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Darius

Font geht unter 10.8+, aber nicht unter 10.6

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Darius

Für einen Kunden hab ich Schriften erstellt, welche im Style-Namen den Zusatz »2017« enthielten (Italic 2017 und Titling Italic 2017)

Ich hab sie in FontLab 5 erstellt, unter Basic set of font Names den Style Name Italic 2017 eingegeben und die anderen Namen per Build Names erzeugt.

Unter OpenType-specific font names hab ich alle Namen per Build OpenType Names erstellt.

Unter Additional OpenType names hab ich die Namen automatisch erstellen lassen und wo nicht vorhanden die »2017« ergänzt (ob wirklich an ALLEN Stellen, weiß ich leider nicht mehr genau, weil ich diese Version nicht behalten habe).

 

Nun weiß ich, dass Ziffern in PostScript-Namen früher (?) nicht erlaubt waren und sich in Fontographer (5.0) unter PostScipt Font Name weder Ziffern noch Leerzeichen eingeben lassen – in FontLab aber doch.

 

Die Schrift hat bei mir problemlos in InDesign funktioniert und ich habe sie dem Kunden gemailt. Und bekam als Antwort »Funktionier nicht!«.

Beim Kunden wurde im Finder unter QuickLook nur das Datei-Icon angezeigt statt des Schriftmusters, FontExplorer (ich glaube 4.0 – nicht Pro) importierte sie, zeigte aber keine Buchstaben an. Schriftsammlung.app schließlich zeigte sofort eine Fehlermeldung an und zwar »Überprüfung des Systems«.

 

Es stellte sich raus, dass die Schrift auf keinem Rechner mit 10.6.8/SnowLeo funktionierte, unter 10.8/Mountain Lion und höher aber doch. Als ich die »2017« an allen Stellen gelöscht hab, ging sie auch unter 10.6.

 

Sind nach 2009 (da wurde 10.6.0 veröffentlicht), bzw. 2011 (10.6.8 kam raus), die Fontnamen-Konventionen geändert worden, oder ist OS X später einfach fehlertoleranter geworden?

 

Ich habe bei meiner Suche einige professionelle Schriften gefunden, die entweder im Familien- oder im Style-Namen Ziffern enthielten, grundsätzlich muss es also auch zu 10.6-Zeiten schon gegangen sein, oder? Wenn ja, was sind die Bedingungen?

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Gast Arno Enslin
vor 2 Stunden schrieb Darius:

Ich habe bei meiner Suche einige professionelle Schriften gefunden, die entweder im Familien- oder im Style-Namen Ziffern enthielten

Der Style-Name (Short Style Name / Styling Link Name) darf nur entweder Regular, Italic, Bold oder Bold Italic sein. Alles andere war und ist verboten.

 

Wenn du die Namen mit FontLab Studio vergibst, lies dir Adam  Twardochs Tutorial durch.

 

vor 2 Stunden schrieb Darius:

Ich habe bei meiner Suche einige professionelle Schriften gefunden


Ja, ich finde auch immer wieder solche Fehler in professionellen Fonts. Im Family Name sind Ziffern aber erlaubt, eventuell mit der Ausnahme, dass sie nicht am Anfang stehen sollten – da bin ich mir grad nicht sicher. Aber das hast du ja eh nicht vor.

 

 

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Darius
vor einer Stunde schrieb Arno Enslin:

Der Style-Name (Short Style Name / Styling Link Name) darf nur entweder Regular, Italic, Bold oder Bold Italic sein. Alles andere war und ist verboten.

 

Dann stellen sich mir folgende Fragen:

1) Warum kann ich in FontLab bei Basic set of font names unter Style Name alles eintragen was ich will und warum ist an der Stelle kein DropDown-Menü, dass nur eine der vier Varianten (und falls zulässig keinen Text) zulässt? – wie in Fontographer.

Ebenso bei PS Font Name: Fontographer lässt an dieser Stelle weder Ziffern, Leerzeichen, noch Umlaute oder ähnliches zu.

 

2. Warum übernimmt FontLab beim klick auf Build Style Name alles, was unter Weight angegeben ist – und setzt es in Style Name ein - wenn da nur Regular usw. erlaubt ist?

 

3. Warum zeigt FontLab – wenn etwas anderes als Regular usw. unter Style Name steht – beim klick auf das Yin-und-Yang-Symbol No errors found. Main font names are OK. Und keine Fehlermeldung wie z.B. PS font name contains numbers oder PS font name contains incorrect characters?

