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InDesign CC 2015: Wie Links umbrechen ohne die Funktionaliät zu verlieren?

Hervorgehobene Antworten

Ich habe in einem InDesign-Dokument etliche längere Links die in schmalen Spalten stehen und umbrochen werden. Diese Links funktionieren im PDF dann nicht mehr da der Trennungsstrich mit übernommen wird. Wie kann ich die Links umbrechen ohne das die URL davon betroffen ist?

 

:-?

Gelöst von Gast bertel

  • Lösung

In ID als Hyperlink zuweisen:

 

post-14085-0-88695000-1438944297_thumb.p

 

Beim Export dann das Häkchen setzen bei Allgemein > Einschließen > Hyperlinks, dann sieht es im pdf so aus:

 

post-14085-0-43992400-1438944397_thumb.p

Glücklich wäre ich damit nicht, denn wenn jemand das nur auf Papier hat und den Link eintippt, weiß er nicht, dass die Trennstriche eigentlich nicht dazu gehören.

Besonders wenn der richtige Link beispielsweise "h‌t‌t‌p:/‌/www.ich-bin-ein-langer-link.de" ist und als

 

www.ich-

bin-ein-lan-

ger-link.de

 

dargestellt wird

Glücklich wäre ich damit nicht, denn wenn jemand das nur auf Papier hat und den Link eintippt, weiß er nicht, dass die Trennstriche eigentlich nicht dazu gehören.

Hast du das jemals erlebt, dass jemand einen link eintippt?

Um das zu umgehen, könnte man die Trennung ohne Trennstriche machen …

Hast du das jemals erlebt, dass jemand einen link eintippt?

Um das zu umgehen, könnte man die Trennung ohne Trennstriche machen …

Ich weiß nicht ob und wie es geht, aber könnte man nicht den Zeilenumbruch anstatt mit "-" mit einem kleinen Pfeil (U+21B5) anzeigen?

In der c't wird das beispielsweise bei Code-Schnipseln gemacht, um anzuzeigen, dass der Zeilenumbruch lediglich aufgrund des Zeilenendes da ist, aber tatsächlich in einer Zeile geschrieben werden muss.

Gruß Stefan

  • Ersteller

Die Variante von bertel funktioniert und umbrochen werden die Links nur wo es sinnvoll ist. Also nach einem Schrägstrich oder einem Bindestrich ...

Hast du das jemals erlebt, dass jemand einen link eintippt?

 

Bei anderen, die auf meine Website kommen, kann ich das schlecht beurteiulen, aber ich selbst habe schon oft Links manuell eingegeben, wenn das Anklicken nicht funktioniert, oder ich die Adresse nur gedruckt auf Papier habe.

 

Wenn man jedoch der Meinung ist, das wird ohnehin niemand abtippen, warum den Link überhaupt als Text angeben, und nicht einfach:

 

Bitte klicken sie hier, um die Seite zu besuchen! (und dann vielleicht in kleinem Text die URL in einer Zeile in einem Hinweis: Können sie den Link nicht anklicke, geben die diese URL in ihrem Browser ein:

http‌:‌//www‌.das-ist-ein-maechtiglanger‌-link.de/zurseitegehen.php?=wasauchimmerfüreinbloedsinn-dastehenmag

Um das zu umgehen, könnte man die Trennung ohne Trennstriche machen …

… oder eben der quasi weltweiten Praxis folgen, Leerzeichen in natürlichen Namen in Domainnamen nicht durch Striche zu ersetzen. Aber das lernen die Deutschländer wohl nicht mehr … :neenee:

naturevalley.tld.jpg

Ich hab dieses Jahr wieder mehrere Domains mit internationaler Ausrichtung und Bindestrich registriert. Ganz demonstrativ. ;-)

Das steht dir selbstverständlich frei. Mir ist nur nicht klar, was du damit demonstrieren möchtest? :-?

 

Brav. Es geht doch! :baeh: Solch ein Domainname lässt sich auch prima mündlich kommunizieren: »Kennste schon Aber das lernen die Deutschländer wohl nicht mehr Punkt Dee Eh

 

Zum Vergleich sei an die jahrelange Ansage in den ZDF-Nachrichten erinnert: »Mehr erfahren sie auf heute Tee online Dee Eh.« Da wusste natürlich gleich jeder Zuhörer, wo er Punkte und Striche zu setzen hatte. Oder?

Das steht dir selbstverständlich frei. Mir ist nur nicht klar, was du damit demonstrieren möchtest? :-?

 

Ich demonstriere ganz pragmatisch den Vorteil der besseren Lesbarkeit. Getrennt geschrieben Wörter lesen sich besser alszusammengeschriebenewörter. Da bilden Webadressen keine Ausnahme, wenn sie eben aus mehreren Wörtern bestehen. Gegen eine Trennung spricht für mich allenfalls die Verkomplizierung beim Vorlesen von Adressen. Aber da kann man nun einfach abwägen: was kommt häufiger vor? Die Webseiten, mit denen ich zu tun habe, werden wohl zu über 90% schriftlich weitergeben und gelesen. Vor allem im Internet selbst. Radiowerbung oder Telefonmarketing in großen Stil ist nicht zu erwarten. Und deshalb komme ich halt einfach zu dem Schluss, dass-die-aufgetrennte-Schreibung-ein-Vorteil-ist.de

Getrennt geschrieben Wörter lesen sich besser alszusammengeschriebenewörter.

