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Hervorgehobene Antworten

Ich bin etwas old school und speichere Logos immer noch als EPS (Illustrator 10) ab. Meine Kolleginnen speichern teilweise als EPS (CC) oder als AI (CC). Das wollen wir nun vereinheitlichen. Gibt es etwas was aus eurer Sicht für EPS und gegen AI spricht bzw. umgekehrt? Hier wurde angeführt, das AI wohl teilweise besser mit InDesign »harmoniert« als EPS ...

  • Ersteller

Für die interne Arbeit. Für die Weitergabe würde ich dann wohl je nach Anforderung bei EPS (CC) oder PDF bleiben.

Hallo,

 

das eps-Format wird für spezielle Anwendungen benötigt, beispielsweise zum Plotten von Pfaden (Schildermacher, Stempelmacher, Photoätzen, etc.). Zudem enthält das eps-Format keine Transparenz, sondern muss diese erst mit Einbußen errechnen.

 

Das native Format ist also ai.

 

HTH,

 

Bernd.

 

 

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass unsichtbare Ebenen manchmal (aber eben nicht immer) mitangezeigt werden, wenn ich ein PDF aus einem Dokument schreibe, das .AI verwendet. Die gleiche Grafik als .EPS und das Problem tritt nicht auf. Und weil ich keine Lust habe, mir den Kopf über die Ursachen für sowas zu machen, bleibe ich beim oldschool-EPS.

  • Ersteller
vor 7 Minuten schrieb Norbert P:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass unsichtbare Ebenen manchmal (aber eben nicht immer) mitangezeigt werden, wenn ich ein PDF aus einem Dokument schreibe, das .AI verwendet. Die gleiche Grafik als .EPS und das Problem tritt nicht auf. Und weil ich keine Lust habe, mir den Kopf über die Ursachen für sowas zu machen, bleibe ich beim oldschool-EPS.

Unsichtbare Ebenen in der verknüpften AI-Datei oder im InDesign-Dokument?

vor 8 Minuten schrieb Norbert P:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass unsichtbare Ebenen manchmal (aber eben nicht immer) mitangezeigt werden, wenn ich ein PDF aus einem Dokument schreibe, das .AI verwendet. Die gleiche Grafik als .EPS und das Problem tritt nicht auf. Und weil ich keine Lust habe, mir den Kopf über die Ursachen für sowas zu machen, bleibe ich beim oldschool-EPS.

Hast Du beim Speichern die Option »PDF-KOMPATIBLE DATEI ERSTELLEN« angewählt? EPS ist veraltet und hat nur noch Spezialfälle zur Berechtigung.

 

Warum wir schon länger nur noch .ai verwenden:

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.eps kann keine Profile speichern.

 

  • Ersteller
vor 47 Minuten schrieb bertel:

Warum wir schon länger nur noch .ai verwenden:

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.eps kann keine Profile speichern.

 

Oh Nein! Dann muss man ja jede Ai-Datei wieder in diversen Farbprofilen abspeichern ... :cry:

Nö, muss man nicht. Ein Beispiel: Wenn ich eine ISOCoatedV2.ai in einem 26V4-InDesign-Dokument platziere, wird beim Platzieren das eingebettete Profil in 26V4 umgewandelt, so wie’s sein soll. Wenn ich aber ein unprofiliertes .ai oder .eps platziere, wird das .ai mit den ursprünglichen Farbwerten platziert, die aber in der 26v4-Ausgabe dann falsch sind.

vor 1 Stunde schrieb bertel:

Warum wir schon länger nur noch .ai verwenden:

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.eps kann keine Profile speichern.

 

Genau aus diesem Grund ziehe ich, wann immer es geht, eps vor. Ein eps das zum Beispiel in InDesign platziert wird, wird seine Farbwerte nicht ändern, egal in welchem Profil ich letztendlich ausgebe. In der Regel, zum Beispiel bei der Verwendung von Logos in CI-Farben, soll das ja auch genau so sein. EPS ist keinesfalls veraltet. AI ist auch nicht AI sondern einfach PDF mit einer anderen Endung. Adobe hat das Format irgendwann mal umgestellt, aber die Endung .ai beibehalten um die Anwender nicht zu verwirren. Was ich etwas verwirrend finde.

vor 23 Minuten schrieb waldbaer:

… In der Regel, zum Beispiel bei der Verwendung von Logos in CI-Farben, soll das ja auch genau so sein. …

Dem muss ich widersprechen. Gerade bei Logofarben kommt es ja darauf an, dass die optische Erscheinung möglichst durchgehend ist – das kann aber nicht funkionieren, wenn ich nicht verschiedene Bedruckstoffe berücksichtige. Also genau das, was eine Profilierung leistet. Da bringt es nichts, wenn ich ein Firmen-Orange mit 0,65,100,0 definiere, was auf gestrichenem Papier perfekt aussieht, dieser Wert im Zeitungsdruck gedruckt aber viel zu dunkel und viel zu rot kommt. 

vor 5 Minuten schrieb bertel:

Da bringt es nichts, wenn ich ein Firmen-Orange mit 0,65,100,0 definiere, was auf gestrichenem Papier perfekt aussieht, dieser Wert im Zeitungsdruck gedruckt aber viel zu dunkel und viel zu rot kommt. 

