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Name für ein Andreaskreuz mit 4 Buchstaben in den leeren Feldern?

Hervorgehobene Antworten

Ich sehe in letzter Zeit immer öfter ein solches Zeichen (Buchstaben, Strichstärke etc. variieren):

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Hat das einen Namen und worauf geht das zurück?

Gelöst von Andrea Preiss

Das ist ein Hipster-Logo!  ;-)

 

Im Ernst: Gekreuzte Dinge aller Art, kombiniert mit Buchstaben, Vignetten und anderem grafischen Zierrat aller Art, waren in den letzten Jahren eine Mode für Logos, T-Shirt-Prints und Jutebeutelaufdrucke – gerne genommen als Print auf Hipster-Accessoires. Das hat halt so eine Vintage-/Retro-Anmutung, die in diesen Kreisen geschätzt wird. 

 

Wenn Du einen ganz alten Bezugspunkt für diese Elemente haben möchtest, dann schau Dich mal in der Heraldik um. 

Wobei Buchstaben in Wappen (auch wenn sie immer mal vorkommen) natürlich ein schlimmer Verstoß gegen die reine Lehre sind.  :neenee:

Studentische Heraldik, wo gekreuzte Schläger öfters mal vorkommen, und wissenschaftliche Heraldik, zwei Welten treffen auf einander ... ;-)

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Studentische waaas?!?

 

Haben das dieselben verzapft, die selbst die einfache Farbgrundregel nicht verstanden haben, so dass wir seit dem Hambacher Fest schleichend diese seltsame Fahne mit den Balken in falscher Reihenfolge bekommen haben? Wenn es um Heraldik (hier zugegebenermaßen eigentlich: Vexillologie) geht, bin ich eher für den Anschluss an Belgien (oder besser noch die Entwürfe der Widerständler im zwölfjährigen Reich) als für dieses studentische Erbe, grummel.

 

Ehrlich: Wenn das Wappen sind, sind auch Wappen auf Weinetiketten und Zigarettenschachteln.

 

Studentische Zirkel (die Zeichen) hingegen sind ein interessantes Gebiet für sich, so lang man sie nicht in einen Wappenschild mit drei stereotypen schrägen Farbstreifen setzt.

 

P.S.: Teutonia sei’s Panier  :huhu:    :baeh:    :hammer:

Bekanntester Vertreter dieser Logos dürfte wohl das ikonische Erkennungszeichen der New Yorker Hardcore-Szene NYHC sein. Ich gehe auch schwer davon aus, dass hier der Ursprung der Inspiration für die ›Hipster-Logos‹ liegt – weniger in den heraldischen Motiven.

 

Wer sich inspirieren lassen möchte: Your logo is not hardcore

Studentische waaas?!?

Ichsachdoch: Zwei Welten treffen aufeinander ...

Heraldik gehört halt nicht zum Grundstudium erstes Semester, wo es dringend nötig gewesen wäre ...

 

Haben das dieselben verzapft, die selbst die einfache Farbgrundregel nicht verstanden haben, so dass wir seit dem Hambacher Fest schleichend diese seltsame Fahne mit den Balken in falscher Reihenfolge bekommen haben?

Sei doch froh, dass es wenigstens normale heraldische Farben sind angesichts der Farbvariationen die einen so auf Bändern begegnen im couleurstudentischen Alltag ... Hätte viel schlimmer kommen können! ;-)

 

:huhu::baeh::hammer:

d;‐)//

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Es handelt sich bei diesen Emblemen nicht um Andreaskreuze, sondern um Kreuzungen.

 

Das Kreuzmotiv ist ein uralter und elementarer Gestus um ›ein Zeichen zu machen‹, etwas zu kennzeichnen. Egal was ich auf diese Weise kreuze – ob Messer und Gabel, Schlegel und Eisen oder zwei Schwerter oder Baseballschläger – es entsteht immer ein Gebilde mit dezidiert zeichenhafter Anmutung.

Entsprechende Motive finden sich denn auch insbesondere bei den alten Handwerks- und Zunftemblemen sowie, aus jüngerer Zeit, vielen Sportvereins- und Militäremblemen. Ein prominentes Beispiel sind die Meißner Schwerter, die als Fabrikationsmarke im Grunde lediglich eine Ableitung des sächsischen Kurwappens sind.

 

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  • Lösung

Bekanntester Vertreter dieser Logos dürfte wohl das ikonische Erkennungszeichen der New Yorker Hardcore-Szene NYHC sein. Ich gehe auch schwer davon aus, dass hier der Ursprung der Inspiration für die ›Hipster-Logos‹ liegt – weniger in den heraldischen Motiven.

 

Wer sich inspirieren lassen möchte: Your logo is not hardcore

Ich schließe mich da Stefans Herleitung des Logos an. Und in dem Fall steht das X für ein Zeichen, das in den Staaten underaged Leuten, die noch keinen Alkohol trinken durften, bei Konzerten mit Edding auf die Hand gemalt wurden. Handkontrolle an der Bar und dann gab es entweder ein Bierchen oder Saft. 

Daraus hat sich dann auch das X in die Straight-Edge-Szene geschlichen um den Leuten zu zeigen, dass man keinen Alkohol trinkt.

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