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Schriftart mit Standard-Sonderzeichen als Vorbild

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littbarski

Hallo zusammen,

ich überlege schon länger, meine Handschrift als Schriftart zu erstellen. Bleibt nur noch die Frage, welche Sonderzeichen meine Schriftart enthalten soll. Alle häufigen Zeichen, die man auf einer deutschen Tastatur so sieht, habe ich schon im Auge. Aber es gibt ja noch viele weitere Sonderzeichen...z.B. im Französischen und Spanischen. Aber sicher gibt es auch noch in anderen Sprachen sehr häufige Sonderzeichen. 

Daher meine Frage: Gibt es vielleicht eine Schriftart, die einen großen, aber pragmatischen Anteil an Sonderzeichen hat? Dann könnte ich da einfach nachschauen, ob mir noch etwas fehlt. Am besten wäre natürlich ein Link, wo diese Zeichen alle zu sehen sind.

Viele Grüße

Peter

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littbarski

Hallo und danke - allerdings geht es mir ja wie gesagt um die häufigsten Sonderzeichen und einen pragmatischen Umfang :). Es soll keine Profi-Schrift werden, aber falls ich sie doch mal irgendwie weitergebe, will ich eben wenigstens die häufigsten Sonderzeichen drin haben. Daher meine Frage nach eine Schriftart, die diesen Mindeststandard enthält. Dein Link enthält ja auch Afrikaans und Wallonisch etc., was für mich jetzt so relevant ist, es würde mir eher um naheliegendere Bedarfe gehen (Europa).

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vor 14 Minuten schrieb littbarski:

 Daher meine Frage nach eine Schriftart, die diesen Mindeststandard enthält.

Ja, darauf habe ich geantwortet. Latin 1 ist der Mindeststandard für (west-)europäische Schriften schlechthin. Es gibt nichts anderes. Wenn du weniger Zeichen einbaust, wird es willkürlich und eben kein Mindeststandard mehr. 

 

Und die Zeichen für Afrikaans und Wallonisch sind keine zusätzlichen, sondern auch in den typischen europäischen Sprachen mit drin.  

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littbarski

Hallo Ralf,

 

danke, habe es jetzt besser verstanden. Ich habe das Buch free font index, dort gibt es eben Schriften, die mal weniger und mal mehr Sonderzeichen haben (in der Druckversion des Buchs). Daher dachte ich wirklich, dass es auch für Typografen da eine größere Bandbreite gibt, was das Einarbeiten von Sonderzeichen angeht. Und schließlich ist ja in Latin 1 auch nicht alles enthalten, was ich bei vielen Schriften als Sonderzeichen kenne (Eurozeichen, Y mit Dach). 

 

Aber wie gesagt, mir ist nun klar, wie es weitergehen kann, werde mich an deinem Link orientieren!

 

 

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  • 6 Monate später...
littbarski

Hallo wieder,

 

ich bin leider immer noch nicht weitergekommen, weil einfach zu viele andere Dinge Vorrang hatten. Nun will ich aber in den nächsten Wochen die eigene Handschrift als Schriftart erstellen. Ich habe mir FontForge installiert und auch TypeTool relativ günstig erworben. Meine Frage oben kommt mir nun schon anfängermäßig vor :-), aber so sehr viel weiter bin ich natürlich noch gar nicht. 

 

Ich habe zum Zeichensatz durch die Nutzung von FontForge nun weitere Fragen:

1) ist es in Ordnung, dann dort als Encoding "Windows Latin (ANSI)" zu nehmen? Eigentlich wollte ich ja einen Mindeststandard an Sonderzeichen umsetzen, aber ich habe nun doch auch Eurozeichen etc. vor. Daher wäre Latin-1 zu wenig. In dem anfangs genutzten (und sehr intuitiven und - von Abstürzen abgesehen - guten) Tool Glyphr kann man Latin-1 und dann "Latin supplement" auswählen. Diese Zeichen entsprechen nun in FontForge dem genannten Windows-Satz. Meine Sorge ist nur, dass dieser zu windows-spezifisch ist? Gibt es also einen Grund, weshalb man ihn nicht nutzen sollte, sondern lieber 8859-15? (in TypeTool wäre der Windows-Satz dann "MS Windows Western 1252 ANSI")

 

2) FontForge zeigt an (oder fügt hinzu) einige Zeichen mit Fragezeichen und Namen "nameme." TypeTool importiert diese m.W. nicht oder zeigt sie anders an - also auch kein Problem?

