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»Jaaaaahhh, *das* kann nur Berthold!« …

Hervorgehobene Antworten

… waren die Worte eines ehemaligen Gewerkschaftsfreundes und späteren Kommilitonen zum Thema »Randausgleich« (an der Satzkate). Das ist der optische Ausgleich von herausstehenden bzw. in den Satz hereinragenden Buchstaben wie typischerweise A,S, T, V, W, Y etc, also alle mit viel »Fleisch« vor dem Bug. Und sogar auch schon dahinter: Der Randausgleich funktionierte auf Anhieb auch für die rechte Satzkante und auch für das Divis.

 

Wann hatte ich ihm die Frage gestellt? Also, ich selbst war zu dem Zeitpunkt selbst noch Setzer an Bertholds Serie M in Frankfurt. Dieses System war als einziges in der Welt in der Lage, diese Funktion vollkommen flüssig, absturzsicher und sogar in Kombination mit kompliziertem Formsatz zu meistern.

 

InDesign hatte das anfangs auch nicht, dort ist er aber jetzt unter Schrift --> Textabschnitt --> »Optischer Randausgleich« versteckt.

 

Ich weiß, es gibt Fälle, die gegen den Randausgleich sprechen, z.B. beim Satz von engen Spalten im Zeitungsdruck. Hier wird meines Wissens eher darauf verzichtet.

 

Aber sonst ist er doch schlicht und ergreifend Pflicht, oder sehe ich das falsch? Wenn es einem schon so komfortabel vom Satzprogramm dargereicht wird? Also, ich kann da nicht widerstehen.

 

Mich würde interessieren, wie Ihr das handhabt!

Die Funktion ist bei mir standardmäßig aktiviert und moderat justiert (über das Standard-Textrahmen-Objektformat) – bis zum Moment indem sie stört, dann wird sie spezifisch deaktiviert.

… dann wird sie spezifisch deaktiviert.

 

Und wie machst du das?

Ich hab hier gerade so einen Fall, wo invertierte Glyphen aus der Spalte herausgezogen werden, weil ja nur der Inhalt für den optischen Einzug benutzt wird.  :-(

Gibt es da irgendwas, was nicht nicht in endlose Handarbeit ausartet?

 

post-1-0-14952200-1428142272_thumb.png

Hallo Ralf,

im Absatzformat
> Einzüge und Abstände > Optischen Rand ignorieren
oder
in der Steuerungsleiste
> Pulldownmenü > Optischen Rand ignorieren

Gruß
Quarz

_________________________
Win7 | InDesign CS6 ver 8.1

Hallo Ralf,

ich denke, dass sich das Problem - ohne 'Optischen Rand ignorieren' - besser lösen läßt, indem Du uns eine idml-Datei zur Verfügung stellst.

Gruß
Quarz
_________________________
Win7 | InDesign CS6 ver 8.1

@Ralf

Über GREP ein Leerzeichen davor schmuggeln mit entsprechend unterschnittenem Zeichenformat versehen und in die Verschachtelung einbauen? Oder steht diese »Grafik« nicht zwangsläufig am Zeilenanfang?

Oder steht diese »Grafik« nicht zwangsläufig am Zeilenanfang?

 

Das ist halt einfach ein mitfließender Querverweis im Text, der auch hunderte Male in dieser Art auftritt. Fällt er auf den Zeilenrand, sieht’s blöd aus. InDesign berechnet einfach nicht ein, dass die Unterstreichungen (die den Hintergrund bilden) auch eine sichtbare Fläche sein können. 

Fällt er auf den Zeilenrand, sieht’s blöd aus. InDesign berechnet einfach nicht ein, dass die Unterstreichungen (die den Hintergrund bilden) auch eine sichtbare Fläche sein können. 

 

Ja, schon verstanden. Ich hätte halt versucht, mit einem nicht hinterlegten Leerraum (oder einem ungefärbten Zeichen :-?) einen »Puffer« zu bauen und das automatisch (aber keine Ahnung, ob das funktioniert :shock:). Sieht dann vielleicht wieder etwas löchrig inmitten einer Zeile aus, oder?

Das ist halt einfach ein mitfließender Querverweis im Text, der auch hunderte Male in dieser Art auftritt. Fällt er auf den Zeilenrand, sieht’s blöd aus. 

Hallo Ralf,

wenn vor dem - mit einem ZF ausgezeichneten 'Querverweis'-  ein 'harter Zeilenumbruch' (Shift+Enter) gesetzt wird, dann entfällt vorne der 'Optische Randausgleich'.

Allerdings müßte das erst nach Fertigstellung des gesamten Textes gesetzt werden.

Gruß

Quarz

_________________________

Win7 | InDesign CS6 ver 8.1

[…] wenn vor dem - mit einem ZF ausgezeichneten 'Querverweis'-  ein 'harter Zeilenumbruch' (Shift+Enter) gesetzt wird, dann entfällt vorne der 'Optische Randausgleich'.

Dieses Absatz-Verhalten wäre mir neu. Ich habe es eben ausprobiert und kann den Effekt, dass der optische Randausgleich übergangen wird, mit der beschriebenen Methode nicht nachvollziehen.

Dieses Absatz-Verhalten wäre mir neu. Ich habe es eben ausprobiert und kann den Effekt, dass der optische Randausgleich übergangen wird, mit der beschriebenen Methode nicht nachvollziehen.

Ich hab mal eine idml-Datei hochgeladen.

Vielleicht habe ich ja auch etwas nicht richtig verstanden.

http://ge.tt/1v8wglD2/v/0

Gruß

Quarz

_________________________

Win7 | InDesign CS6 ver 8.1

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