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Gandhi Sans als Webfont nutzen?

Hervorgehobene Antworten

Liebe Kollegen, 

ich habe einen Kunden, der die Gandhi Sans gerne als Schrift auf seiner Website nutzen würde. Aus der Lizenz lese ich nicht ganz einwandfrei heraus, ob das erlaubt ist oder nicht. Ich meine mich zwar daran zu erinnern, dass die Schrift bei Erscheinen auch als Google Webfont zur Verfügung stand, kann sie aber jetzt dort nicht mehr finden. Wisst Ihr vielleicht, wie es sich mit dieser kostenlosen Schriftlizenz verhält?

 

Zitat

Conditions of use

You may:
-Install the fonts on as many devices as you wish.
-Distribute the fonts to anyone you wish.
-Use the fonts in any commercial or non-commercial document.
-Save the fonts in a format that would best fit your purposes.

You may not:
-Modify the fonts in a font editor software.
-Sell or rent out the fonts.

Notes:
-The fonts and any other accompanying written or electronic materials are provided "as is" without warranty of any kind, expressed or implied. The authors do not warrant that the functions contained in the fonts will meet the user's requirements.
-The authors shall not be liable for any direct, indirect, consequential, or incidental damages (including damages from loss of business profits, business interruption, loss of business information, and the like) arising out of the use of or inability to use the fonts.

Herzliche Grüße

Kathrin :huhu:

Ianal, aber eigentlich darfst Du damit alles machen, außer die Fontkurven verbiegen oder die Fonts verhökern.

  • Ersteller

Klingt gut! Wenn ich das richtig im Kopf habe, kann man die Fontdateien so wie sie sind auch fürs Web nutzen, oder? Rein technisch meine ich. Der Unterschied zwischen Desktop- und Web-Font liegt in der Regel nur in der Lizenz, nicht in der Technik/Programmierung?

Jein. Es gibt spezielle Webfont-Formate (normalerweise an den Dateiendungen .woff, .woff2, .eot und .svg zu erkennen), die nur im Web funktionieren. Aber heutzutage können praktisch alle modernen Webbrowser problemlos »normale« TTF- oder OTF-Dateien benutzen.

 

Dein Kunde darf (und sollte) also einfach die Original-Gandhi-OTF-Datein auf seinen Webserver laden und von dort als Webfonts ausliefern.

  • Ersteller

Lach! Den Teil meines Hirns habe ich Ende 2017 auf eine externe Festplatte ausgelagert. Das kann man sich doch alles gar nicht merken …! 

 

(Außerdem war ich in die Erstellung der GT-Website nur beim ersten Design-Entwurf involviert, in die (technische) Umsetzung nachher aber nicht mehr.) 

"-Save the fonts in a format that would best fit your purposes."

Das besagt ja wohl, dass der Font auch in die Webformate konvertiert werden darf, denn einen Grund den ins Adobe Typ1-Format zu konvertieren  dürfte wohl kaum vorkommen.

 

Und ja, es war die Schriftart auf Global Type.

vor 6 Minuten schrieb Kathrinvdm:

Lach! Den Teil meines Hirns habe ich Ende 2017 auf eine externe Festplatte ausgelagert. Das kann man sich doch alles gar nicht merken …! ;-)

Klasse was Du alles kannst! Dann bin ich jetzt quasi Deine Back-up-Wiederherstellungs-Software. :lol:

vor 23 Minuten schrieb Þorsten:

Aber heutzutage können praktisch alle modernen Webbrowser problemlos »normale« TTF- oder OTF-Dateien benutzen.

Und falls du bzw. ihr das testen möchtet, ohne etwas installieren zu müssen, besucht http://type.dt1.org/font/gandhi/sans/

 

Da sieht man übrigens auch, dass die Gandhi Sans wirklich nur westeuropäische Sprachen unterstützt. Sie ist als Webschrift also nur geeignet, wenn man die veröffentlichten Inhalte wirklich ausschließlich selbst kontrollieren kann. (Denn selbst wenn nur deutschsprachige Texte veröffentlicht werden, gibt es ja immer noch türkische, polnische und andere Eigennamen. Und dann wird aus einem Erdoğan dann eben schnell mal ein Erdo[zwiebelfish]an.)

  • Ersteller
vor 5 Minuten schrieb R::bert:

Klasse was Du alles kannst! Dann bin ich jetzt quasi Deine Back-up-Wiederherstellungs-Software. :lol:

Ach großartig, das finde ich äußerst famos! :gimmifive:

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