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Was welcher Zeit könnte diese Schrift stammen?

Hervorgehobene Antworten

Ein Moin Moin in die große Runde :huhu:

Ich brauche bitte eure Mithilfe mal!

 

Was welche Zeit könnte diese Schrift stammen? Kann man sogar das Land bestimmen?

 

Ich danke euch.

 

Gruß Schlutup

 

PS: Braubt ihr noch weitere Scanns?

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Meinst du die Schreibmaschinenschrift oder den Vordruck?

Das ist eine "Pica".

 

Beispiel:

Herald_Pica_10.gif

Kann aber auch ne Prestige Elite sein:

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Ist ja praktisch die gleiche Schrift, nur eben andere Größe: 12pt = Elite, 10pt = Pica. Diese Schriften wurden eigentlich von allen Schreibmaschinen-Herstellern angeboten.

 

Der saubere, gleichmäßige Anschlag lässt auf eine elektrische Schreibmaschine schließen, die sauberen Glyphenkanten machen ein Carbon-Farbband (also eines auf Filienband statt den älteren Gewebebändern) sehr wahrscheinlich.

 

Der Name und der sonstige Text lassen auf eine zumindest deutschsprachige Quelle schließen, sodass Schreibmaschinen der Marken Adler, Olympia, Olivetti oder auch IBM in Frage kommen, etwa im Zeitraum zwischen mitte der 1960er bis etwa mitte der 1980er Jahre. Genaueres würdde nur ein direkter Typenvergleich des Schriftbildes der betreffenden Maschinen  ergeben. Sachverständige dieser Zeit besaßen oft ausführliche Schriftmustersammlungen diverser Schreibmaschinen-Modelle, anhand sderrer man die verwendete Mschine leicht identifizieren konnte.

 

  • Ersteller

Moin

 

Kann man eigentlich eine Schreibmaschine von heute damit ausschließen?

 

Danke für eure Antworten bis jetzt.

 

Gruß Schlutup

Wenn die Frage ist, ob auszuschließen sei, dass das Dokument gestern erstellt worden wäre, dann ist die Antwort nein. Schreibmaschinen sind ziemlich robuste Apparate ;)

Kann aber auch ne Prestige Elite sein …

 

Ist ja praktisch die gleiche Schrift, nur eben andere Größe: 12pt = Elite, 10pt = Pica. Diese Schriften wurden eigentlich von allen Schreibmaschinen-Herstellern angeboten.

Nö, die beiden unterscheiden sich (f, i, die Serifen …).

 

 

Erst mit den elektronischen Schreibmaschinen wurden drei standardisierte Größen eingeführt: 10, 12 und 15 Zeichen pro Zoll (CPI). Manche Hersteller von Schreibmaschinen lieferten auch mechanische Schreibmaschinen mit anderen Größen aus. Die häufigste Standardgröße war jedoch 10 CPI in der Schriftart Pica. Es gab aber auch Maschinen mit 12 CPI, hierfür wurde meist die Schriftart Elite verwendet. Obwohl die Schriftart Pica sich sicherlich auch verkleinert mit 12 CPI verwenden lassen würde, bezeichnet man mit Pica und Elite auch die Schriftdichte, unabhängig von der verwendeten Schriftart. Die Schriftart Prestige Elite hat also 12 CPI und Prestige Pica hat 10 CPI, obwohl die Schriftart Prestige der Schriftart Pica nicht sehr ähnelt. Schriftarten in 15 CPI werden auch als Micron bezeichnet.

Quelle

 

Ursprünglich waren das also die reinen Bezeichnungen für Schriftarten, später hat sich die abgeleitete gleichlautende Größenangabe eingebürgert

Kann man eigentlich eine Schreibmaschine von heute damit ausschließen?

Es gibt sicher auch heute noch Schreibmaschinen mit der Pica als Schriftart.

Moin

 

Kann man eigentlich eine Schreibmaschine von heute damit ausschließen?

 

Danke für eure Antworten bis jetzt.

 

Gruß Schlutup

 

Wenn das jedoch bedeutet: Eine heute hergestellte Schreibmaschine, dann ebenso nein, denn die Verkaufszahlen an Schreibmaschinen sind seit der Abhör-Berichte über NSA und Co wieder deutlich gestiegen. In vielen Firmen werden dinge, die Geheim bleiben sollen wieder mehr auf Schreibmschinen geschrieben, und die noch existierenden Schreibmaschinen Hersteller haben wieder lukrative Verkaufszahlen.

 

Und damit gibt es dann durchaus auch wieder neue Maschinen mit Pica als Schriftart.

  • Ersteller

Wenn die Frage ist, ob auszuschließen sei, dass das Dokument gestern erstellt worden wäre, dann ist die Antwort nein. Schreibmaschinen sind ziemlich robuste Apparate ;)

Moin,

 

der Zonk wartet eben überall. :hammer:

 

Gruß Schlutup

  • Ersteller

Hätte da noch ein weiteres Dokument von dem Herren :)

 

Zeitraum?  

 

Hätte nicht gedacht, das man es doch einigermaßen eingrenzen kann. TOP!

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Ich hab natürlich ein paar Info zu den Dokumenten, wollte es aber erst am Schluss damit raus kommen.

Damit alle Wege offen sind und nicht gleich alles in eine Richtung geht. Ich hoffe ihr seit mir nicht Böse.

 

 

DANKE

So, jetzt ist da so eine Semi-Sans, die ich jetzt nicht finden konnte. Zumindest bin ich mir recht sicher, das hier keine IBM-Kugelkopf mit einem original Kugelkopf dran beteiligt war, denn hier geht die mittlere Zacke des W nicht bis zur Versalhöhe.

Auf der Seite von Ransmayer-Rodrian, die auch heute noch Schreibmaschinenschriften produzieren, lassen sich alte Kataloge herunterladen.

Leider zeigen die Schriftproben nicht das komplette Alphabet. Die mittlere Zacke des W geht aber bei einigen Serifenlosen bis zur Versalhöhe.

Im Katalog von 1932 gefällt mir die „Moderne Blockschrift“ Ra 280 auf Seite 18a sehr. Gibt es eine vergleichbare digital?

Wow! :biglove: Das ist ja mal ne prima Quelle für einen Bereich der „Spezial-Schriftgießereien“ die aus den üblichen für Satzlettern herausfallen, obzwar auch diese Schreibmschinenschriften angeboten haben.

 

So weit ich weiß, gibt es relativ wenige Digitalisierungen nach Originalunterlagen der Typenhersteller.

  • Ersteller

Moin Moin,

 

könnten die beiden Schriften auch in der DDR entstanden sein?

 

Danke und Gruß Schlutup

DDR-Schreibmaschinen wurden auch mit geändertem Gehäuse unter dem Namen Sigma in der BRD verkauft oder waren Lizenzprodukte von Olivetti. Daher lässt sich das wahrscheinlich nicht klar festlegen.

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