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Historisches Schild an der Mauer

Hervorgehobene Antworten

Gelöst von catfonts

zumindest bin ich hierzu noch nicht gekommen :-)

 

Aber generell hat es damals viele Handgemalte Hinweisschiler der Besartzungsmächte in der Nachkriegszeit gegeben, die such durch einen besonderen Stil auszeichneten, einfach weil diese von irgendwie im Schildermalen etwas geübteren Soldaten geschrieben wurden. Dieses  Schild hat einfach nur überlebt und wurde immer wieder renoviert, weil es eben an einer recht prominenten Stelle stand, ubnd die längste Zeit seiner Existenz eben durch das Faktische ad absurdum geführt wurde., Es war dort wohl am wenigsten möglich, dort West-Berlin zu verlassen, auch wenn rein rechtlicfh ein ganz schmaler Streifen vor der Mauer tatsächlich schon zu Ost-Berlin gehörte, eben so viel, dass von der Ostseite sehr zuverlässige Personen die Mauer neu streichen konnten, ohne sich schon, aus der Sicht der DDR, im Ausland zu befinden.

  • Ersteller

An dich hatte ich sogar gedacht. :)

Hab schon viele gruselige Sachen von deiner schönen Seite, den ganze DIN 1451-Alptraum und so. Leider stecke ich nun in einer Sackgasse. Als Berlin rounded square bold condensed müsste man den Font oben wohl bezeichnen, wenn es denn einer wäre.

 

Zum Glück brauche ich ihn nicht konkret für irgendwas. Aber so eine Scheusslichkeit verdient unbedingt Beachtung.

 

Für die Versalien ist NORWESTER kein schlechter Ersatz.

Leider besteht er aber auch nur aus Versalien.

  • Ersteller

Ja, das stimmt schon. Besonders bei der Black kommen viele Überschneidungen in der Anmutung zustande. Vielleicht sollte man es dabei belassen. Danke

 

EDIT: Ich stelle gerade mit Erstaunen fest, dass die Tschichold-Vorlage der Iwan genau das zu sein scheint, was gesucht ist:

 

http://www.typografie.info/3/uploads/ed9c50a5bf1c953f863d992a32786c0b.jpg

 

EDIT: Ich stelle gerade mit Erstaunen fest, dass die Tschichold-Vorlage der Iwan genau das zu sein scheint, was gesucht ist:

 

http://www.typografie.info/3/uploads/ed9c50a5bf1c953f863d992a32786c0b.jpg

Dann schau noch mal genau; ich fürchte, du irrst in dieser Feststellung.

Ja, ich weiß, deer Minister wird alles abstreiten...

 

attachicon.gifTschichold.zip

 

Hm … ich dachte, es geht um die Schrift auf dem Schild? Davon ist die ›Tschichold‹ nach wie vor sehr weit weg. Mit leichten Eingriffen wäre die Iwan Reschniev vollkommen ausreichend.

  • Ersteller

Hm … ich dachte, es geht um die Schrift auf dem Schild? Davon ist die ›Tschichold‹ nach wie vor sehr weit weg. Mit leichten Eingriffen wäre die Iwan Reschniev vollkommen ausreichend.

 

Was genau meinst du denn mit "sehr weit weg"?

 

Mit Peters Tschichold lässt sich das Schild astrein nachsetzen. Natürlich muss man dem damaligen Schildermacher ein paar Freiheiten zugestehen, aber das kann man ja nicht der Schriftvorlage anlasten, an die er sich ansonsten verblüffend streng gehalten hat. Ich habe mit wenigen Handgriffen sein C gemacht, bei dem er sich am O orientiert hat. Und die kleinen t wirken in Kreuzform autoritäter. Der Rest geht über Dehnen und Stauchen.

 

Die Iwan läuft sicher nicht schneller in das Sujet, zumal man sie erst kaufen und dann noch jedes e modifizieren müsste.

Es ist immer die Frage, was man sieht und was man übersieht. Für mich bestehen zwischen beiden Schildern erhebliche Unterschiede durch die unterschiedlichen Proportionen und einige Buchstabendetails in A, G, T, j, W, B, stark in r sowie durch das Strecken und Stauchen, das die im Originalschild annähernd gleiche Strichstärke im Nachbau ausschließt. Wer sich den Nachbau anschaut und nur einen leicht geübten Blick hat, sieht sofort, daß sie in die Breite gezerrt wurde. Aber wenn ich das am Anfang richtig verstanden habe, suchst du ja Scheußlichkeiten, und das ist das einzige, was ich auch für astrein halte.

  • Ersteller

Die Eingriffe beziehen sich ja nur auf das Schild. Darüberhinaus bin ich mit der Tschichold als Ausgangsschrift vollkommen happy. :)

 

Danke an alle und nochmals besonderen Dank an Peter.

  • Lösung

Ist ja auch ne Frage, wofür man es braucht.  Will man richtig professionelle Drucksachen erstellen ist die richtig ausgefeilte Ivan sicher die bessere Wahl, Wird jedoch nur ein reines Privat-Projekt umgesetzt, sind Freefonts auch nicht falsch.

 

Ich hab noch ein wenig komplettiert, gekernt, eine weitere Version mit den alternativen C,c, f, t, y hinzugefügt, und hierzu dann einen fetten Schnitt für Achtung und West Berlin.

 

post-22079-0-73603100-1438600616_thumb.p

 

Tschichold.zip

Hallo,

 

im Anhang Jan von Katz mit reparierten Scharf-s und einigen Änderungen in den Buchstabenweiten (ß, j, J) sowie wiederhergestellte Standardumlaute als Großbuchstaben (Ä, Ö und Ü). Das kann Peter ausschlachten, so er will und etwas Müßiggang pflegt.

 

*EDIT*

Anhang ausgetauscht, da ist irgendwas schief gelaufen ...

*ENDE*

 

MfG

JanvKatz.zip

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