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Suche Schriften auf dem LKW aus den 50er Jahren.

Hervorgehobene Antworten

Wir haben den LKW aus den 1950er Jahren (vermutlich Anfang) als ferngesteuertes Modell nachgebaut. Die Firma war real existent. Die Person auf dem Bild auch (...die wird mit dem fertigen Modell überrascht). Wir möchten die Schriften plotten auf aufkleben. Jegliche Suche war bisher erfolglos. Es kann sein, dass der eine oder andere Schriftzug manuell erstellt wurde. Aber die Schriften auf der Tür dürften doch existierten? War kann helfen? Vielen Dank.Schriften_LKW1.thumb.jpg.fc18d5f85a7a3aee14933baa3bee9fc5.jpgSchriften_LKW2.thumb.jpg.19079228cf90df3015a9bc9ad7f8016a.jpg

Gelöst von Gast bertel

  • Lösung

Ähnliche wird es vielleicht geben, auf deinem Bild ist aber ein handwerkliches Werk zu sehen. Allein schon die 4 "t" in Stuttgart sind unterschiedlich.

Erst einmal:  (siehe unten)

 

Und dann habe ich diese Auto-Beschriftung aus der Zeirt vor Schneidplottern noch life bei den Lackierern in meinem Ausbildungsbetrieb gesehen. Das ging so:

Der Autraggeber hatte entweder einen Vorlage sich von einem Grafiker oder Schildermaler erstellen lassen, oder bei einfachen Texten machte dies auch der Lackierer, der eben auch die Vorlage von Hand zeichnete. Schriften zeichnen gehörte noch zur Ausbildung.

Dann wurde eine Stanniolfolie (sehr dünne Zinnfolie) mit Zuckerwasser auf die lackierte Tür geklebt, darüber dann mit Malerkrepp die Vorlage fixiert.

Mit einem Pausgriffel, das ist ein Stift, der an der Spitze eine winzige Stahlkugel sitzen hat, wurde dann die Vorlage in die Stanniolfolie durch eindrücken übertragen, anschließend wurden dann aus dieser Folie die Buchstaben mit einem Skalpel (Federmesser) ausgeschnitten und herausgepult, anschließend wurde die Beschriftung lackiert, und letztlich die restliche Fole entfernt. Bei mehrfarbigen Beschriftungen musste dieser Vorgang mehrfach widerholt werden.

Das war bis spät in die 1970er Jahre hinein alles manuell. Digitale Schriften gibt es jetzt etwa 35 Jahre. Mit Bleisatzschriften konnte man in diesem Zusammenhang rein gar nichts anfangen.

 

 

 

  • Ersteller
vor 3 Stunden schrieb 109:

Tolle Bilder, Danke! Gibt es Bilder des Modells?? :-) Bin auch Modellbauer ... ;-) 

Ich mach welche, wenn fertig und melde mich dann. Liebe Grüße.

  • Ersteller
vor 20 Stunden schrieb bertel:

Ähnliche wird es vielleicht geben, auf deinem Bild ist aber ein handwerkliches Werk zu sehen. Allein schon die 4 "t" in Stuttgart sind unterschiedlich.

Danke für die Info.

  • Ersteller
vor 19 Stunden schrieb catfonts:

Erst einmal:  (siehe unten)

 

Und dann habe ich diese Auto-Beschriftung aus der Zeirt vor Schneidplottern noch life bei den Lackierern in meinem Ausbildungsbetrieb gesehen. Das ging so:

Der Autraggeber hatte entweder einen Vorlage sich von einem Grafiker oder Schildermaler erstellen lassen, oder bei einfachen Texten machte dies auch der Lackierer, der eben auch die Vorlage von Hand zeichnete. Schriften zeichnen gehörte noch zur Ausbildung.

Dann wurde eine Stanniolfolie (sehr dünne Zinnfolie) mit Zuckerwasser auf die lackierte Tür geklebt, darüber dann mit Malerkrepp die Vorlage fixiert.

Mit einem Pausgriffel, das ist ein Stift, der an der Spitze eine winzige Stahlkugel sitzen hat, wurde dann die Vorlage in die Stanniolfolie durch eindrücken übertragen, anschließend wurden dann aus dieser Folie die Buchstaben mit einem Skalpel (Federmesser) ausgeschnitten und herausgepult, anschließend wurde die Beschriftung lackiert, und letztlich die restliche Fole entfernt. Bei mehrfarbigen Beschriftungen musste dieser Vorgang mehrfach widerholt werden.

Das war bis spät in die 1970er Jahre hinein alles manuell. Digitale Schriften gibt es jetzt etwa 35 Jahre. Mit Bleisatzschriften konnte man in diesem Zusammenhang rein gar nichts anfangen.

 

 

 

Danke für die Informationen.

Ich weiß nicht, ob sich der Aufwand lohnt, das alles aus digitalen Schriften neu zu setzen und zu gestalten, zumal das Ergebnis ja bestenfalls ähnlich wäre. Die Vorlagen sind doch so gut, dass man daraus mit ein wenig Nachbearbeitung in Photoshop, Gimp o.ä. die Aufkleber für das Modell direkt generieren könnte.

vor 23 Minuten schrieb mangomix:

Ich weiß nicht, ob sich der Aufwand lohnt, das alles aus digitalen Schriften neu zu setzen und zu gestalten, zumal das Ergebnis ja bestenfalls ähnlich wäre. Die Vorlagen sind doch so gut, dass man daraus mit ein wenig Nachbearbeitung in Photoshop, Gimp o.ä. die Aufkleber für das Modell direkt generieren könnte.

Ich glaube schon, dass sich der Aufwand lohnt. Denn irgendwie muss die Schrift ja aufs Modell. Und es dürfte schon nicht einfach sein, aus den oben gezeigten Bildern eine »gerade« Photoshop-Version zu bauen. Dann muss das ganze auch noch vektorisiert werden, damit man es an einen Schneideplotter schicken kann. Zumal die Buchstabenabstände nicht ganz unproblematisch sind. Wie groß ist das Modell? Da wäre aus meiner Sicht die Vorgehensweise, die Beschriftung mit Fonts nachzubauen, wesentlich einfacher und technisch besser umzusetzen.

 

Beste Grüße

 

P.S. Ein Bild des fertigen Modells interessierte mich auch. Merci!

  • Ersteller

Danke für all diese Tipps! Der derzeitige Plan ist wirklich die Daten aus den original Bildern im Photoshop zu generieren. Alternativ ist der Gedanke, eine jeweils ähnliche  Plotterschrift zu modifizieren. Es wird noch dauern, bis das Modell lackiert und Beschriftungsbereit ist. Hier der Zwischenstand:

 

Modell_LKW.thumb.jpg.f5b22092bc32e125cbb028cdcd400641.jpg

 

Ist das ein L 6600?

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