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Gewinn: 10x 300 Euro

Empfohlene Beiträge

Blattlaus

Hallo liebes Forum,

 

wie würdet Ihr das bei einer Auflistung setzen, wenn z. B. für ein Gewinnspiel 10-mal 300 Euro ausgelobt werden. 

 

Ich tendiere zu:

 

10x 100 Euro

50x 30 Euro

usw. 

 

Also das Malzeichen an die Zahl, die die Häufigkeit angibt ohne Leerzeichen und danach ein Leerzeichen.

Anders wenn es z.B. um Vermaßungen geht "30 x 50 Meter", da würde ich vor und nach dem Malzeichen ein Leerzeichen machen und das korrekte Malzeichen verwenden, nicht das kleine X.

 

Bin gespannt auf die Antworten!

 

Liebe Grüße

Blattlaus

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Phoibos

Muss das juristisch sicher formuliert sein oder reicht gesunder Menschenverstand? Im letzteren Falle würde ich das echte Multiplikationszeichen nutzen. Im ersten Falle ausschreiben Zehnmal je 'ne Markfuffzich.

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Blattlaus

Hallo Phoibos,

 

seit wann haben Kunden gesunden Menschenverstand? :mrgreen:

 

Es handelt sich um eine kleine Tabelle, die rein mathematisch schon nicht korrekt ist – aber was soll’s. Ist nur Werbung …

 

Ausschreiben geht gar nicht.

Würde ich das echte Zeichen benutzen, dann würde die Weltrevolution ausbrechen. Ich muss wohl das kleine X verwenden.

Aber was mache ich mit dem Leerzeichen? Mir gefällt das gar nicht.

 

Liebe Grüße

Blattlaus

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Ich würde das genau wie Vermaßung setzen, also mit typografischem Malzeichen und etwas Leerraum, der weder nach Leerzeichen noch nach kein Leerzeichen aussieht. 

  • Gefällt 2
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Gast bertel

Bei einem Gewinnspiel würde ich die 300 € fetten, größer machen, wie auch immer. Dient als zusätzliche optische Absetzung von der Menge. Kannst ja gestalten wie du lustig bist …

 

Ralfs Vorschlag kann ich sonst nur uneingeschränkt zustimmen.

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TobiW

10 × 100 € = 1000 €²

Da sieht jetzt aber jemand Klammern, wo keine sind ;-)zum Thema: Ich würde die Revolution auch gelassen ausbrechen lassen und das einzig korrekte Malzeichen setzen und mich ebenfalls Ralfs Vorschlag anschließen.

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catfonts

Letztlich hilft aber auch dieses Falschschreiben (10x 100€) auch nicht, wenn jemand daraus verstehen will, dass der erste Preis eben 10 Stück 100€-Scheine sind.

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TobiW

Quelle? :-? Sowohl Duden als auch Wikipedia sehen das anscheinend anders.

Jaja –  wer austeilt, muss auch einstecken können :-)

 

Den Malpunkt hatte ich tatsächlich kurz vergessen, aber in diesem Fall ist der auch eher unangebracht …

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Mueck

... dass der erste Preis eben 10 Stück 100€-Scheine sind.

Nicht zu vergessen die Zugabe aus 50 Stück 30-€-Scheinen ...

Hülfe da ein "je" zwischen 10x und 100 €?

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109

Dem würde ich mich uneingeschränkt anschließen, Es wird das dann auch keiner so verstehen:

 

10 × 100 € = 1000 €²

 

Da kommt der kleine Mathematiker :schonklar:  in mir hoch ...

 

10 x 100 € = 1000 €

 

oder

 

10 € x 100 € = 1000 €²

 

oder wie ein Dozent mal sagte: "Wenn Milchmädchenrechnen, dann aber schon korrekt!"

 

:bow:

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Boston Presse

Guten Tag,

ich bin nun einige Tage in diesem Forum und vieles wirkt erschreckend auf mich! Aus einer einfachen Frage wurde ein Problem.Es handelt sich doch nicht um eine Mathematische-Gleichung!Wenn schon Geld verschenkt werden soll dann auch bitte werbewirksam.Der Punkt als Malzeichen scheidet da aus und ein x muß es auch nicht sein.In der Deutschen Sprache kann "mal" auch ausgeschrieben werden.

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109

LOL, war mit einem Augenzwinkern gedacht!!

 

Dann schreibe:

 

10-mal 100 €

50-mal 30 €.

 

HTH! :-)

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  • 4 Monate später...
Blattlaus

Ich aktualisiere dieses Thema mal wieder, denn eigentlich habe ich noch keine überzeugende Antwort erhalten, und werde ständig mit der Frage konfrontiert, und jedesmal wird mir schlecht, wenn ich "10 x 100 Freikarten" schreiben muss. Das liest sich für mich wie die Angaben einer Druckerei: "Unsere 10x100-Freikarten kosten weniger als der Druck der 20x50-Freikarten" oder eines Handtuchherstellers "unsere 100x180-Badetücher"  … Versteht Ihr mein Problem?

