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Hervorgehobene Antworten

Gibt es ein einheitliches Maß zum anlegen neuer Fonts?

 

Lege ich mit meiner App eine neue Schrift an sind folgende Voreinstellungen aktiv:

 

Einheiten / Geviert
1000

 

Oberlänge
800

 

Versalhöhe
700

 

x-Höhe
500

 

Unterlänge
-200

 

Kursiver Winkel
?


Alignment-Zonen
?

 

Ich kann die einzelnen Werte natürlich nach Bedarf anpassen, z. B. eine größere x-Höhe für kleine Punktgrößen. Wie sehen die Voreinstellungen in anderen Apps aus, bzw. gibt es einen Standard? Kann jemand Literatur empfehlen, vorzugsweise als eBook?

vor 18 Minuten schrieb kazu:

Wie sehen die Voreinstellungen in anderen Apps aus

Hierzu müsste man schon wissen, welche Software Du da verwendest, sonst macht ja die Aussage: "In meinem Programm ist es exakt das gleiche" gar keinen sinn, wohlmöglich benutze ich dann ja auch das gleiche...

  • Ersteller
vor 37 Minuten schrieb catfonts:

Hierzu müsste man schon wissen, welche Software Du da verwendest, sonst macht ja die Aussage: "In meinem Programm ist es exakt das gleiche" gar keinen sinn, wohlmöglich benutze ich dann ja auch das gleiche...

Aber man sieht doch die Werte ;) Welche App genutzt wird war für meine Frage nicht relevant, mir ging es lediglich um die Voreinstellung, und, ob es einen Standard gibt.

 

Ralf Herrmann hat die Frage beantwortet, danke. Ich halte mich an die Glyphs Voreinstellung, passe diese bei Bedarf an.

vor 2 Stunden schrieb kazu:

Welche App genutzt wird war für meine Frage nicht relevant,

Natürlich ist das für die Frage relevant, wenn man fragt: Wie sehen die Voreinstellungen in anderen Apps aus, sollte man schon wissen, womit man da vergleicht.

 

Bei Fontlab-Studio 5.2 sind die Grundwerte im wesentlichen die gleichen, lediglich der Wert für die Oberlänge beträgt hier nur 750, der der Unterlänge dafür -250. Somit ist halt hier unten etwas mehr Platz vorgegeben aber Oberlänge + Unterlänge = UPM-Wert.

 

Wobei diese Vorgabe des UPM-Wertes (= Einheiten pro Em / Geviert) ist mit 1000 eben der alte Adobe-Typ1-Schrift Standard und schränkt natürlich die Position der Ankerpunkte sehr ein, sodass aus Kreisen eben praktisch immer etwas eieriges wird. Hier ist es zumeist besser, hier gleich den Truetype-Wert mit 2048 oder höher, möglichst eine 2er-Potenz sein sollte. Wichtig ist dies bei besonders detailreichen Schriften, wie z.B. einer Kreideschrift.

vor 7 Minuten schrieb catfonts:

Wobei diese Vorgabe des UPM-Wertes (= Einheiten pro Em / Geviert) ist mit 1000 eben der alte Adobe-Typ1-Schrift Standard und schränkt natürlich die Position der Ankerpunkte sehr ein, sodass aus Kreisen eben praktisch immer etwas eieriges wird. Hier ist es zumeist besser, hier gleich den Truetype-Wert mit 2048 oder höher, möglichst eine 2er-Potenz sein sollte. Wichtig ist dies bei besonders detailreichen Schriften, wie z.B. einer Kreideschrift.

Alles richtig. Erwähnenswert ist noch die Option, bei neueren Fonteditoren den Ganzzahl-Zwang einfach abzuschalten. Dann können es auch 1000 Einheiten sein und es gibt dennoch keine Rundungseffekte.  

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