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Schrift aus Buch Allerlei aus dem Zwergenreich

Hervorgehobene Antworten

 

Sind diese Schriften wohl auch Lettering-Arbeiten? Sie sind aus dem Buch "Allerlei aus dem Zwergenreich" von Onkel Ernst, ;-) aus dem Jahr 1940.

Vielen Dank und Gruß. 

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Gelöst von catfonts

  • Lösung

Sobald Du beim Vergleichen identischer Buchstaben einen unterschied erkennen kannst, ist die Wahrscheinlichkeit für Handgeschriebenes sehr hoch. Zwar ist es durchaus möglich über OpenType-Funktionen eine verbundene Handsxchrift recht gut zu simulieren, wie es im Zwergenhaus mit den unterschiedlichen Koppelpunkten zu berücksichtigen, aber wenn dann der selbe Buchstabe in gleicher Umgebung wieder erscheint, wird er tatsächlich selbst sehr sauber geschrieben, kleine Veränderungen haben, dass du nie 100% identische Buchstaben finden wirst.

 

Ein Beispiel für so eine automatische verbundene Schreibschrift: Meine Schriftart EuroScript

  • Ersteller

Hallo Peter!

Vielen Dank Deine Erklärung! 

Lieben Gruß 

Zumal das "D" in Sütterlin geschrieben ist. Eine Satzschrift mit grundsätzlich lateinischen Buchstaben und einzelnen in Sütterlin ist höchst unwahrscheinlich.

vor 4 Stunden schrieb bertel:

Zumal das "D" in Sütterlin geschrieben ist.

Ähm, Sütterlin? Das ist so, als würde man bei jeder Serifenlosen sagen, das wäre Arial, und bei jeder Serifenschrift, das es Times ist.

Sütterlin ist nicht die generische Schriftklasse, sondern die sehr aufrecht geschriebene Schul-Ausgangsschrift von Ludwig Sütterlin.

 

Dies ist Sütterlin:

330px-S%C3%BCtterlin-Ausgangsschrift.jpg

und auch das ist Sütterlin:

220px-S%C3%BCtterlin_,_lateinisches_Alph

Und das ist Rudolf Kochs Offenbacher Schrift, und eben kein Sütterlin, auch diese wurde in der letzten Zeit, als noch deutsche Schreibschrift gelehrt wurde statt der von Sütterlin an Schulen verwendet:

440px-Offenbacher_Schrift,_das_deutsche_

Und ich glaube, das D stammt eher aus der Offenbacher.

 

Ja ja, ich weiß, Begriffsmonopole wie Tesafilm, Tempotücher und eben Sütterlin sind kaum zu umgehen...

 

Da hast du vollkommen Recht.

 

Ich korrigiere mich also und sage "Eine Satzschrift mit grundsätzlich lateinischen Buchstaben und einzelnen Nicht-Lateinischen ist höchst unwahrscheinlich."

Und dem kann ich dann nur zustimmen. Auf Dafont.com gibt es über 10000 Schriftarten aus dem Bereich Schreibschriften, darunter ist nicht eine mit diesem Merkmal. Allerdings habe ich bei Menschen, die noch sowohl eine deutsche Schreibschrift wie auch eine lateinische gelernt haben, solch einen Mix, bei dem der Schreiber sich aus beiden Schriftsystemen die angenehmsten Buchstaben heraus gesucht hatten, um so ihre persönliche Handschrift zu formen, schon einige male gesehen. Insbesondere einnere ich mich, dieses D in Leuchtreklamen der 1960er Jahre gesehen zu haben.

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