 

Bei Geldgewinnen würde ich es so schreiben (in Störern, wo es knapp sein soll)

10x 100 Euro    (vor dem Mal kein Leerzeichen, nach dem Mal ein Leerzeichen)

Bei Sachgewinnen:

10x 5 Freikarten (vor dem Mal kein Leerzeichen, nach dem Mal ein Leerzeichen)
 

 

Ausschreiben mit -mal geht nicht. Ist halt Werbung. 

Fetten auch nicht erlaubt. "Je" auch nicht.

Es geht mir eigentlich nur um die Setzung der Leerzeichen.

 

Meine Frage:
Ist meine Schreibweise (ohne Leerzeichen vor X) komplett daneben oder ist sie halbwegs (halbwegs, weil das Ganze natürlich auf wackeligen Beinen steht). 
Ich muss meine Schreibweise irgendwie mit einem Standard-Argument belegen oder dann eben, wenn der Kunde es wünscht, mit Leerzeichen vorne und hinten schreiben.
So wie ich das schreibe, habe ich das mal gelernt und sogar gelesen. Leider weiß ich nicht mehr wo. In dem im übrigen tollen Buch vom Ralf Herrmann habe ich dazu nichts gefunden. Meine alten Typobücher habe ich nicht mehr.

 

Sorry, wenn ich eine lästige Laus sein sollte …

 

Liebe Grüße

Blattlaus

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Dieter Stockert

Ist meine Schreibweise (ohne Leerzeichen vor X) komplett daneben oder ist sie halbwegs (halbwegs, weil das Ganze natürlich auf wackeligen Beinen steht).

Ich habe weder in den Typografiebüchern, die bei mir herumstehen, noch im Duden ein passendes Beispiel gefunden. Aber bei der »10x 100«-Schreibung wird mir schlecht.
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catfonts

Vielleicht würde ja bei "10× 100 Freikarten" unsere Regeln gelten, die wir bei deer %-Durchkoppel-Frage hatten, also statt x lieber das richtige Malzeichen × verwenden

 

Dann käme wenigstens keiner auf die Idiee, die Gleichung 

 

  10x × 100 Freikarten = 20 000 €

 

nach x auflösen zu wollen

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Gast bertel

Ausschreiben mit -mal geht nicht. Ist halt Werbung. 

Das ist großer Blödsinn. Werbung muss funktionieren und kann nicht per se "nicht gehen". Wenn ausschreiben "nicht geht", haben einige an dem Prozess Beteiligte viel nicht begriffen. Ganz ehrlich.

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Blattlaus

Ich glaube, Ihr versteht mich und meine Situation nicht.
Ich habe keine Möglichkeit zu sagen, dass etwas so oder so gehen muss. Da ist die Agentur, die die Richtlinien und die CI festlegt und ich bin nur eine freie Mitarbeiterin, die die Richtlinien abzuarbeiten hat. Mit der Agentur arbeite ich nicht zusammen, ich bekomme meine Aufträge von der Firma direkt. Also habe ich auch nichts zu sagen. Nur so als Besipiel: Regelmäßig bekomme ich meine Datumsschreibweisen mit der Bitte um Korrektur zurück. Jetzt habe ich es aufgegeben und schreibe es so, wie die es festgelegt haben, auch wenn es definitiv falsch ist. 

 

Daher "geht" das nicht. Ich muss schon mit sehr überzeugenden Argumenten kommen, damit die Firma dann die Agentur anspricht, die dann eventuell darauf eingeht. Was sie aus Prestigegründen sicher nicht machen wird.

 

___________

 

Es freut mich, dass das Euch meine Frage zu Witzen inspiriert, hilft mir aber nicht weiter.  :-? 
Wie das korrekt geschrieben wird, weiß ich ja. Mich interessiert nur die beste Lösung für meine Beispiele.

Es geht hier um Preisstörer, Störer allgemein, aufmerksamstarke, extrem prägnante Aussagen. 

 

Ich habe mir jetzt ein neues, sehr ausführliches Typobuch zugelegt. Vielleicht finde ich da was. Falls ja, dann poste ich das hier rein. Versprochen!

 

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Blattlaus

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Also aus allem, was du schreibst, ergibt sich meiner Meinung nach das »10x irgendwas« automatisch. Die feintypografischen Varianten sind im konkreten Kontext wohl ausdrücklich nicht erwünscht, bleibt also die Otto-Normal-Schreibweise – und die ist »10x irgendwas«. Ganz typisch in der Werbung oder überhaupt im öffentlichen Raum (»4x ♿« auf dem Parkplatz und sowas). 

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Christian Z.

Im Prinzip verwendest du x ja als Abkürzung/Ersatz für mal. Daher ist zehnmal dreihundert Euro = 10x 300 € also kein Unsinn, aber auch nicht besonders schön. Ich persönlich würde, aus dem Bauch heraus, 10 × 300 € vorziehen.

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