stile weiter unten steht, oder
  • per Hand mit einem Zeichenformat versehen wird

(Grundvoraussetzung: Im jeweiligen Zeichenformat muss die reguläre Laufweite, zum Beispiel null [»0«], eingegeben sein), dürfte das beschriebene Problem nicht auftreten, weil GREP-Stile in der aufgeführten Reihenfolge abgearbeitet werden und manuell zugewiesene Zeichenformate sowieso die letzte Instanz darstellen.

 

Oder was habe ich falsch verstanden?

  • Ersteller

Das war der entscheidende Tipp. Ich hab bisher nur die Tabellenziffern mit einem Zeichenformat erzeugt. Die proportionalen Mediävalziffern wurden sowieso in der Grundschrift des Absatzformates gesetzt. Daher sah ich keinen Grund, noch ein extra Zeichenformat zu definieren.

 

Jetzt, wo ich beide Ziffern über ein Zeichenformat anspreche, klappt es auch mit meinem GREP-Stil im Absatzformat.

 

Danke!

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