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Bindestrich/Trennstrich/Minus wird im Web durch Gedankenstrich ersetzt


CLMNZ

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hatte in der letzten Zeit ein paar Mal das Problem, dass Schriften, die eigentlich (in meinen Augen) korrekt angelegt sind, beim Einsatz als Webfont den Gedankenstrich für Minus, Bindestrich und Trennstrich verwenden. Sieht extrem störend aus ... was kann man dagegen tun, hat jemand Erfahrung damit ?

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Ralf Herrmann

Ich verstehe die Problemstellung noch nicht. Du meinst, es wird das korrekte Zeichen (Bindestrich) kodiert und der Font besitzt dieses Zeichen, aber bei der Anzeige im Browser wird es plötzlich ein Gedankenstrich‽ Kann ich mir schwer vorstellen. Hast du eine Beispielseite zum Testen?

 

Und um was für Webfonts geht es? Selbsterstellte (Fontsquirrel)? Typekit? Google Fonts …?

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CLMNZ

sind Seiten, die noch in der Entwicklung sind – kann die leider nicht hier öffentlich machen.

 

Ich kopiere den Text aus dem Web (der mit Gedankenstrichen dargestellt wird) in ein Textprogramm bei mir auf dem Rechner und auf einmal wird die Sache korrekt mit Bindestrichen dargestellt.

 

Der Font ist im Web bei der einen Seite "Conv_lucidagrande"

 

Bin da bei der Seitenentwicklung nicht direkt beteiligt sondern lese nur Korrektur, deswegen weiß ich auch nicht, wie die Schrift dort eingebettet ist etc.

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Ralf Herrmann

In der Seite, die du mir per PN geschickt hast, ist der Bindestrich des Webfonts einfach so breit angelegt. Kann man nix machen. (Außer den Designer nach einer angepassten Version fragen.)
 
Wenn ich über den Code eines Zeichens im Unklaren bin, nehme ich übrigens gern http://graphemica.com
Einfach das Zeichen reinkopieren und du siehst sofort, dass z.B. in obigem Fall der korrekte Bindestrich verwendet wurde.

»Conv_lucidagrande« klingt verdächtig nach Lizenzverstoß. Die Lucida Grande steht meines Wissens nach nicht als Webfont zur Verfügung. Hier vielleicht noch einmal nach legalen Webfont-Lizenzierungsangeboten der Lucide Sans Ausschau halten. 

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CLMNZ

 

In der Seite, die du mir per PN geschickt hast, ist der Bindestrich des Webfonts einfach so breit angelegt.

 

heißt das dann, dass im Web automatisch das »falsche« Zeichen verwendet wird, obwohl z. B. in InDesign das Zeichen der gleichen Schrift korrekt dargestellt wird.

 

http://graphemica.com/-

 

Die Website, die du verlinkt hast zeigt an, dass es ein Hyphen- ist – zufälligerweise wird einmal der Bindestrich richtig angezeigt.

 

http://graphemica.com/search?q=teilnehmerverwaltung%40r%E2%80%90or.org

 

dort benennt Graphemica den Bindestrich mit Hyphen ... allerdings finde ich dieses Zeichen nicht auf der Tastatur, sondern müsste es über den Unicode eingeben. Irgendwie ist das ja bei Satzprogrammen wie InDesign, normal, dass man für das Mathematische »Minus« das gleiche Zeichen wie für den Trennungsstrich und den Bindestrich nimmt. Es ist dann also so, dass im Web der eigentlich korrekte Strich verwendet wird, dieser aber dummerweise falsch aussieht ...

 

die Lösung wäre dann überall wo benötigt den Hyphen einzusetzen

 

 

»Conv_lucidagrande« klingt verdächtig nach Lizenzverstoß. Die Lucida Grande steht meines Wissens nach nicht als Webfont zur Verfügung. Hier vielleicht noch einmal nach legalen Webfont-Lizenzierungsangeboten der Lucide Sans Ausschau halten.

 

puh – dam – da schrillen bei mir im Moment die Alarmglocken – weiß leider bei der Sache nicht, was da im Hintergrund abgelaufen ist – ich mach Meldung – Lizenzverstoß darf nicht sein

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Ralf Herrmann

Bei der Schrift benutzten Schrift ist der Bindestrich länger als der Gedankenstrich angelegt. Daher diese verwirrenden Ergebnisse. 

Wie gesagt: schreib einfach mal dem Designer. Er ist ja hier auch aktiv. Er würde euch bestimmt kurzfristig eine angepasste Version zur Verfügung stellen. Wäre besser, als die falschen Codes zu verwenden, um in der Darstellung ein besseres Ergebnis zu erhalten. 

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CLMNZ

ja, bei der Seite, die ich dir geschickt hab, bin ich mit ihm in Kontakt, da hab ich auch definitiv mehr Einfluss – evtl. sind das bei den Seiten auch verschiedene Fehlerquellen ...

 

bei dem Lucida-Grande Ding ists was anderes, das ist grad in meinen Augen bisschen kritisch. So wie ich das verstanden hab hat man eine Lucida Grande entwickelt, die ja eigentlich nur auf dem Mac vorinstalliert ist, um die auch am PC anzuzeigen, oder ? Evtl. daher auch der Darstellungsfehler.

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CLMNZ

hm, obwohl man dann ja, wenn die Schriften auf PC und Mac sowieso installiert sind keine Webfonts braucht ... einfach Lucida Grande und Lucida Sans als Text definieren und fertig ... oder hab ich was falsch verstanden ?

 

frag mich echt, wieso da irgend sowas komisches, eigenes drin steckt ...