 

4. Ist mit Short Style Name und Styling Link Name was anderes gemeint als der Style Name unter Basic set of font names?

Unter Additional OpenType names finde ich keine entsprechenden Angaben, sondern 2 Font Subfamily und 16 Preferred Subfamily.

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catfonts

 Weil Fontlab an dieser Stelle offensichtlich ziemlich schlampig arbeitet.  Wenn ich hier nicht von Hand eingreife, funktionieren meine Schriften auf dem Mac auch nicht richtig. Damit habe ich mich mittlerweile abgefunden.

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Gast Arno Enslin
vor einer Stunde schrieb Darius:

4. Ist mit Short Style Name und Styling Link Name was anderes gemeint als der Style Name unter Basic set of font names?

Nein.

 

vor einer Stunde schrieb Darius:

Warum […] FontLab

Tja. Ich hab mich da auch schon drüber aufgeregt. Es fängt ja schon bei diesem winzig kleinen FontInfo-Panell an. Dass man bei den »Additional OpenType names«  scrollen muss, ist sehr unkomfortabel.

 

Meine Kommentare zu Adam Twardochs Naming-Tutorial beziehen sich zwar auf eine ältere Version des Tutorials, aber die Funktion »Import names« lässt sich sinnvoll nutzen. (Adam hat blöderweise die alte Version einfach überschrieben.) Ich hatte das, wenn ich mich recht erinnere, in einem der Kommentare erklärt. Ich selbst ziehe es aber vor, die Name-Table der generierten Fonts mit TTX zu dekompilieren und die Namen dann direkt im Code zu setzen. Damit das gelingt, muss man sich u. a. mit der OpenType-Spezifikation auseinandersetzen. Aber dafür hat man dann auch die volle Kontrolle.

 

Man muss der Firma Fontlab aber zugute halten, dass sie überhaupt noch an FontLab VI für Windows arbeiten. Der Glyphs-Entwickler schreibt z. B. über sich selbst, er sei kein Programmierer. Glyphs gibt nur für den Mac. Offenbar ist es weit schwieriger, so ein Programm für Windows zu entwickeln. Ich kann mir das eigentlich nur mit einer großen Portion Idealismus erklären. Denn ich schätze, dass die meisten Schriftgestalter einen Mac haben. Selbst Catfonts, der die Zeichen ja mit Corel zeichnet, hat neben einem einen Windows-PC einen Mac. Jedenfalls vermute ich, dass Glyphs im Verhältnis zu den getätigten Investionen mehr Geld abwirft als FontLab.

 

Unentschuldbar finde ich allerdings das Mismanagement, das FontLab meiner Meinung nach betreibt.  FontLab Studio 5.2 parallel zu FontLab VI zu entwickeln, war Verschwendung von Ressourcen. Die haben es ja sogar geschafft, mit FontLab 5.2 neue Bugs einzuführen. Und außerdem haben sie ein Release angekündigt, dann aber, nachdem sie daran Jahre herumgebastelt haben, einfach die letzte Preview als Endversion deklariert. So ist das jedenfalls bei mir angekommen. Aber ich habe schon früher aufgegeben, auf eine bugarme Version 5.2 zu warten. Einfach, weil es völlig frustrierend ist, ewig auf Updates zu warten. Und den letzten Rest Hoffnung habe ich dann verloren, als ich die ganzen Bug-Reports von Lucas de Groot gelesen habe.

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Darius

Dass Glyphs mehr Gewinn abwirft kann ich mir kaum vorstellen. Es kostet nur ein drittel vom FontLab-Preis und FontLab dürfte noch eine ganze Weile der Platzhirsch bleiben. Glyphs scheint mir auch nicht annähernd so ins Detail zu gehen – was man am Umfang der Handbücher schon sehen dürfte: FontLab 1000 Seiten, Glyphs 2.3 ca. 200. Und als Mac-only-Software kann es schon deswegen schwerlich mehr Geld einbringen.

 

Ich hab noch nicht mit Glyphs gearbeitet, aber was ich darüber gehört hab, klingt sehr interessant. Werd mich noch genauer damit befassen. Auf jeden Fall gut, dass es eine neue Konkurrenz gibt, damit sich FontLab nicht zu sehr auf seinem quasi-Monopol ausruht.

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