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Joanna und Thesis - akzeptable Schriftmischung?

Hervorgehobene Antworten

Liebe Gemeinde!

 

TheSans als Kolumnentitel/Pagina und Joanna für den Fließtext - ist das eine akzeptable Schriftmischung?

Desweiteren möchte ich die Initialen (oder Kapitälchen zur Einleitung eines Kapitels) ebenfalls mit der TheSans schreiben.

 

Ich bin, was das Thema Schriftmischung betrifft, nicht mehr auf der Höhe.

 

Vielen Dank im Voraus

Hallo Blackerl, spontan habe ich mich gerade gefragt, ob Du wohl schon die TheSerif in Kombination zur TheSans in Erwägung gezogen hast? Die wäre ja sozusagen der native Partner, den Lucas de Groot zur Sans dazu entworfen hat. 

 

Zur TheSans mit Joanna kann ich so spontan gar nichts sagen – da würde ich gerne mal ein Beispiel sehen. Hast Du zufällig mit Deinen favorisierten Schriften schon mal einen Beispieltext gesetzt, den Du hier zeigen könntest? 

:Lach: Und ich habe mich im Gegenzug spontan gefragt, ob Du zur Joanna schon die Gill Sans (auch von Eric Gill) probiert hast. Erik Spiekermann hat neulich zumindest für die Kursive eine gewisse »Verwandtschaft« angedeutet:
 

[…] Es wird sicherlich keine Antiqua, aber eine Kursive, die so zur Real passt, wie die berühmte Joanna® kursiv zur Gill™.

 

Und wenn es etwas frischer und unverbrauchter zugehen darf, könntest Du Dir auch mal die FF Yoga Sans + Serif ansehen.

 

:-D

Vielen Dank erstmal.

 

An der Joanna führt kein Weg vorbei: Die ist gesetzt - im wahrsten Sinne des Wortes. An die Gill Sans dachte ich zuerst, aber die hat bekanntermaßen keine Kapitälchen.

 

Aktueller Stand.

Sind bei wissenschaftlichen Arbeiten Initialen eigentlich legitim?
Und wäre es zu viel des Guten, diese hier in der The Sans zu setzen?

Ich finde, die von die gewählte Schriftmischung funktioniert ganz gut. Die Leerräume vor und nach dem Bullet würde ich aber gern noch einmal gleichgroß sehen. ;-)

 

Und wäre es zu viel des Guten, diese hier in der The Sans zu setzen?

Ich wüsste nicht, was dagegen spricht. Aber Du kannst uns das ja auch noch einmal zeigen. :-)

In wissenschaftlichen Arbeiten würde ich mich im Zweifel eher gegen Initialen entscheiden.

In wissenschaftlichen Arbeiten würde ich mich im Zweifel eher gegen Initialen entscheiden.

Ist eher "Low-Level": Ich denke, dass ich es mache.

 

Bin verwirrt:

Sintection cum, ullestrum a illo conet ut officiamus solor remporrum »Sintection cum, ullestrum a illo conet ut officiamus solor remporrum que cor autem oder lab iur rem: »Aquia adis alitatur, et et restiunt omnient ma que volupta ne Exerrum qui te ressitatem reius, omnis es parunda »Exerrum« oder »Porporem«.

- wie ist denn hier die richtige Setzung von "?", "«" und "."? Gilt das zweite Fragezeichen zugleich als Punkt, während es beim ersten Fragezeichen einfach klein mit dem Wort "oder" weitergeht? Oder muss ich beim zweiten Fragezeichen ?«. machen?

 

Bin wegen des Dilemmas auch bereits am überlegen, ob ich Anführungs- und Schlusszeichen komplett weglasse und stattdessen Zitate durch Schrägstellung kennzeichne. Aber die kursive der Joanna ist sehr laut.

Meine Standardfrage, wenn ich Kapitälchen sehe, die nicht als Textauszeichnung gedacht sind (wie in Deinem verlinkten Beispiel die Kopfzeilen): warum macht man mit der Mischung von Groß- und Kleinbuchstaben das schöne gleichmäßige Wortband der Nur-Versalien kaputt?

Wenn das Zitat mit einem Fragezeichen endet, folgt kein Schlusspunkt mehr nach den Anführungszeichen. Es kann allenfalls ein Ausrufungszeichen oder ein weiteres Fragezeichen folgen.

 

Er sagte: »Hast du das gesehen?« Und dann weiter im Text.

 

Hat er gefragt: »Hast du das gesehen?«? Und dann weiter im Text.

 

Sag nicht immer: »Hast du das gesehen?«! Und dann weiter im Text.

Wenn das Zitat mit einem Fragezeichen endet, folgt kein Schlusspunkt mehr nach den Anführungszeichen. Es kann allenfalls ein Ausrufungszeichen oder ein weiteres Fragezeichen folgen.

Gibt es dafür eine Begründung? Ist ja schon ein bißchen inkonsequent, oder?

Bevor ich ein neues Thema eröffne:

 

Ihr baut im Fließtext hintereinander drei bis vier Diagramme ein, welche ihrerseits von jeweils wenigen Zeilen Text unterbrochen werden. Die Daten dieser Diagramme basieren auf einer Umfrage, welche ihr vorneweg im Fließtext entsprechend den Regeln für Zitate erwähnt. 

Ist es trotzdem angezeigt, jede Grafik einzeln mit einer Quellenangabe zu versehen, welche zur Fußnote beziehungsweise ins Quellenverzeichnis führt? Oder reicht hier die Nennung der Umfrage im Fließtext?

 

Wie gesagt: Es handelt sich um eine wissenschaftliche Arbeit, jedoch auf niedrigem Niveau, akademische Standards müssen nur begrenzt eingehalten werden. Mir geht es hier mehr um die typographisch sinnvolle Umsetzung.

Meine Standardfrage, wenn ich Kapitälchen sehe, die nicht als Textauszeichnung gedacht sind (wie in Deinem verlinkten Beispiel die Kopfzeilen): warum macht man mit der Mischung von Groß- und Kleinbuchstaben das schöne gleichmäßige Wortband der Nur-Versalien kaputt?

Und gibt es hierzu weitere Meinungen?

Dieter, schreibst Du das erste Wort im Kolumnentitel nicht mit "großen Versalien"?

Dieter, schreibst Du das erste Wort im Kolumnentitel nicht mit "großen Versalien"?

Natürlich nicht. Das mache ich nur, wenn die Textsorte eine spezielle Auszeichnung verlangt, z.B. Autor im Literaturverzeichnis.

Erneut möchte ich kein neues Thema eröffnen:

 

Ist es legitim, um in einem Text zwischen Zitaten und "dem Rest"  unterscheiden zu können, Zitate in "normalen" Anführungszeichen zu setzen und "den Rest" in einfachen? Oder ist das Quatsch?

Flüster: Doch, bitte mach das, wenn es eben ein neues Thema ist. Dann herrscht Ordnung im Strang, man findet ihn später leichter wieder und so weiter. 

Das sehe ich anders. Hätte ich für alle meine Fragen (und einige habe ich mir gar verkniffen), in einen neuen Thread gepackt, wären unzählige neue Threads innerhalb kürzester Zeit entstanden.

 

Die Lösung für dieses bekannte Problem lautet: KFKA-Thread. Gibbet hier nur nüscht. 

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