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welche Schrift/Sprache auf Ring

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

kann mir jemand sagen in welcher Schrift etwas auf diesem Ring steht?

(Ggf ist das Foto auch auf dem Kopf.)

Dank und viele Grüße

Robin

IMG_20190614_131905~2.jpg

Gelöst von Dan Reynolds

  • Ersteller
Am 15.6.2019 um 21:54 schrieb catfonts:

...

2 das erst was mir einfiel: Devanagari

Hatte ich natürlich auch schon mehrmals angeguckt. Auch wenn ich den Ring drehe erkenne ich keine Zeichen wieder.

 

Vielleicht auch einfach nur ein Phantasie-Muster das eben so ähnlich wie... ausehen soll.  Derartige Fake-Schriften für z.B. Pantasy-Geschichten gibt es in allen Arten, so z.B. auch Fake-Runen. Einfach nur um ein Gefühl "das ist Schrift" zu vermitteln, ohne das der Grafiker, der sich das ausgedacht hat, wirklich die Sprache beherrscht.

Woher stammt denn der Ring? Für mich sieht das irgendwie auch nach einem missglückten Versuch aus, die Tolkienschen Ringrunen nachzubasteln.

  • Lösung
Am 15.6.2019 um 21:54 schrieb catfonts:

Ich würde hier sagen:

1. ziemlich sichser: steht Kopf,

2 das erst was mir einfiel: Devanagari

Catfonts hat eindeutig recht. Der Ring steht kopf. Die Schrift ist auf jeden Fall ein Nordindisches Schreibsystem. Ob es Devanagari oder eine ältere Nagari-Variante ist, kann ich dir anhand vom Foto nicht sagen. Die goldfarbigen Teile sind Schriftzeichen, die von einem Kopflinie runterhängen. Die scharze Teilen dazwischen sind die Weißräume oder Punzen, je nachdem, wie man sie nennen möchte.

  • Ersteller

Wunderbar, vielen Dank euch allen.

 

Habe die Frage auch, wie empfohlen, auf reddit gestellt und dort kommt mensch zu einem sehr ähnlichen Ergebnis:
Es ist auf dem Kopf, sehr grob gefertigtes Ranjana (Devanagari nicht unähnlich) und inhaltlich ganz klassisch: "om mani peme hung" (wohl Tibetisch und nicht Sanskrit)

Na ja, Mani-Mantra und Lantsa-Schrift (Ranjana) - das geht ja auch 100% zusammen, ist diese Schrift, die ihre Quelle ja in derDevanagai hat ja auch extra für Tibetisch daraus entwickelt. Gut möglich, dass der Ring dann nch einer solchen Inschrift auf einer Gebetsmühle geschaffen wurde.

 

Und so bin ich dann auf das hier gekommen:

 

RING1__44426.1431984206.1280.1280.jpg?c=

  • Ersteller

Auch sehr interessant.

Habe ich noch nie dran gedacht, aber ist ja gut vorstellbar einen Ring mit dem Mantra als eine Art ultramobile Mini-Gebtsmühle mit der anderen Hand ganz dezent immer am Finger zu drehen.

 

Übrigens hatte ich die Rückfrage noch gar nicht beantwortet:

Der Ring gehört einem Freund, der ihn für kleines Geld auf einem Flohmarkt erstanden hat und aus rein ästhetischen Gründen trägt. Daher und weil innen keinerlei Gravur erkennbar ist, gibt es keine weitere Story zu dem Stück.

Na ja, die weitere Story ist ja jetzt das, was hier herausgefunden wurde, welche Bedeutung das hat, und wie herum das gehört. Auch würde ich mich fragen, ob ich das dem Träger jetzt erkläre oder nicht. Wenn ich z.B. wüsste, das der Träger das nur aufgrund der Ästhetik schön findet und so seine Freude daran hat, weil er darin einfach nur ein Muster sieht, aber von seinem Glauben her Dinge, die mit einer anderen Religion zu tun haben eher ablehnt, dann würde ich es mir zwei mal überlegen, ihm das Teil madig zu machen. Auf der anderen Seite könnte der jenige dir ob der Warnung auch dankbar sein...

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