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Sindelar – Eine Textschrift für Zeitungen und Magazine

Hervorgehobene Antworten

Ich freue mich, hiermit bekannt geben zu können, dass die Schriftfamilie Sindelar nach mehrjähriger, intensiver Entwicklungszeit veröffentlicht und ab sofort erhältlich ist. Sindelar ist eine Textschrift, die sich hervorragend für die Verwendung in Zeitungen und Magazinen eignet. Sie verfügt über 18 Schnitte, wurde zwischen 2009 und 2014 entwickelt und ist in ihrem Einsatz ideal mit meiner ersten Schriftfamilie Acorde kombinierbar. Sindelar ist bei Willerstorfer Font Foundry erschienen und hier zu erwerben: www.willerstorfer.com

 

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Über die Schriftfamilie Sindelar

 
Sindelar ist eine leistungsfähige, zeitgemäße Textschrift, die den hohen Anforderungen des modernen Zeitungs- und Mediendesigns gewachsen ist. Ihre große x-Höhe, ihr geringer Kontrast und ihre robusten Serifen garantieren eine hervorragende Lesbarkeit in kleinen Größen. Die ausgewogenen, mit Bedacht gewählten Proportionen machen die Schrift ökonomisch (platzsparend), ohne sie zu schmal erscheinen zu lassen. Diese Charakteristika machen die Schrift zu einer idealen Wahl für den umfangreichen Einsatz in Zeitungen und Magazinen – sowohl am Papier als auch am Screen (Webfonts in Bälde verfügbar).

Sindelar, benannt nach dem österreichischen Fußballspieler Matthias Sindelar (1903–1939), einem der besten Spieler seiner Zeit, hat mit dem Fußballer zwei wesentliche Kriterien gemein: ihre technische Finesse und ihre Art und Weise, bis ins kleinste Detail ästhetisch zu agieren. Der Spitzname des Fußballers, »Der Papierene«, verweist wiederum elegant auf das Medium.
 
Obwohl die Schrift für kleine Größen optimiert wurde, geben der geringe Kontrast und die robusten Serifen der Schrift in großen Größen einen starken Ausdruck und eine unverwechselbare Erscheinung. Die kalligraphischen Einflüsse können in den Italic-Schnitten am besten wahrgenommen werden. Die kursiven Buchstaben sind entsprechend ihrer Formen und Proportionen in leicht unterschiedlichen Winkeln geneigt und resultieren im Verband in einem ausgewogenen und doch lebendigen Schriftbild. Sindelar ist in 18 Schnitten verfügbar – jeweils neun Schnitte in Roman und Italic. Jeder Schnitt verfügt über einen Zeichensatz von mehr als 980 Glyphen und über zahlreiche OpenType Features.
 
Das umfangreiche Specimen-PDF gibt einen exzellenten Überblick über die Schriftfamilie Sindelar. Es zeigt zahlreiche Beispiele aller Schnitte, den kompletten Zeichensatz und informiert über alle unterstützten OpenType Features.
 
 

Hallo Stefan, willkommen in Forum! 

 

Vielen Dank für Deine Schriftvorstellung – mir als Anwenderin gefällt Deine Schrift auf den ersten Blick sehr gut! Nach einem Blick auf die Glyphentabelle sei mir die Frage erlaubt, ob Du irgendwo noch ein Versal-Eszett versteckt hast (oder habe ich es übersehen?)? Das Versal-Eszett liegt vielen von uns hier im Forum am Herzen und wäre für mich zum Beispiel ein echtes Kaufargument. Falls Du keines in die Sindelar integriert hast – könntest Du Dir vorstellen, noch eines zu ergänzen?  :-D

Schick. Auch wenn ich das Versal-Eszett ähnlich wie Kathrin noch vermisse, darfst Du Dich gern so frei fühlen die Schrift auch in unserem Wiki zu präsentieren. Dann kann man sie auch in entsprechende Listen aufnehmen und sie geht nicht wieder so schnell unter.

 

Was ich etwas schade finde, ist, dass die Strichstärken-Extreme bei den üppigen neun Gewichten nicht deutlicher ausfallen. Statt der drei recht ähnlichen Regular-Versionen würde mich etwas Leichtes (Light, Thin, Hair) womöglich mehr zu Kauf reizen.

 

Nichtsdestotrotz macht die Gestaltung einen ziemlich hochwertigen Eindruck auf mich und der Zeichenumfang ist toll. :-)  :bow:

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