 

3) FontForge zeigt gleich zu Anfang (nachdem ich einige Test-Importe gemacht habe) beim Validieren ein paar Fehler an, etwa die bekannten missing extremes (kann ich fast alle beheben), unrunde Koordinaten (leicht zu beheben) oder self-intersecting (auch zu beheben). Nur folgende Meldungen sind mir nicht klar:

"bad glyph name": ich habe keine Namen selbst vergeben - kann dieser Fehler trotzdem Probleme bereiten, und wie kann ich die Schrift viell. außerhalb von FontForge nochmals validieren? (später, wenn sie fertig ist) Leider lässt mich FontForge diesen Fehler nämlich nicht automatisch beheben

"missing BlueValues entry": ich nehme an, das sind nur Metadaten, die man nicht zwingend braucht?

 

Danke für jeden Tipp!

 

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Gast Arno Enslin
vor 11 Minuten schrieb littbarski:

"missing BlueValues entry": ich nehme an, das sind nur Metadaten, die man nicht zwingend braucht?

Die BlueValues sind für das Hinting wichtig. Kannst du aber erstmal vernachlässigen. Um das Hinting kümmert man sich eh ziemlich am Schluss. Und ob es bei einer Handschrift überhaupt zu einer besseren Darstellung führt, ist noch die Frage.

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littbarski

Hallo Arno und danke. Ja, es ist eine Handschrift und daher nicht geometrisch berechnet, sondern am Grafiktablett per Hand gezeichnet. Daher denke ich, dass ich die "blauen Einträge" nicht brauche. 

Die "bad glyph name" Fehler sind nun, am Tag darauf irgendwie kaum noch vorhanden, keine Ahnung, weshalb, da ich eigentlich kaum an der Schrift gearbeitet habe und in keinem Fall etwas an Namen geändert habe. FontForge scheint nun aber weitaus zufriedener, nur 1 bad glyph name Fehler. Hier stellt sich mir aber immer noch die Frage, wie man Namensbezeichnungen selbst korrigieren kann mit stark begrenztem Wissen meinerseits? Der Name ist "ReverseLineFeed(Inde", U+008d. 

 

Das mit "NameMe." scheint eine bewusste Funktion von FF zu sein für "nicht encodede" Glyphen, aus dem Changelog:

"I used to call all characters which weren't in the encoding ".notdef" this could cause problems if a user forgot to name them. I now give them unique names starting with "NameMe". I still leave characters <256 called ".notdef" if the encoding calls for it, this may be a mistake..."

"glyph names for unencoded glyphs were always "uniFFFFFFFF" should be "NameMe-<n> broken by last summer's encoding changes."

Also ok so?

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littbarski

Hallo - ich traue mich wie gesagt gar nicht an diese Namen heran von Zeichen, die ich nicht einmal kenne. Es scheint ein techn. Zeichen zu sein. Kann die ganze Schrift "kaputt" gehen, wenn ich hier einen falschen Namen nehme? Es geht ja nicht um "Unicode-Wert", sondern "Glyph-Name". Wird dieser beim Gebrauch der Schrift oder beim Rastern überhaupt herangezogen?

Versch. Versuche (Klammer weg, letzter Teil weg, Unicode-Wert auch als Name) ergaben keine Änderung, immer noch der FF-Fehler. Das Zeichen ist wie gesagt gar nicht von mir, daher wundert es mich, dass der Name falsch sein soll.

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catfonts

Für die normale Nutzung in einem X-beliebigen Programm brauchst du eigentlich nur den Unicode. Die Glyphen-Namen sind nur für interne Dinge in der Schrift nötig, also z.B. beim Kerning, bei der z.B. die Glyphen A, Aacute, Agrave, Acircumflex, Aring, Atilde, Abreve, Amacron, Aogonek usw. in eine Kerningklasse packen kannst, um z.B. ein folgendes V, W oder Y da dichter heran zu schieben.

 

Dabei ist es dann aber ziemlich egal, ob du jetzt ein Aogonek jetzt so nennst, oder auch uni0104 weil der Unicode 0104 ist, der Name aber mit einem Buchstaben beginnen muss, oder ob das Ding jetzt A.hakerl oder A_polnisch oder gar Schwanzerl_A oder gar Gummibaerchen nennst, sofern die Glyphe dann auch im Zusammenhang mit Kerning oder OpenType-Funktionen so aufgerufen wird. Nutzt du nichts davon, ist es deiner Anwendung so was von Wurscht, wie der Buchstabe am Unicodeplatz dann heißt.