Und abschließend im InDesign entsprechend profilieren reicht dafür tatsächlich nicht? Heißt das, dass Ihr jedes Logo nochmal für die unterschiedlichen Bedruckstoffe ablegt? :-o

Nö, tun wir nicht:

 

vor einer Stunde schrieb bertel:

Nö, muss man nicht. Ein Beispiel: Wenn ich eine ISOCoatedV2.ai in einem 26V4-InDesign-Dokument platziere, wird beim Platzieren das eingebettete Profil in 26V4 umgewandelt, so wie’s sein soll. Wenn ich aber ein unprofiliertes .ai oder .eps platziere, wird das .ai mit den ursprünglichen Farbwerten platziert, die aber in der 26v4-Ausgabe dann falsch sind.

 

Das müsste eigentlich mit allen profilierten Dateien funktionieren.

vor 36 Minuten schrieb bertel:

Dem muss ich widersprechen. Gerade bei Logofarben kommt es ja darauf an, dass die optische Erscheinung möglichst durchgehend ist – das kann aber nicht funkionieren, wenn ich nicht verschiedene Bedruckstoffe berücksichtige. Also genau das, was eine Profilierung leistet. Da bringt es nichts, wenn ich ein Firmen-Orange mit 0,65,100,0 definiere, was auf gestrichenem Papier perfekt aussieht, dieser Wert im Zeitungsdruck gedruckt aber viel zu dunkel und viel zu rot kommt. 

Zeitung bzw. bestimmte Papiere, Naturpapiere zum Beispiel, sind natürlich etwas anderes. Aber auch da möchte ich die Kontrolle behalten und lege ein separates EPS an mit von mir definierten Farbwerten.

vor 3 Stunden schrieb Microboy:

Unsichtbare Ebenen in der verknüpften AI-Datei oder im InDesign-Dokument?

In der AI-Datei (ich nutze die Ebenen z.B. für Skizzen etc.). Und der Effekt tritt auch nicht einheitlich auf. Manchmal sogar bei einer Datei nicht, bei einer anderen, die eigentlich nur eine leicht veränderte Kopie der ersten ist, dann doch wieder ... wie gesagt, mir genügt mein EPS-Workaround, ich muss das nicht verstehen. Es ist am Ende dann wohl einfach die eigene Gewohnheit bzw. der eigene Bedarf, der über das Format entscheidet. "Intern" speichere ich immer beide Formate; .AI für die Abb. inklusiver aler Skizzen etc. EPS ist dann "endgültig" zur Weiterverwendung.

Ich nutze seit ein paar Jahren nur noch .ai oder .pdf.

EPS verursacht einfach zu gerne Probleme bei der PDF-Ausgabe.

@109: Da ich sehr viel für Messen arbeite kann ich dir sagen, dass ich eigentlich immer Vektor-PDFs liefere und davon problemlos geplottet werden kann. 

@Norbert P: Du musst beim Speichern in Illustrator einfach den Haken bei „aus oberen Ebenen Acrobat-Ebenen erstellen“ abwählen, dann werden ausgeblendete Ebenen nicht dargestellt.

 

Bildschirmfoto 2017-05-02 um 18.06.07.png

vor 15 Stunden schrieb Andrea Preiss:

EPS verursacht einfach zu gerne Probleme bei der PDF-Ausgabe.

Hmm, die Erfahrung habe ich so nie gemacht, oder zumindest nicht in höherem Maße als andere Fehlerquellen, und dann war in der Regel nicht das Format EPS schuld sondern eine Einstellung des Anwenders.

 

Welche Probleme genau sind das zum Beispiel?

Mehrseitiges Indesign-Dokument, beim Versuch, ein PDF zu schreiben bricht es immer an der selben Stelle ab. Durch Ausschlussverfahren böse Seite gefunden, EPSs in ai umgewandelt und es ging wieder. Ein anderes mal, wurde zwar das PDF geschrieben, aber die Hälfte der Seite war weiß. 

Da es übernommene Dokumente waren, ging es mir nicht darum, heraus zu finden, wo der Fehler im EPS war, sondern, dass der Austausch gegen ein anderes Format geholfen hat.

 

vor 3 Stunden schrieb Andrea Preiss:

 

Mehrseitiges Indesign-Dokument, beim Versuch, ein PDF zu schreiben bricht es immer an der selben Stelle ab.

 

Witzig. Hatte ausgerechnet gestern das gleiche Problem. Ziemlich viel probiert aber nichts hat genützt. Mit einer verlinkten PDF statt EPS geht es nun wieder. Du hast mir sehr geholfen! :bow::gimmifive:

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