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Kleines g mit sehr flachem Unterstrich


Smallersen
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Hallo Forum,

 

ich habe bisher keinen Fließtext-Font finden können mit so einem flachen Unterstrich wie in dem Beispiel. Jemand eine Idee welche Schrift genau das sein könnte? Ich verwende als Ersatz Helvetiva Neue, aber bei sehr niedrigen Zeilenhöhen funktioniert das nicht wie bei der Vorlage.

Leider habe ich nur die Italic-Version in schlechter Qalität.

dimming.jpg

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Aha - danke bertel für den Link und für eure Hilfe.

 

Das sind Beschriftungen für amerikanische Grafiken technischer Art, aus aktueller Zeit. Bei den Grafiken gilt es Texte zu ersetzen.

Dementsprechend suche ich genau diesen Font wenn möglich. Ich suche erst einmal nur den Schriftnamen.

 

Hier noch ein längeres Beispiel. Vor allem das g und das R sind entscheidend. Avandgarde würde ähnlich sein, wenn R und Q anders wären.

Es gibt andere ähnliche Einzelschriften, aber es muss jedenfalls die minimale Familie mit regular, italic und bold sein.

 

@HenningH: Aus genannten Gründen sollte das dieselbe oder eine sehr ähnliche Schrift sein.

 

 

dimming2.jpg

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@Norbert:

Wow, das kommt der Sache schon sehr nahe, danke für den Tipp. Das Original-G scheint noch gequetschter unten, aber Pragmatica ist eine Möglichkeit, Klasse.

 

@Norbert: Nein, das ist ein 10 Punkte Fließtext Schrift stark vergrößert aus einem Grafik-PDF. Besser gibt es leider nichts. Die Vorlagen für diese Jobs sind teilweise sehr schlecht.

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@Smallersen

Du arbeitest für diese Firma? Kannst du nicht einfach dort fragen welche Schrift das ist? Wäre doch der normale Weg.

Ansonsten – wie Ralf schon gefragt hat – wie heißt die Firma? Gibt die Website was her?

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@Index: Ich arbeite als Freier für eine deutsche Firma, die für die deutsche Niederlassungen von amerikanischen oder asiatischen Großunternehmen arbeitet, die vermutlich Agenturen beauftragt haben, die dann wahrscheinlich mit freien indischen Mitarbeitern arbeiten... :mrgreen:No way.

@R::bert: Nein, das g kommt so ganz oft vor.

 

Ich muss ständig Fonts identifizieren, normalerweise geht das sehr gut. Diesen Font mit dem extrem niedrigen  g-Unterstrich hatte ich jetzt schon ein paar Mal in verschiedenen Projekten, daran beiße ich mir die Zähne aus.

 

Wenn man das g ignoriert, dann ist das ein Font ähnlich Arial oder Helvetica mit sehr runden großen Bögen beim g, d, und b. Außerdem ist das italic nicht sehr gekippt und die Schrift läuft etwas condensed. Es kann sein, dass jemand einen Font umgebaut hat, um sehr niedrige Zeilenhöhen zu ermöglichen, beim g, y und j. Das g sieht irgendwie auch etwas gehuddelt aus. Meistens verwenden die Amerikaner ausschließlich Großschrift und kommen so quasi ohne Zeilenabstand aus in diesen Projekten.

 

Das g umbauen werde ich jedenfalls als nächstes machen, wenn ich einen passenden Font gefunden habe. Oder hat noch jemand eine Idee?

Ich habe auch noch Foundation Sans und Unista gefunden, aber die g´s sind immer noch deutlich tiefer.

 

Im Anhang das typische Problem wenn keine Großschrift verwendet wird, wobei oft der Zeilenabstand noch kleiner ist als hier.

gProblem.png

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vor 11 Minuten schrieb Smallersen:

Ich muss ständig Fonts identifizieren, normalerweise geht das sehr gut.

Wir müssen nicht, machen es aber ständig. Wenn nützliche und gemäß unseren Regeln sogar verlangte Informationen trotz mehrfacher Nachfrage verweigert werden, kann man natürlich auch die die Lust am Helfen verlieren. 

