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Briefkopf um 1910

Hervorgehobene Antworten

Hier nun noch die Frage nach der Schrift die auf dem Briefkopf Verwendung fand. Diese dürfte dann ja durchaus als Font Existieren? Auch die Schrift mit Bank ect wäre Toll.

 

Vielen Dank für die tolle Hilfe! :)

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Diese dürfte dann ja durchaus als Font Existieren? Wenn Du das "Kommando..." meinst, dann nur, wenn es einen weiteren Deppen gibt, der sich für solche Schriftarten, die sonst keiner will begeistern kann, wie ich, der die etwa aus gleicher Zeit stammende Schrift im Hamburger Elbtunnel zur digitalen Schrift gemacht hat.:

http://www.peter-wiegel.de/ElbTunnel.html

 

Wenn ich jetzt nicht mit der Zier-Gotisch beschäftigt wäre, wär die Chance groß, dass es auch die Kommando-Schrift recht schnell geben könnte.

 

Aber z.Zt sehe ich kaum eine Chance, dass es die schon digital gibt, waren derartige Schriften eine sehr kurzlebige Art.

  • Ersteller

Hallo Peter,

 

ich kenn dich ja aus dem Frakturschriften Forum, hast schon viele tolle Schriften gemacht. :)

 

Man lernt nie aus, hätte nicht gedacht dass auch diese Schriften sehr kurzlebig waren! 

 

Stress habe ich mit der Schrift keinen, vielleicht hast du ja später einmal Lust diese Jahrhundertwende Schrift zugänglich zu machen.

 

Liebe Grüße

 

Jürgen

Bein dieser Art von Schriften handelt es sich um Spätformen des Jugendstil mit einer Abkehr von runden, floralen Formen hin zum geometischen des Reformstils. Ein recht bekannter, die Zeiten überdauernder Vertreter dieses Stils ist die bekannte Antroposophische Schrift, die man auch in vielen, hiermit in Verbindung stehenden Marken wie Weleda oder Demeter findet.

 

Derartige Schriften stammen aus der Zeit um etwa 1910 bis zum 1.Weltkrieg. In diese Klasse fällt dann von mir auch die "Luxembourg" die ich nach einem Küchen-Zutaten-Regal aus der Zeit gezeichnet habe.

Ich halte es nicht für wahrscheinlich, daß es sich bei der »Kommando«-Schrift um eine Bleisatzschrift gehandelt hat, mit FA-, KO- und OTO-Ligatur und einem in unterschiedlichen Abständen angegossenen Punkt auf Mitte am K.

Ich glaub auch, dass die Schrift gezeichnet ist und dann im Zusammenhang mit dem Krönchen drüber vom Klischee gedruckt wurde, vielleicht sogar zusammen auch mit der Satzschrift darunter. Es sind doch einige Unterschiede eigentlich gleicher Buchstaben zu erkennen und vor allem: einige quasi Unterschneidungen dürften in Blei schwerfallen.

So ähnliche Fonts hab ich mal auf einer dem Buch "Retrofonts" beigelegter CD gefunden ... und auch im "Fonts-for-umme"-Bereich finden sich gelegentlich ähnliche Schriften.

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