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Schrift mit vergleichbarem Duktus

Hervorgehobene Antworten

Ja, ein menschlicher Kalligraf. wahrscheinlich ein gut geübter Mitarbeiter, der gut mit Feder und Tusche umgehen konnte aus der Zeit vor Typofix oder Letraset.

  • Ersteller

Schon klar daß das handgemacht ist. Aber nicht mit Feder und Tusche sondern mit Pinsel an Wand gemalt. Man sieht auch noch Bleistiftkonturen der Vorzeichnung.

Aber wie das Leben so spielt: wird alles durchgeweisselt jetzt und gehört eben neu beschriftet.

Und den Doktores gefällt der Stil an sich ganz gut und jetzt sollen Schablonenfolien her für den Maler.

Mit einer Schrift mit diesem Duktus eben.

Mit etwas Übung sollte DAS jeder halbwegs begabte Maler so hinkriegen. Das ist ja fast einfacher als erst alles Nachsetzen, Schablonen schneiden, anpinseln und wiederabfummeln – allein das Schriften sichten und suchen ...

Das große Kunstwerk war das ja vorher auch nicht: uneinheitliche Strichstärken durch verschiedene Werkzeugwinkel, unrhythmische Abstände, verwurschtelte Striche etc.

 

Lernt man das als Maler gar nicht mehr?!

  • Ersteller

Als Maler hat man das, so denk ich mal,  nie wirklich gelernt. Die Schriftenmaler natürlich schon. Kann mir aber nicht vorstellen, daß das heute noch von der Pieke an gelehrt wird. Wozu auch. Anforderungen sind eben inzwischen andere.

 

Schrifttipp hast nicht zufällig parat?

 

Die Schriftenmaler natürlich schon. Kann mir aber nicht vorstellen, daß das heute noch von der Pieke an gelehrt wird.

 

 

Die Leute, die heute im Bereich »Lettering und Kalligrafie« arbeiten können das aber. Da gibt es jede Menge. Man müsste halt einen in der Region finden. 

Die Schriftkombination aus gebrochenen Versalien und Antiqua-Kleinbuchstaben ist schon sehr speziell – und dazu noch der starke Eindruck des Handgemachten. Glaube kaum, dass man da einen zufriedenstellenden Satzschrift-Ersatz findet. 

Ich meine schon an der Berufsschule gesehen zu haben, dass die Maler dort wenigstens rudimentär gelernt haben mit der Feder oder dem Breitpinsel zu schreiben  :-?

Klar, ist natürlich die Frage, wieweit man sowas verinnerlicht bzw. parat hat, wenn man’s danach nie wieder machen muss.

 

Die Frage bei der Schriftsuche ist: Wonach willst du gehen? Das ist im Prinzip ein Sammelsurium von Schriften – teilweise kursiv, manche aufrecht und die Versalien sind irgendwie von gebrochenen Schriften beeinflusst.

Guck doch mal in diese Liste: http://www.typografie.info/3/page/Schriften/listen.html/_/reklame-schildermaler

Eventuell Stentor oder Diskus gehen ja in die Richtung ...

für mich stellt sich wie immer die frage: wie wollen die auftraggeber rüberkommen? ist das wirklich die anmutung, die sie wollen? ich kann mir das kaum vorstellen. (abgesehen vom wunsch, es soll wieder so sein wie’s war). ich würde dem auftraggeber eine schrift mit stark handschriftlichem charakter vorschlagen, aber eben doch was heutiges.

 

wir finden sowas altes ja charmant, der auftraggeber vermutlich auch, aber die zielgruppe?

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