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Suche Schriftarten die 1942 im Buch Das Neue Universum verwendet wurden

Hervorgehobene Antworten

Hallo miteinander,

 

ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir beim identifizieren der beiden Schriftarten weiterhelfen könnt.

 

Viele Stichwörter die ich zur Suche im Internet betreffs Antiqua Schriften in 20. Jahrhundert eingegeben habe

lassen mich als absoluten Laien vermuten das es sich bei der Überschrift um Genzsch-Antiqua handelt, jedoch

bei weiteren Suchen um die Schriftart der Absätze zu finden bin ich bis jetzt leider gescheitert.

 

Über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen.

 

Anbei ein Foto von einer Buchseite.

 

Beste Grüße

Stefan

antiqua.jpg

Genzsch-Antiqua für die Überschrift passt schon ganz gut (das f ist bei der Vorlage oben etwas kürzer – vermutlich gibt es aber verschiedene f-Formen),

für den Rest wäre ein besseres, unverzerrtes Foto wünschenswert.

 

  • Ersteller

Vielen Dank für deine Antwort!

 

Was das f betrifft hatte ich auch diese .pdf Dokumentation mir angesehen und dort kann man auf Seite 14 die kurze Form, auf der Gießkarte, gut erkennen, wobei man auf Seite 15 gleich die andere Form erkennt.

http://www.typoinform.de/0_pdf/Genzsch Antiqua_Projekt.pdf

 

Ich werde versuchen nochmals ein besseres Foto von Text Absätzen zu machen und dieses dann reinstellen.

Da kommt nur

{"success":false,"error":404,"message":"Not Found"}

 

  • Ersteller

Den hatte ich mir auch schon runter geladen. Bin jedoch, als blutiger Laie, noch zu keinem Ergebnis gekommen.

Meine erste Assoziation für die Textschrift ist Plantin: das charakteristische /a, das etwas "scheu" aussehende /s, das "renaissancige" /e etc. Viele Charakteristika finden sich auch in den modernen Digitalisierungen; was die Vorgeschichte im Bleisatz angeht, kann ich aber nichts sagen.

  • Ersteller

Vielen Dank  für deine erste Einschätzung! Ich habe mir Plantin mal angesehen

und finde diese bis jetzt, bis auf die Zahlen im Text, auch am zutreffendsten.

 

Ich würde mich über weitere Expertenmeinungen sehr freuen.

Erst dachte ich die Plantin ist es nicht. Hatte mich aber nur auf die Plantin (von Genzsch & Heyse) aus meinem Seemann bezogen.
Die Monotype Plantin aus dem Nachtrag 1933–1935 passt aber ganz gut. https://en.wikipedia.org/wiki/Plantin_(typeface)

Ich könnte mir vorstellen das die Ziffern aus einer anderen Schrift gesetzt wurden, denn diese sitzen auch alle etwas über der Grundlinie.

 

  • Ersteller

Vielen Dank für deine Information!

Was die Ziffern betrifft, da hatte ich sowas auch schon

vermutet, war mir aber nicht sicher ob das damals in

bestimmten Fällen gängige Praxis war.

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