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Gestaltung

Ultramarinblau oder Yves-Klein-Blau

Empfohlene Beiträge

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Liebe Forumsmitglieder,

 

ich habe eine gestalterische Frage bzw. eine Frage zur Drucktechnik:

 

Der Umschlag eines Buches soll flächig mit dem »Yves-Klein-Blau« (Ultramarinblau) bedruckt werden. Die Farbe soll stechend herauskommen. Hat jemand von euch Tipps, wie ich sicherstellen kann,  dass die Farbe auch wirklich stechend aus dem Drucker kommt und nicht zu einem matschigen »Dunkelblau« wird? Das Druckverfahren kann ich noch bestimmen, als Offset- oder Digitaldruck ist also noch offen. Sollte ich einen Pantone-Farbton nehmen? Wenn ja, welchen? Und auf welchem Papier (bisher ist ein ungestrichenes und offenes Papier vorgesehen; das kann aber noch verändert werden).

 

Danke für eure Hilfe im Voraus!

 

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Stötzner

Ein wirklich intensives Ultramarinblau ist mit einem CMYK-Druck nicht erzielbar. Das geht nur mit einer entsprechenden Sonderfarbe. Ob es die im Digitaldruck gibt weiß ich nicht, aber im Offset sollte das möglich sein. Auf jeden Fall mit der Druckerei reden und vorher Druckproben begutachten.

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catfonts

Ich fürchte, das wird schwierig werden. Ich habe mir mal meine Pantone und HKS-Fächer raus gekramt, und musste feststellen, dass das, was da als Ultramarin verkauft wird alles andere als "stechend" ist, eher so ein, na ja, Dunkelblau eben, da wahrscheinlich die Farbpigmente in diesen Standarddruckfarben wohl zumeist organische Farbstoffe sind.

 

Man muss wohl einen Druckfarben-Hersteller finden, der dieses knallige tiefe Blau als Sonder-Druckfarbe anbietet, das dürfte aber kaum billig werden, wenn ich mir den Preis eines solchen Pigments ansehe:

http://www.kremer-pigmente.com/de/lapis-lazuli-reinst-10530.html

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Gestaltung
vor 5 Stunden schrieb Stötzner:

Ein wirklich intensives Ultramarinblau ist mit einem CMYK-Druck nicht erzielbar. Das geht nur mit einer entsprechenden Sonderfarbe. Ob es die im Digitaldruck gibt weiß ich nicht, aber im Offset sollte das möglich sein. Auf jeden Fall mit der Druckerei reden und vorher Druckproben begutachten.

Danke für Deine Antwort. Ja, ich gehe mittlerweile auch davon aus, dass ein Ultramarinblau nur im Offset möglich ist. Die Andrucke mit Sonderfarben sind bloß sehr teuer (etwa 300 Euro brutto), deshalb versuche ich vor Druck einzugrenzen, welche Parameter ich einstellen kann, sodass das Ergebnis gut wird. Die Druckerei sagt einfach, man müsse probieren – aber das kostet einfach pro Andruck Geld (siehe oben). Ich bin aber schon einmal einen Schritt weiter: es muss eine Sonderfarbe sein, vielen Dank.

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Gestaltung
vor 2 Stunden schrieb catfonts:

Ich fürchte, das wird schwierig werden. Ich habe mir mal meine Pantone und HKS-Fächer raus gekramt, und musste feststellen, dass das, was da als Ultramarin verkauft wird alles andere als "stechend" ist, eher so ein, na ja, Dunkelblau eben, da wahrscheinlich die Farbpigmente in diesen Standarddruckfarben wohl zumeist organische Farbstoffe sind.

 

Man muss wohl einen Druckfarben-Hersteller finden, der dieses knallige tiefe Blau als Sonder-Druckfarbe anbietet, das dürfte aber kaum billig werden, wenn ich mir den Preis eines solchen Pigments ansehe:

http://www.kremer-pigmente.com/de/lapis-lazuli-reinst-10530.html

Vielen Dank für Deine Antwort. Dann werde ich mich mal auf die Suche nach einer Sonderfarbe machen. Wenn ein anderes Mitglied des Forums noch weitere Tipps hat, freue ich mich darüber, vielen Dank.

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Erwin Krump
vor 15 Stunden schrieb Gestaltung:

Und auf welchem Papier (bisher ist ein ungestrichenes und offenes Papier vorgesehen; das kann aber noch verändert werden).

 

Papier ist ein stark mitentscheidender Faktor der Farbwirkung. Auf ungestrichenen Papieren wirken Farben meist nicht leuchtend sondern eher pastos bzw. stumpf. Ein gestrichenes Papier mit geschlossener Oberflächer kommt deinen Vorstellungen m. E. näher.

 

Zur Farbe ist zu sagen, dass auch eine Lackierung bzw. partielle Lackierung möglich ist. Das macht die Farbe jedenfalls leuchtender.

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Gestaltung

Bertel und Erwin Krump,

 

vielen Dank für Eure Hilfe. Die Links sind gut, der Hinwies mit der Veredelung (Lackierung) bringt noch ein neues Argument in die Überlegungen. Also, vielen Dank für Eure Antworten!

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Stötzner

auch über Siebdruck nachdenken

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