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Systemschrift NeXT

Hervorgehobene Antworten

Das Problem bei solchen vektorisierten Pixelschriften, dass die Pixel eben fast nie auf Bildschirmpixel fallen und durch fast immer fehlendes, und bei soler Schriftart recht kompliziertes Hinting dann auf dem Bildschirm grausam aussehen, werden sie nicht sehr groß dargestellt.

  • Ersteller

Das hier ist die Schrift der Oberfläche:

 

http://www.osdata.com/system/ui/screens/next.jpg

 

, ich suche jedoch eigentlich die Schrift, die bei einer kernel panic angezeigt wird wird bzw. beim Hochlaufen und Herunterfahren. Oder ist das bei Mac OS X vor Maverick immer noch die gleiche geblieben?

 

P.S.: Ich habe mal Mac OS X im »Verbose mode« hochgefahren. Es ist in der Tat dieselbe Pixelschrift, wie NeXT sie verwendet hat.

Hallo Lars,

 

Ich fürchte, da wirst du kaum Erfolg haben.

 

In dem abgebildeten Terminal-fenster handelt es sich um eine 5 x 10 Pixel Schrift. In diesem Raster ist natürlich für eine lesbare Schrift nicht all zu viel Gestaltungs-Freiraum, daher wird die auch kaum einen Namen haben.

 

Generell sind Pixelfonts ja bei gringer Auflösung und auch einem Röhrenmonitor, der problemlos jede Auflösung darstellen kann ja unschlagbar. Bei LCD-Monitoren, die ja prinzipbedingt Pixel (aus je einem RGB-Tripel) besitzen, relativiert sich dieser Vorteil wieder deutlich, da ja hier eine niedrige Auflösung der System-Nur-Text-Ausgabe auf die Bildschirmpixel neu abgetastet werden müssen. Das übernimmt dann wieder ein Grafikprozessor auf dem Mainboard des Bildschirms, und die machen oft ziemlichen Murks aus einem Pixelfont, drum sind viele Betriebssysteme dazu übergegangen, auch bei Systemmeldungen (Bluescreen, Kernal-Panic, Ladebestätigungen für Softwaremudule und Gerätetreiber bei Linux) und in Terminal-/Eingabeaufforderungs-Fenstern auch Vektorschriften zu verwenden.

 

Zwar ist in Windows10 noch immer ein recht breites Sortiment an Pixelschriften installiert, in einer realen Anwendung habe ich sie jedoch nicht mehr gesehen. Möglich, dass hier das System den Bildschirm erkennt, und diese nur auf Röhrenbildschirmen nutzt.

 

Vektorisierte Pixelschriften sind jedoch ein Anachonismus, und sind außer in "Digital-historisierenden" Dokumenten praktisch schlechter in der Bildschirmdarstellung als Vektorfonts mit wenigen Ankern und glatten Konturen, die sich deutlich besser auf die native Bildschirmauflösung rendern lassen, Besonders, wenn anständige Hints zur Verfügung stehen.

 

Im übrigen war mein allererster digitaler Font ein Pixelfont, der in einem Zeichensatz-ROM gespeichert war. Es war für einen digitalen Schnellschreiber der Firma Gould Instruments. Das Gerät wurde mit einem US-Zeichensatz ausgeliefert, der viele Sonderzeichen enthielt, die wir im Labor-Umfeld nicht benötigten, wie eben damals $, # und @, hatte dafür aber keine Umlaute und ß. Und so habe ich dann einen neuen und teils auch besser lesbaren deutschen Zeichensatz auf Karopapier entworfen, davon die jeweiligen Spalten-Bytes errechnet und das in ein E-PROM geladen.

Zwar ist in Windows10 noch immer ein recht breites Sortiment an Pixelschriften installiert, in einer realen Anwendung habe ich sie jedoch nicht mehr gesehen. Möglich, daß hier das System den Bildschirm erkennt, und diese nur auf Röhrenbildschirmen nutzt.

Wahrscheinlich sind diese nur deshalb noch installiert, damit falls ein älteres Programm danach verlangt sie noch vorhanden sind.

  • Ersteller

Ein älteres Programm wie z.B. das OS?

 

Also, das hier hier ist ein Foto vom Bootvorgang einer NeXT. Und *diese* Schrift habe ich gesucht.

 

@ catfonts: Es gibt keine »vektorisierten Pixelschriften.«. Die Entwicklung, war von Vektoren über Bézierkurven und dann idiotischerweise quadratische Q-Splines (TrueType). 

 

Ich gebe offen zu, dass ich der Meinung bin, man hätte die Entwicklung von TrueType ja auch einstellen können, nachdem klar geworden war, dass die funktionale Einheit von Darstellung und Ausgabe eben einfach am Mac überlegen ist, nur kostet das denn auch seinen Preis.

 

(((Ich Vollidiot habe meinen Plattenspieler, immerhin ein rega planar 3, und einen Teil der Schallplattensammlung.verkauft. Wie konnte ich das nur tun?)))

 

Aber zurück zum Thema: Hier ist der Font im Original. Selbstverständlich eine Pixelschrift, weil die grafische Oberfläche mit ihren Umrissbeschreibungen noch gar nicht geladen ist.

 

post-13955-0-96905900-1442700787_thumb.j

  • Ersteller

@ Ralf:

Ich wüsste ja auch gar nicht, warum ich mich um eingesetztes Material, Konstruktion & Leistung eines Trabbi scheren sollte, bevorzuge ich es doch, per Taxi zur Dialyse und zurück in einen Mercedes-Benz zu fahren. SCNR!   :-)    :bandit:    :tutor:

 

Und zum Thema »Nachhilfe TrueType« ist mir der Zugang auf Grund des Knochens, der mir dabei quer im Hals hängt, leider verwehrt. Apple & M$ in schönster Eintracht gegen Adobe …

 

@ catfonts:

Aber erkläre doch einmal, was Du mit den »vektorisierten Pixelschriften« überhaupt gemeint hast. Und verzeih’, wenn ich Dich etwas unzart angefasst haben sollte. Und ich selbst erinnere mich gerade an ein über die erlaubte Größe ausgegebenes Beispielwort, das unser Berufsschullehrer testweise einmal auf der Linotronic 300, einem der ersten CRT-Belichter, ausgegeben hatte und wo man die Vektoren klar erkennen konnte.

 

Oder meinst Du das, was mit der »Chicago« lange Zeit bei Apple gemacht wurde? Eine Pixelvariante für die Monitore, PostScriptkurven für die Printer?

 

post-13955-0-24782500-1442812606_thumb.j

 

post-13955-0-19170200-1442812634.jpg

 

@ Lars Schwarz: Ich habe nicht verstanden, worauf Du mich mit dem Link hinweisen wolltest.

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