  • Gefällt 2
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littbarski

Hallo und danke auch die, Peter,

 

dann wären mir die Dinge Glyph-Name, BlueValues und NameMe eigentlich klar. Ich bekomme nicht alle Fehlermeldungen in FontForge weg, aber ich stehe ja auch noch ganz am Anfang meiner Schriftgestaltung. Ich möchte eben immer zunächst alle Gegebenheiten prüfen, bevor ich loslege, nicht damit ich dann am Ende nicht behebbare Fehler bemerke oder das Tool sich als untauglich erweist. 

 

Auch der "Raum" Windows-ANSI sollte dann ja in Ordnung sein (oder?), wie ich in einem Tutorial gefunden habe. Ich dachte nur, dass man nicht etwas betriebssystemspezifisches nehmen soll, aber das scheint nicht so zu sein.

 

Ach so, zum NameMe dann doch noch eine Frage: Ich bekomme die ungenutzten Glyphen in FontForge nicht "weg", aber leere Glyphen dürften kein Problem machen? (wenn ich die "Schrift" in TypeTool öffne, sind die ungenutzten NameMe-Glyphen ohnehin nicht mehr da)

 

 

 

 

 

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catfonts

Ach ja, und einen pragmatischen Ansatz, was für deine Privatschrift minimal sinnvoll ist, gibt es schon,

Überlege dir, welche Sprachen du tatsächlich damit schreiben möchtest. Wenn du z.B. niemals vor hast, damit auch Isländisch zu schreiben, wird Eth und Thorn kam nötig sein, es sei den du brauchst das für ein Mitglied hier, um dessen Usernamen zu schreiben.

 

Also schaust du dir die betreffenden Sprachen in Wikipedia an, hier hast du immer eine Übersicht des in der Sprache benötigten Alfabets. Angenommen, du willst deine Schrift zur Kommunikation mit einem Tschechen verwenden, dann benötigst du eben zusätzliche Buchstaben über das westeuropäische Sortiment hinaus, kaum jedoch das durchgestrichene O oder die AE-Ligatur fürs Dänische. Willst du die Schrift aber veröffentlichen, ist es irgendwie immer nach dem Motto: "Je mehr, desto gut" weil nichts einen Nutzer mehr ärgert, wenn auch nur ein Buchstabe seiner Sprache fehlt.

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catfonts
vor 8 Minuten schrieb littbarski:

Ich bekomme nicht alle Fehlermeldungen in FontForge weg, aber ich stehe ja auch noch ganz am Anfang meiner Schriftgestaltung.

Ich auch nicht, auch wenn ich das mit den Schriften schon recht lange mache :-)

Eines der wirklichen Größen von Fontforge ist (und drum hab ich es überhaupt auf dem Rechner), dass es fast schon extrem pingelig ist, und auch wirklich jede Abweichung von der Norm ankreidet. Das machen kommerzielle Fonteditoren bei weitem nicht derart kleinlich, andererseits hilft es aber auch, Fehler zu finden, wenn die Schrift nicht so funktioniert, wie sie sollte.

 

Öffne doch einfach mal ein paar Fonts von deinem Rechner. Ich möchte fast wetten, dass FontForge so gut wie in jedem Font etwas zu meckern findet.

 

Wenn du alle Glyphen in deinem Font drin hast, welche du benötigst. Eventuell erst einmal mit einem Platzhalter, z.B. ein Rechteck in der jeweiligen Glyphen-Zelle von Fontforge, wirst du all die leeren, ungenutzten Zellen ganz einfach los: Klicke im Menü auf Encoding und dann auf Compact.

 

Fontforge kürzt dann das Font-Fenster auf die wirklich nur belegten Zellen, und wird dadurch erheblich übersichtlicher.

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littbarski

Hallo und danke vielmals für deine weitere Hilfe. 

Das mit Compact habe ich gemacht, aber es versteckt die unbenötigten Glyphen ja nur, und in TypeTool erscheinen sie dann wieder :). Aber wenn es nicht schlimm ist, wäre es mir auch egal mit diesen leeren Glyphen.

 

Das mit den Fehlermeldungen habe ich mir auch schon so gedacht. Zumal FF auch nun Fehlermeldungen anzeigt und bei der Option "Fix" dann sagt: "Es gibt kein Problem". Also schon weniger Denkfalten auf meiner Stirn bezüglich der Fehlermeldungen.