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Ralf Herrmann

einfach Lucida Grande und Lucida Sans als Text definieren und fertig 

 

Ja, das ist recht gängig. 

Man hat natürlich keine hundertprozentige Garantie, wie bei solchen Font-Stack-Vorschlägen immer. Der Anwender kann die Schrift auch abgeschaltet haben oder ein Linuxsystem haben, wo sie nicht drauf ist. Wenn man sicher gehen will, muss man die gewünschte Schrift mit ausliefern. Gilt für Georgia, Arial und Co. prinzipiell auch. 

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CLMNZ

OK, gut zu wissen – Danke – auch für die Links

 

da fällt das Argumentieren leichter und die Ausrede »ist halt so in der Schrift angelegt« (im Falle der Lucida) zählt halt dann nicht.

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CLMNZ

grad festgestellt:

 

das ist ja wirklich in der Schrift so angelegt – hab die ja noch nie verwendet, deshalb wusste ich das nicht:

 

Lucida Grande (sieht doch sch... aus):

15204344187_4151072a7a_c.jpg

 

Lucida Sans:

15367835156_cc202dcf5c_c.jpg

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Ralf Herrmann

Ja, das ist der Unterschied zwischen Systemfonts und »typografischen Druckschriften«. Die Systemfonts funktionieren in dieser Hinsicht quasi noch wie schlechte Schreibmaschinen. In der ASCII-Belegung war kein Platz für mehrere Striche und daher ist der eine Strich (Hyphen-Minus) daher gegebenenfalls als Universalstrich mit mittlerer Läge gezeichnet. 

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Þorsten

http://graphemica.com/-

Die Website, die du verlinkt hast zeigt an, dass es ein Hyphen- ist – zufälligerweise wird einmal der Bindestrich richtig angezeigt.

Ne, das ist kein »HYPHEN« (U+2010), sondern ein »HYPHEN-MINUS« (U+002D).

 

U+002D ist auf jeder Tastatur zu finden. Es ist der horizontale Strich in vertikaler Mittellage, der für Email- und Webadressen verwendet wird. Daher ist es unsinnig, Domain-Namen mit U+2010 zu schreiben, wie in diesem, anscheinend hypothetischen Beispiel:

http://graphemica.com/search?q=teilnehmerverwaltung%40r‐or.org

dort benennt Graphemica den Bindestrich mit Hyphen ... allerdings finde ich dieses Zeichen nicht auf der Tastatur, sondern müsste es über den Unicode eingeben.

»r‐or.org« im obigen Beispiel enthält tatsächlich einen »HYPHEN«, aber ein solcher ist für Domainnamen i.a.R. (aus gutem Grund) verboten.

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catfonts

Ich hann mir schon denken, warum da der eigenlichg falsche Strich drin ist.

 

Könnte eine Spam-Vermeidungs-Maßnahme sein. Wenn ein Spam-Bot diese Mailadresse kopiert, ist sie ungültig, schreibt ein Mensch diese Adresse aber ab, statt sie zu kopieren, nimmt er den normalen Strich von der Tastatur, und der Mailversand klappt. Spam-Bots sind nämlich so schlau, finden sie im Text nach demn Hin weis auf eine Mailadresse ein längliches Bild, dann nudeln sie dies durch ein OCR-Programm und die klassische Anti-Spam-Methode funktioniert nicht mehr

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CLMNZ

in diesem Fall muss man die Adresse nicht abbtippen, sondern es ist ein link unterlegt, der gleich das e-mail-Programm öffnet und automatisch die richtige Adresse setzt

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catfonts

der erlebt dann mit dem falsche Bindestrich die Überraschung, das eben die mail nicht raus geht. Könnte ja sein, dass hier die Mailadresse zum abwimmeln von zu viel Mail falsch geschrieben steht. (im Impressum?)

 

Für ein rechtlich zulässiges Impressum muss es ja nur LESBAR sein, und das ist es mit dem falschen Bindestrich ja.

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Þorsten

in diesem Fall muss man die Adresse nicht abbtippen, sondern es ist ein link unterlegt, der gleich das e-mail-Programm öffnet und automatisch die richtige Adresse setzt

Nur warum dann die Adresse für die visuelle Repräsentation anders schreiben? Weil U+2010 schöner ist als U+002D? (Gibt es Fonts, in denen das so ist?)

 

der erlebt dann mit dem falsche Bindestrich die Überraschung, das eben die mail nicht raus geht. Könnte ja sein, dass hier die Mailadresse zum abwimmeln von zu viel Mail falsch geschrieben steht. (im Impressum?)

 

Für ein rechtlich zulässiges Impressum muss es ja nur LESBAR sein, und das ist es mit dem falschen Bindestrich ja.

Clevere Idee! :roll:

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CLMNZ

Nur warum dann die Adresse für die visuelle Repräsentation anders schreiben? Weil U+2010 schöner ist als U+002D? (Gibt es Fonts, in denen das so ist?)

 

ganz ehrlich, ich hab nen Text im Web betrachtet und mir ist aufgefallen, dass einerseits die langen Bindestriche drin waren, andererseits eine (!) Webadresse mit dem Hyphen geschrieben war (wieso war mir schleierhaft). Es sah nur besser aus und ich hab die Seite, die Ralf oben verlinkt hat besucht und den Text reinkopiert ...

 

wieso da jetzt das Zeichen so drin ist weiß ich nicht – im Web-Browser öffnet es mir die Adresse auch mit dem Hyphen, was ja falsch ist (grad getestet) – ist wohl irgendwie da reingerutscht ...

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<p>Wayfinding Sans Symbols — ein cleverer Piktogramm-Font für Beschilderungen</p>
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