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Kennzeichnung von Einfügungen und Auslassungen in wörtlichen Zitaten

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edobe

Ich habe folgende Frage zur Kennzeichnung von Einfügungen UND Auslassungen in wörtlichen Zitaten innerhalb von wissenschaftlichen Arbeiten:
    
Originalsatz: "Das ist ein Satz mit einem spannenden Anfang und einem belanglosen Ende."

 

  • Zitiervariante1a: "Das ist ein Satz [in dem ich - natürlich ohne den Sinn zu entstellen - das belanglose Ende, gegen ein noch belangloseres ersetzt habe ...]
  • Zitiervariante1b: "Das ist ein Satz [... in dem ich - natürlich ohne den Sinn zu entstellen - das belanglose Ende, gegen ein noch belangloseres ersetzt habe]
  • Zitiervariante2a: "Das ist ein Satz [in dem ich - natürlich ohne den Sinn zu entstellen - das belanglose Ende, gegen ein noch belangloseres ersetzt habe] [...]
  • Zitiervariante2b: "Das ist ein Satz [...] [in dem ich - natürlich ohne den Sinn zu entstellen - das belanglose Ende, gegen ein noch belangloseres ersetzt habe]

Ich bin mir unsicher, welche Variante ich verwenden sollte. Daher meine Frage: Welche Variante würdet Ihr verwenden und warum?

Optisch, d.h. typographisch bevorzuge ich die Varianten 1 (a oder b) - Begründung: wegen der geringeren Anzahl Klammern.

Logisch tendiere ich zur Variante 2 (a oder b) weil die Auslassung explizit gezeigt wird und weil aus 1 nicht eindeutig hervorgeht, ob die drei Punkte nicht dahingehend falsch interpretiert werden könnten, als dass ich entweder selbst mehr hätte einfügen (sagen) können, aber darauf verzichtet habe, oder damit die Kennzeichnung der Auslassung unterschlagen oder verschleiern wollte.

Kompliziert, ich weiß. Dennoch hoffe ich, dass mein Anliegen halbwegs verständlich rübergekommen ist.
 

Vielen Dank für Eure Hilfe!

 

Edith hat die Nummerierung der Punkte angepasst.

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Castor-designs

Ich würde sagen ohne die Auslassungspunkte.

«Das ist ein Satz [in dem ich - natürlich ohne den Sinn zu entstellen - das belanglose Ende, gegen ein noch belangloseres ersetzt habe.]»

 
Aber warum nicht einfach so?

«Das ist ein Satz» (Nachname, 2015, S. 15) in dem ich – natürlich ohne den Sinn zu entstellen – das belanglose Ende, gegen ein noch belangloseres ersetzt habe.

Warum denn Auslassungspunkte am Anfang und Schluss eines Zitats? Dann stellt sich meines Erachtens ganz schnell die Frage, warum man bei Zitaten aus Büchern nicht immer Auslassungspunkte zu schreiben hat, weil da auch nach einem Satz, Abschnitt, Kapitel etwas folgt und vorausgeht. Ich setze die Auslassungpunkte nur, wenn ich wörtlich zitiere und innerhalb des Zitats etwas auslasse.

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Þorsten

Und was die Art der Anführungszeichen angeht:

  • »So wird in Deutschland und Österreich typografisch schön und korrekt zitiert.«
  • „So wird in Deutschland und Österreich typografisch schön und korrekt zitiert.“
  • "So wird in Deutschland und Österreich typografisch schön und korrekt zitiert."
  • Gefällt 1
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Wrzlprmft

Aus Deinem Beispiel wird mir nicht wirklich klar, warum Du überhaupt »in dem ich - natürlich ohne den Sinn zu entstellen - das belanglose Ende, gegen ein noch belangloseres ersetzt habe« einsetzen möchtest. Kannst Du ein etwas realitätsnäheres Beispiel geben oder erklären, was Du möchtest?

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edobe

Kannst Du ein etwas realitätsnäheres Beispiel geben oder erklären, was Du möchtest?

 

Leider nein, d.h. nicht wirklich, nur so viel:

 

Der Satz ist nur ein Satz von mehreren aufeinanderfolgenden, die zitiert werden [w|s]ollen, deswegen würde ich es gerne einfügen.

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jpw

In all deinem sogenannten Beispielen fehlt das schließende Anführungszeichen. Und das ist ja gerade der springende Punkt! Da du den Inhalt des zitierten Satzes veränderst – obwohl du sagst, dass du es nicht tust –, muss das Zitat vor deiner ersten eckigen Klammer enden, die demzufolge dann auch gleich wegfallen kann.

 

Das ergäbe dann:

Das ist „ein Satz“, in dem du – den Sinn zu ändernd – das belanglose Ende, gegen ein noch belangloseres ersetzt hast.

 

In Anführungszeichen bleibt nur noch „ein Satz“.

 

Für eine sinnvolle Diskussion wäre dann doch ein konkretes Beispiel besser.

  • Gefällt 1
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