 

Bleibt für mich aber immer noch die Frage nach dem "Windows Latin ANSI". Wenn ich die Schrift als solche aus FF (OTF CFF) exportiere und in TypeTool öffne, dann wird dort immer zunächst einmal der Raum "Windows 1250 Central Europe" angenommen, also muss ich dort wieder manuell auf ANSI (heißt dort dann "Windows 1252 Western ANSI") stellen, dann stimmen alle Glyphen wieder, vom Umfang und vom Inhalt her. Ist das mit dem "Windows" also ok?

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catfonts

Ja. Auch Obst- und Pinguinrechner können mit den Schriften umgehen, wurde nur eben mal in der Bicycle Capital of the Northwest ersonnen, um eine möglichst gute Westeuropa-Abdeckung zu garantieren.

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littbarski

Hallo und danke nochmals. Tut mir leid, aber "nach der Frage" ist "vor der Frage" :). 

Ich habe mir TypeTool gekauft, weil ich hier im Forum an einigen Stellen Hilfestellungen für den Generieren-Dialog von Fontlab fand, und TypeTool ist darin zum Glück ganz ähnlich. FF oder Glyphr kam mir da beim Generieren von versch. Schriftschnitten komplizierter vor. Außerdem finde ich die "Aktionen" bei TypeTool nützlich. Langer Rede kurzer Sinn: nun habe ich TypeTool ja nun einmal und habe versucht, meine 2-Buchstaben-Schrift aus FF zu exportieren (OTF), in TypeTool zu öffnen und wieder als OTF zu speichern. Leider speichert mit TypeTool nun keine OTF-Datei, sondern eine mit Endung "~t1". Kennst du oder jemand anderes diese Endung, und woran liegt dies?

 

(Was vermutlich damit zusammenhängt, ist, dass auch die Funktion "Schnelltest als... PS" nicht funktioniert, dort wird eine Standardschrift angezeigt. Schnelltest als TT geht aber.

 

PS: Habe nun sogar noch eine Fehlermeldung dazu, nachdem ich ein .pfb aus FF exportiert und in TypeTool geöffnet habe, nun macht er mit ein OTF (also kein TF1 mehr), aber vorher mit Fehler:

The feature file OS/2 overrides TypoAscender and TypoDescender do not sum to the font em-square.

 

Letzteres ist 1000, die anderen Werte habe ich nicht geändert in FF. 

Nun geht aber auch der Schnelltest als PS, dito vorher mit der zitierten Fehlermeldung.

 

 

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littbarski

in Ordnung - ich sehe gerade ein, dass ich zunächst noch einmal viel lernen muss :-). Das alles hängt wohl mit den Angaben zu Oberlänge, Unterlänge etc. zusammen. Außerdem gehen da FF und TypeTool anders vor. Ich muss also mal schauen, ob ich das übereinander bekomme oder doch nur FF nutze, auch zum Export. Sollte ja auch für versch. Schriftschnitte gehen. 

 

(bei TypeTool gibt es halt auch eine automatische Kerning-Funktion, was praktisch ist, aber wohl bei echten Schriftdesignern belächelt)

 

hier gibt es eine Lösung für die genannte Fehlermeldung in TypeTool:

Fontlab / TypeTool Fehlermeldung

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Gast Arno Enslin
vor 1 Stunde schrieb littbarski:

Hallo und danke nochmals. Tut mir leid, aber "nach der Frage" ist "vor der Frage" :). 

 

vor einer Stunde schrieb littbarski:

in Ordnung - ich sehe gerade ein, dass ich zunächst noch einmal viel lernen muss :-).

Wie du richtig erkannt hast, ist ein Privatlehrgang zu viel erwartet. Es werden sich im Laufe der Digitalisierung deiner Schrift noch etliche Fragen ergeben. Versuch am Besten vor jeder Frage erstmal nach Antworten zu suchen, u. z. nicht nur hier, sondern z. B. auch auf dem FontLab-Forum, auf Typophile.com u. s. w. Wenn du trotz Recherche nicht weiterkommst, kannst du dich immer noch hier melden. Allerdings treiben sich auf diesem Forum hauptsächlich Grafikdesigner und Typografen herum. Typedesigner gibt es hier eher wenige.

 

Es gibt kein käuflich erwerbbares Tool mit einer guten Autokerning-Funktion. Und bei einer Handschrift kannst du das eh vergessen. Da würde dir sehr wahrscheinlich auch Ingino Marinis Kerning-Service nicht weiterhelfen.

