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Name und Informationen zu einer Folkwell-Schrift (Slabserif, Marker, Handgemacht) gesucht

Hervorgehobene Antworten

Hallo liebe Forente und Forerpel,

 

ich suche den Namen und weitere Informationen zu diese mir vollkommen unbekannte Folkwell-Schrift.

Unbenannte_Folkwell_Text.png.cdd07ac21cfb2b370f057b4632391494.png

Die Schrift sieht aus wie eine der typischen Folkwell-Schriften vom Type Marker. Es ist aber keine Apache/Jester, Canned Corn, Idolwild. Ich stehe da total auf dem Schlauch und die verschiedenen Suchmaschinen (Whatthefont, WhatFontis  ... ) brachten auch keine Ergebnisse. Kennt einer der hier An- und Verwesenden zufälligerweise diese Schrift?

 

Quelle ist ein YouTube-Video, ohne weitere Angaben:

 

Wichtiger Hinweis: Das Video bitte, bitte nicht ernst nehmen. Es ist mir auch fast schon peinlich auf dieses Video zu verlinken ...

 

MfG

Bearbeitet ( von Uwe Borchert)
Fehlschlag Suchmaschinen noch nachgetragen

Gelöst von deaneau

Ich glaube, die Schrift wurde von einer Foundry auf der Rückseite des Monds entworfen, deren Existenz von gleichgeschalteten System-Typografen seit Jahrzehnten geleugnet wird. Letter für Letter wurde dereinst mit dem Glanz des kalten – vom Aluhut reflektierten – Mondlicht gehärtet.

  • Lösung
vor 3 Stunden schrieb Uwe Borchert:

Hallo liebe Forente und Forerpel,

 

ich suche den Namen und weitere Informationen zu diese mir vollkommen unbekannte Folkwell-Schrift.

Unbenannte_Folkwell_Text.png.cdd07ac21cfb2b370f057b4632391494.png

 

 

 

0 Whoa DNA (Regular)

Fontset:

SignDNA / (Commercial)

Copyright:

I1999 DAVE SIMPSON, SIGN DNA. ALL RIGHTS RESERVED.

 

2019-03-28-17h24-04.png

vor 4 Stunden schrieb Uwe Borchert:

Hallo,

 

und tausend Dank. Das ist die Schrift. Wie hast Du diese Daten erfasst?

 

MfG

ich erfasse nicht, wüsste nicht wie ich da eine datenbank aufbauen müsste. ich suche.

kannst ja mal in einem technik artikel schreiben wie du fonts datenbankmäßig erfasst

 

gruss dean

Auf alle Fälle habe ich selten so ein schönes Video vom Mond gesehen, auf dem man die dreidimensionalität des Mondes, gerade an den Rand-Kratern derart schön erkennen kann. Danke, lieber Flacherdler, für diesen wirklich wunderbaren Gegenbeweis :-)

 

Auch schön, wie hier dir Isolationswirkung von Wellpappe demonstriert wurde, nicht gegen kühlendes Mondlicht, sondern vor kühlender Luft, die an der kalten Fensterscheibe herunter fließt

 

So gesehen, danke für das Video :-):-):-)

  • Ersteller

Hallo,

 

vor 23 Stunden schrieb deaneau:

ich erfasse nicht, wüsste nicht wie ich da eine datenbank aufbauen müsste. ich suche.

kannst ja mal in einem technik artikel schreiben wie du fonts datenbankmäßig erfasst

Ich habe da keine echte Datenbank. Ich benutze da das Dateisystem und erzeuge mit diversen Skripten einen HTML-Baum.  Zuerst gibt es da eine Sammlung mit Schriften und Daten in einem Unterverzeichnis collect. In diesem Unterverzeichnis sind dann Schriften (so vorhanden), Daten, Kataloge und ergänzende Textdatein, (Zuordnung über Dazeinamen: basename.zip, basename.pdf, basename.gif, basename.png, basename.txt ... ) welche formal aufgebaut und damit gut durchsuchbar sind.  Da gibt es die wichtigen Vier, die ich versuche immer auszufüllen:

 

Typeface:

Designer:

Publisher:
Year:

 

Manchmal kommen weitere Daten Hinzu:

 

Copyright:

License:

Alternates:

 

Danach kommt manchmal noch eine Textbeschreibung und am Ende eigentlich immer Links auf Identifont und/oder wichtige Seiten mit und/oder über die Schrift. Grafiken von Beispielanwendungen und Angaben über CI findet man da manchmal auch. Da gibt es dann Bilder, PDF und die dazugehörigen Textdateien mit einer Kurzbeschreibung und den wichtigen Links. Sehr häufig sind da nur die Bilder von Identifont und so eine Textdatei vorhanden. Einige Informationen über alte Bleisatzschriften sind auch nur hier aus dem Forum. Auch diese werden so behandelt. Bilder und Informationen sowie Link auf’s Forum in der Textdatei.

 

Zuerst gibt es da ganz grob die Obergruppen Antiqua, Grotesk, Egyptienne, Hybrid ... Diese werden dann weiter unterteilt. Also bei Antiqua in Barock, Klassizistisch, Renaissance ... In dieser Rubriken gibt es dann idR die Gruppe Dekorativ und da die Untergruppe Handwerk. Bei den Egyptienne heißt diese Verzeichnis Folkwell und nicht Handwerk. Da findet man dann diese Art der Folkwell-Schriften. Egytienne -> Dekorativ -> Folkwell. Wenn Schriften in mehrere Gruppen passen legen ich eine Grafik rein, die dann durch eine Datei descript.ion beim automatischen Erstellen der HTML-Indexdateien einen Link auf die Originaldaten festlegt. Bei Script wird anders sortiert, da diese ja alle mehr oder weniger Handwerk sind.

 

Dazu kommen dann noch weitere Verzeichnisse ganz oben. Softmaker mit den vielen von Softmaker verteilten Schriften, Corel mit den so verteilten Bitstreamschriften, System mit den Schriften die mit Betriebssystemen von Mikrosoft, IBM und Apple verteilt wurden sowie Printer, mit den Schriften die bei verschiedenen Druckern früher mal dabei waren. Diese Sammlungen sind zur Dokumentation und dienen fast nur noch der Recherche. Woher kam die Schrift die damals verwendet wurde? Software wie Office? Betriebssystem? Oder war die beim damals benutzen Drucker dabei? Was gibt es da als Ersatz? Da sind auch nicht immer die Schriften enthalten, des öfteren nur Beispielbilder und Angaben zur Schrift oder Listen (Text, PDF ...) Allerdings sind in der eigentliche Sammlung sehr häufig Einträge unter dem Schlüsselwort Alternates, die auf diese Schriften verweisen oder Textangaben zu diesen Schriften in den Textdateien. Dadurch bin ich mit etwas Glück in der Lage bei einer einmal gefundenen Schrift weitere Erscheinungsformen zu finden.

 

Das ganze System ist in rund 20 Jahren gewachsen. Zuerst lief das alles auf OS/2 mit REXX (daher kommt noch das Erbe des Dateinamen descript.ion von einem über 20 Jahre alten Skript, das ich für meine Zwecke adaptiert habe) und nun auf Linux mit bash und pearl. Über den ganzen Datenbestand rennt dann vor jeder Archvierung ein Index-Skript. Das sieht nach unverpackten Dateien oder Archiven und entpackt diese, liest dann die Daten der Schriften aus, schreibt eine fette Textdatei mit Schriftnamen und Dateinamen zum Suchen. Dazu wird dann noch der HTML-Index angelegt und am Ende eine md5sum für das Überprüfen von evtl. erzeugten Datenträgern (DVD).

 

MfG

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