Das mag ja sein. Ich finde es allerdings geradezu bizarr, dass es ausgerechnet die Deutschen sind, die meinen, dieses Problem ausschließlich bei Domainnamen beheben zu müssen, während sie gleichzeitig Deppentum attestieren, wenn sich ein Sauerstoffflaschenverleih ein Leerzeichen im Ladenschild erlaubt. ;-) Wattdennnu? :-?

 

Die Webseiten, mit denen ich zu tun habe, werden wohl zu über 90% schriftlich weitergeben und gelesen. Vor allem im Internet selbst. Radiowerbung oder Telefonmarketing in großen Stil ist nicht zu erwarten.

Informelle mündliche Kommunikation wird es doch aber geben – bei Gesprächen auf Konferenzen, via Video-Chat etc. etc. etc. Und um Missverständnisse zu vermeiden, musst du einem z.B. angelsächsischen Gesprächspartner einen »deutsch formatierten« Domainnamen dann immer so erklären …

my hyphen really hyphen great hyphen company dot dee ee

… oder so …

my really great company dot dee ee, but you have to separate all the words with hyphens

Also für meinen Teil überwiegt dieser Nervfaktor gegenüber der potentiell besseren Lesbarkeit stark.

 

Die überwiegend schriftliche Kommunikation des Domainnamens via Internet findet übrigens fast ausschließlich durch Anklicken statt. (Praktisch niemand tippt den Domainnamen ab.) Dann gibt es aber auch ohne Bindestriche jede Menge typografische Möglichkeiten, eine Mehrwortdomain lesbarer zu gestalten – durch Farbe, Groß-/Kleinschreibung, behutsame Spationierung. Der Rest der Welt schafft das ja auch, obwohl kaum jemand so vertraut mit zusammengesetzten Bandwurmbegriffen ist wie Deutschleser.

z.B. angelsächsischen Gesprächspartner einen »deutsch formatierten« Domainnamen dann immer so erklären …

Eher selten. Das mündliche Buchstabieren von Domainnamen ist für mich schon auf dem Level von »Faxe verschicken«. Schnee von gestern.

Ob ich mein-projektname.de, meinprojektname.de, meinprojektname.com oder was auch immer registriert habe wird zunehmend irrelevant. Der Erstbesucher hämmert einfach [mein Projektname/Firmenname/Markenname etc.] in die Adresszeile des Browsers und wenn der Projektname nicht als URL verstanden wird, springt Google auf und präsentiert die richtige URL auf dem Silbertablett. Bindestriche und TLDs sind kaum relevant. Und bei Folgebesuchen springt dann das Auto-Vervollständigen ein.

 

 

Die überwiegend schriftliche Kommunikation des Domainnamens via Internet findet übrigens fast ausschließlich durch Anklicken statt. (Praktisch niemand tippt den Domainnamen ab.)

 

Ja eben! Das ist ein Argument für meine Seite! Man tippt nicht und deshalb sind Bindestriche auch keine Störung durch Verlängerung der URL oder Ansageschwierigkeiten. Sie verbessern aber eben die Lesbarkeit, wenn man die URL liest bevor man sie klickt. Warum soll ich wie die alten Römer die Wörter erst mühsam auseinanderdividieren? 

 

Dann gibt es aber auch ohne Bindestriche jede Menge typografische Möglichkeiten, eine Mehrwortdomain lesbarer zu gestalten …

Naja, das ist aber einfach unrealistisch. Manuelle Einflussmöglichkeiten habe ich natürlich gerade nicht, wenn die URLs bei Google, Facebook usw. auftauchen. Und selbst wenn es auf den eigenen Webseiten ginge: wer macht das denn wirklich? 

my hyphen really hyphen great hyphen company dot dee ee

 

Hmmm, meiner Erfahrung nach läuft das aber in Gesprächen umgekehrt auch nicht sauberer (zumindest hierzulande). my really great company dot dee ee wird, zumindest in meinem Umfeld, immer mit dem Zusatz versehen: alles zusammen ohne hyphen. Da ist's dann ja auch gleich egal wie herum man das Gespräch nun verkompliziert ... :-?

  • 6 Jahre später...
Am 8.8.2015 um 17:18 schrieb Ralf Herrmann:

auf dem Level von »Faxe verschicken«. Schnee von gestern.

Bin gerade hierüber gestolpert. Über sechs Jahre später, wissen wir, dass Faxe verschicken (zumindest in den Gesundheitsämtern) immer noch nicht Schnee von gestern ist. :mrgreen:

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