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vor 14 Minuten schrieb Ralf Herrmann:

Wir müssen nicht, machen es aber ständig. Wenn nützliche und gemäß unseren Regeln sogar verlangte Informationen trotz mehrfacher Nachfrage verweigert werden, kann man natürlich auch die die Lust am Helfen verlieren. 

Wenn man im Auftrag arbeitet, will man den Namen des Auftraggebers nicht unbedingt im Netz veröffentlichen wenn Du das meinst. Kein Ahnung ob das sonst hier gemacht wird, aber ich bin da eher diskret - das Netz vergisst ja nichts. Danke, dass ihr mir trotzdem geholfen habt. Es ist gut zu wissen dass keiner von den Font-Cracks hier direkt sagen konnte: Das ist Font XY, ist doch klar. Das scheint ein eher abwegiger Font zu sein. Ich vermutete schon Tomaten auf meinen Augen...

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vor 7 Minuten schrieb Smallersen:

Wenn man im Auftrag arbeitet, will man den Namen des Auftraggebers nicht unbedingt im Netz veröffentlichen wenn Du das meinst. 

Warum? Jeder Mensch darf in in Foren fragen, welche Schrift Unternehmen XY verwendet. Da ist doch nichts dabei. Die Firma tritt öffentlich auf. Firma XY existiert und verwendet eine Schrift ist eine vollständige banale Information. Zumal dein Account ja auch anonym angelegt ist und keine persönlichen Daten preisgibt.  

Bei einen beträchtlichen Teil der Schriftgesuche in diesem Forum identifizieren wir die Schrift nicht direkt über die (wie auch hier) oft schlechten Bildvorlagen, sondern über die gelieferten Hintergrundinformationen und die Spur, die wir somit weiterverfolgen können. 

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Nein, das würde in dem Fall nicht helfen. Das sind interne nicht öffentliche Dokumente technischer Art, die von (mir nicht bekannten) Agenturen produziert werden.

 

Ich habe jetzt kurz entschlossen die Pragmatica gekauft und umgebaut siehe Anhang. Darf man eine kommerzielle Schrift (für nicht öffentliche Zwecke) eigentlich umbauen?

dimming Pragmatca.png

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vor 8 Minuten schrieb Smallersen:

Nein, das würde in dem Fall nicht helfen.

Die Regeln sind nicht verhandelbar. Bei dieser Erstanfrage habe ich noch einmal ein Auge zugedrückt. Die nächste Anfrage, die uns absichtlich Informationen vorenthält, wird nicht veröffentlicht. 

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Alles klar, danke. Diese Regel kann ich leider keinesfalls einhalten bei diesen Projekten. Den Namen von Kunden veröffentliche ich aber auch sonst nie, ein Prinzip. Trotzdem danke für die Hilfe, vor allem an Norbert P. Mehr wollte ich eigentlich nicht als ein paar Font-Ideen.

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vor 4 Stunden schrieb Smallersen:

Darf man eine kommerzielle Schrift (für nicht öffentliche Zwecke) eigentlich umbauen?

Rein in Bezug auf die Lizenz wohl eher nicht, aber wie soll der Rechteinhaber den Verstoß mitbekommen, wenn der Font nur intern genutzt wird?  Ist ein bisschen wie nachts um drei zu schnell gefahren zu sein, ohne in eine Radarkontrolle zu geraten.

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@catfonts: Sehe ich genau so. Selbst bei einer Veröfffentlichung (als kleiner Fließtext) kann man die Standard-Fonts kaum identifizieren. Bei einer Veröffentlichung als Bitmap kann eh keiner sagen, ob die Bearbeitung in Photoshop gemacht ist oder ein einzelner Buchstabe z.B. jeweils aus einem anderen Font eingesetzt wurde.

 

Mich hatte nur die Rechtslage interessiert. Ich habe jetzt mal gegoogelt: Die Lage in den Lizenzen ist durchaus verschieden, teilweise ist die Bearbeitung sogar erlaubt - solange der Font nicht weitergegeben wird, was ja meist sowieso verboten ist.

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