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Konvertierung Type 1 -> OpenType, die Zweite

Hervorgehobene Antworten

Ich bin gerade dabei, mit TransType 4 verschiedene Type 1 Fonts nach OpenType zu konvertieren. Im Großen und Ganzen funktioniert das sehr hübsch - außer bei Symbol-Fonts: Wenn ich da den konvertierten Font installiere (Windows) und mir dann die Character Map anzeigen lasse, ist sie leer.

 

Was mache ich falsch?

 

Gruß, Andreas

Ich könnte mir vorstellen, dass Transtype im Typ1-Font eine Markierung S<ymbolfont findet, und dann die Glyphen im Unicode-Block "Dingbats" codiert (U+2700 bis U+27BF) und deine Character-Map zeigt eben den normalen ANSI-Bereich an? Aber das ist eben eine Vermutung ins Blaue hinein, man müsste so einen Font mal angucken...

  • Ersteller

In der Zeichentabelle von Nexusfont und in derjenigen aus den "Bordmitteln" von Windows ist die Character Map schlichtweg komplett leer. In der Zeichentabelle vom Corel Font Manager (aus der CorelDraw Graphics Suite 2019) bekomme ich die Glyphen angezeigt; allerdings haben sie lediglich eine Glyphen-ID (laufende Nummer), aber es werden weder eine Unicode-ID, noch die zugehörige Tastenkombination angezeigt. 😕

Vielleicht sind die in dem hochstelligen PUA-Bereich gelandet, der nicht von allen Programmen gefunden wird?

  • Ersteller

Wie stelle ich das fest? Und vor allem: Wie sorge ich dafür, dass die Glyphs an der Stelle in der Zeichentabelle landen, an der sie im Type-1 Font auch waren?

Möglich wäre es, den konvertierten Font tatsächlich in einem Font-Editor zu öffnen, z.B. Fontscape. Hier kann man dann auch sehen, auf welcher Coidierung da die Glyphen gelandet sind.  Ich könnte mir natürlich auch mal so einen Font ansehen, und davon gleich ne Glyphen-PDF machen. Umcodieren ginge natürlich auch, wobei hier wieder die Lizenzfrage im Raum steht.

  • Ersteller

Das Problem tritt bei allen Symbolfonts auf (und bei keinem "Nicht-Symbol-Font"). Ich hänge einen der betroffenen, konvertierten Fonts hier mal als "Anschauungsmaterial" an.

[kommerzieller Font von Admin entfernt]

 

vor 41 Minuten schrieb AVoelp:

 Und vor allem: Wie sorge ich dafür, dass die Glyphs an der Stelle in der Zeichentabelle landen, an der sie im Type-1 Font auch waren?

Da gibt es kein Patentrezept. Es gibt keine »gleiche Stelle«, da die Funktionsweise der veralteten und aktuellen Formate unterschiedlich ist. Für Details muss man den Ausgangsfont untersuchen, wie schon am Anfang gesagt. Wir haben die Fonts nicht. Wir wissen absolut nichts darüber, daher ist das alles Rätselraten hier. Und wir können hier auch keine kommerziellen Fonts zum Download bereitstellen. 

Vielleicht verständigst du dich privat mit Catfonts. Er schaut sich das bestimmt gern mal im Original an. 

Äh, ich glaube kaum, dass Du a) eine Lizenz hast, die Fontdaten zu konvertieren und b) das Original oder das Konvertierte zu verbreiten 😉

  • Ersteller
vor 1 Stunde schrieb Phoibos:

Äh, ich glaube kaum, dass Du a) eine Lizenz hast, die Fontdaten zu konvertieren und b) das Original oder das Konvertierte zu verbreiten 😉

Type 1 Fonts von Adobe darf man nach OpenType konvertieren, sofern man sie ansonsten nicht verändert - siehe Adobe Type Library EULA, Absachnitt 14.7.4 😉

  • Ersteller

... so, inzwischen bin ich eine Erkenntnis weiter. Zum Thema Konvertierung von Symbol-Fonts sagt der Support von FontLab folgendes:

 

"I don't think this is possible to do in TransType 4, sorry. It just cannot detect the font is a symbol font and there is no special setting to export symbol font mapping. We are aware of this issue and are going to add this possibility in TransType 5. But unfortunately we have no due date of the release yet."

 

Wunderbar!

 

Also nochmal alles auf Reset: Kennt ihr eine Software, mit der ich einen Type 1 Symbolfont in einen OpenType Symbolfont konvertieren kann, so dass die Glyphen an der "richtigen" Stelle in der Character Map landen? Geht das z. B. mit FontForge - und wie stelle ich das dort an?

 

Gruß, Andreas

vor einer Stunde schrieb AVoelp:

Geht das z. B. mit FontForge - und wie stelle ich das dort an?

Hab damit zwar nicht gearbeitet, aber ich würde den einen Font öffnen, die Kurven dann in einen neuen Font kopieren an die Stelle, die ich haben will.

Woher soll denn ein Konvertierungsprogramm wissen, dass eine Kurve, die auf dem Codepunkt für A liegt, eigentlich ein Symbol ist, dass irgendwo in den Emoji-Block von Unicode gehört? Da kannst Du nur händisch bei. Und dann ist auch noch die Frage, ob die mit dem Ursprungsfont erstellten Dokumente richtig darstellbar sein sollen. Dann kannst Du die Symbole nicht einfach an den von Unicode vorgesehenen Platz schieben.

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