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littbarski

Hallo, danke - ja, ich habe mir schon seit langem angewöhnt, erst einmal nach Antworten zu suchen, bevor ich mir die Mühe mache, ewig meine Frage in die Tastatur einzutippen :). Aber z.B. bei dem Dateiformat ~t1 wurde ich nirgendwo fündig, da hilft also weder Googeln noch Bücher lesen. Aus welchen Gründen TypeTool (und ggf. auch Fontlab) dieses Dateiformat erzeugt, hat vielleicht eine einfache Ursache, die mir auch ohne bereits absolvierte Lernkurve weiterhelfen würde. Allerdings hat sich dies ja dann erledigt, weil ich nun doch ein OTF exportieren konnte. Ich muss selbst nochmals nachforschen, weshalb dies nun ging. 

 

Die anderen Dinge, die ich wissen wollte, waren fast alles Dinge zu Fehlermeldungen. Auch hier hat sich einiges in Luft aufgelöst, einiges konnte ich hier nun lernen. Dafür nochmals herzlichen Dank.

 

(Die Sache mit den Längen ist natürlich etwas, was man sich auch selbst beibringen kann.)

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Gast Arno Enslin
vor 12 Stunden schrieb littbarski:

Aber z.B. bei dem Dateiformat ~t1 wurde ich nirgendwo fündig, da hilft also weder Googeln noch Bücher lesen. Aus welchen Gründen TypeTool (und ggf. auch Fontlab) dieses Dateiformat erzeugt, hat vielleicht eine einfache Ursache

Die Tilde habe ich bisher nur in den Endungen temporärer Dateien gesehen. TypeTool hat vermutlich versucht, den Font zu generieren und dafür eine temporäre Datei angelegt, die aber nach dem Scheitern der Ge­ne­rie­rung nicht automatisch gelöscht wurde. »t1«  steht entweder für »Type 1« oder für »Temporär 1«.

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catfonts

Hattest du den vorhergehenden Font möglicherweise zum Test installiert, und war dieses Font-Vorschaufenster noch geöffnet?

Dann ist ein Speichern des neu generierten Fonts nämlich nicht möglich, und die Font-Editoren bleiben bei ihren temporären Dateien hängen, denn es wird erst einmal unter dem temporären Namen die Font-Tables auf der Festplatte abgelegt, und der Font est als letzer Schritt kompiliert, wobei dann die temporären Daten gelöscht werden.

 

Wenn da also ~XX-Dateien auf der Festplatte sind, und man die Font-Generierung erneut startet, die dann in .otf oder .ttf-Daten enden, kann man die getrost löschen

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littbarski

Hallo und danke nochmals euch. Ja, zumindest erhalte ich nun immer eine OTF Datei, keine temporären Dateien mehr. Ich dachte zunächst, dass es am zwischenzeitlich erfolgten pfb Export mit Auto-Hint lag, aber es scheint viell. eher das mit dem Vorschaufenster gewesen zu sein. 

 

Ich werde mich nun weiter reinfuchsen und hoffentlich nicht zu viele Fragen stellen :).

 

Gerne würde ich übrigens den Titel dieses Threads ändern, das geht aber scheinbar nun nicht mehr, jedenfalls wäre es viell. für andere User nützlich, denn es geht hier ja nicht mehr nur um Sonderzeichen... sondern eher auch um FontForge, TypeTool und Fehlermeldungen beim Export.

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catfonts

Das ist eigentlich kein Problem. Wer hier nach Infos in älteren Strängen sucht, macht das ohnehin über Stichworte, und sucht man z.B. nach FontForge landet man wohl auch hier.

 

Und Fragen darfst du auch stellen, denn wir haben alle mal angefangen und uns durch oft ziemlich unverständliches Zeug gequält.

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  • 4 Wochen später...
littbarski

Danke - dann stelle ich gerne noch Fragen :).

 

Folgende Dinge sind mir nun am Anfang bei Fontforge noch unklar:

- "Schrift-Eigenschaften": Die Werte für Oberlänge und Unterlänge sind ja unter "General" und "OS/2 > Metrics" einstellbar - sollten die Werte an beiden Stellen die gleichen sein, oder anders gefragt, warum muss man es unter "General" zusätzlich angeben?

- sollte man das Häkchen bei "really use typo metrics" anschalten?

 

- in TypeTool wiederum gibt es diese Werte unter "Hauptdimensionen" und dann unter "TrueTypes-spezifische Zurichtung" - sollte man "Werte automatisch berechnen" wählen oder manuell überall die gleichen Werte eintragen?

 

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