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Logo-Schrift »Franziskaner Weissbier« gesucht

Hervorgehobene Antworten

Welche Schrift wird in der »Franziskaner Weissbier«-Wortmarke verwendet?

Oder kennt Ihr eine Schrift, auf der diese basiert oder der diese ähnelt?5984d82f8f71a_Bildschirmfoto2017-08-04um21_45_54.png.2a9db3a0d5a84b3f7a44d6d0ad9deac4.png

Dieses Logo stammt ja noch aus pre-digitaler Zeit, und da wurde so etwas folgendermaßen gemacht:

1. Kalligrafen-Arbeit: Der geplante Schriftzug wird von einem Kalligrafen freihändig mit einer Breitfeder geschrieben, zunächst in verschiedenen Schriftstilen, welche der Schreiber auch ohne direkte Vorlage beherrschte. In diesem Falle wurde dessen Rotunda ausgewählt

2. der Schriftzug wird fotografisch vergrößert, ein Grafiker erstellt jetzt Reinzeichnungen der Buchstaben auf Transparentpapier, auch mit Hilfe von Burmester-Kurven, sodass jeder benötigte Buchstabe als saubere Zeichnung vor liegt, jeweils mit eingezeichneter Mittellinie.

3. jetzt wird die spätere Schriftanordnung vorgezeichnet, also hier das Oval, mit Skizzen-Kopien der Buchstaben wird dann die Position der Buchstaben darauf festgelegt. Diese Skizzierten Buchstaben müssen nur grob sein, sodass man die Abstände gut hin bekommt, und mit feinen Bleistiftstrichen auf dem großen Papier markieren kann.

4. die Buchstaben-Reinzeichnungen werden rückseitig mit einem weichen Bleistift (6B oder so) noch durchscheinend geschwärzt und dann mit einem Kopier-Griffel (ein Stiftgriff mit einer Metallspitze, die am Ende eine kleine Kugel trägt) auf die Ziel-Zeichnung so genau wie möglich durchgedrückt. Hierdurch hat man eine 100% identische Vorzeichnung für jeweils gleiche Buchstaben.

5. der Grafiker muss wieder ran, und die Bleiabdrücke der Buchstaben sauber in Tusche nachzeichnet und den kompletten Buchstaben dann mit Tusche geschwärzt.

6. die zarten Bleistriche haben genügend Kontrast-Unterschied zu den Tusche-Buchstaben, dass diese beim Reprofilm nicht sichtbar sind, Von der Schrift-Zeichnung lässt sich also jetzt ein sauberes Repro-Negativ erstzellen, das dann fortan verwendet wird, und Buchstaben wie gedruckt besitzt, obwohl komplett von Hand geschrieben.

grad ml geschaut ... das Etikett mit dem Schriftzug gibts ca. ab Mitte 80er Jahre, vorher wars ein anderer Schriftzug mit gleichem Motiv – das Motiv ist ein ehemaliges Plakat von Hohlwein aus den 30ern

 

ob das jetzt weiterhilft kann ich nicht sagen

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und so sah der schriftzug vorher aus, erinnert stark die Wiking (übrigens von 1925, also pre Schaftstiefel-Era) von Heinz König.

später wurde der schriftzug sicherlich per hand überarbeitet, ein paar details wie das i sind dabei erhalten geblieben.

 

 

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